Tomatensoße ala Cheffe

Tomatensoße selbstgemacht
Wer selber einen Garten hat, der kennt das ja. Oftmals wird man reichlich bis mehr als reichlich mit Obst und Gemüse beschenkt und weiss nachher gar nicht mehr wohin damit bzw kann die Sachen nicht mehr sehen.
Diesmal ging es mir mit den Tomaten so, ich konnte die „eimerweise“ ernten und irgendwann hingen sie einem dann zum Hals raus, also musste eine Idee her was mit dem Rest passiert.
Die rettende Idee war dann Soße kochen und abfüllen für später. Weiterlesen

Gurken ala Cheffe

eingelegte Gurken

Ich liebe ja Gurken in jeder Form und gerade eingelegte Gurken, ob nun Salz-, Gewürz-, Senf-, Dill- usw Gurken. Aber leider muss man auch sagen das viele dieser eingelegten Gurken die man so im Laden kaufen kann ziemlich einheitlich schmecken, teilweise sogar irgendwie nach nicht wirklich was bzw einen ziemlich undefinierbaren Geschmack haben.
Da ich beim Einkaufen im Supermarkt im Gemüseregal Einlegegurken sah dachte ich mir „Hey warum machst du dir nicht deine eigenen eingelegten Gurken“ … also gesagt…getan…hier das Rezept

Zutaten:
1 kg Einlegegurken
500ml Weissweinessig
500ml Wasser
20g Salz
1 TL Senfkörner
1TL Pfefferkörner, schwarz
1 Bund Oregano, frisch
1 Bund Thymian, frisch
1 Bund Rosmarin, frisch
1 Bund Salbei, frisch
1 Bund Bohnenkraut, frisch
1 Bund Lorbeer, frisch (zur Not geht auch getrockneter schmeckt dann halt nicht so intensiv)
Gläser mit Schraubverschluss

Zubereitung:
Die Gläser wenn nicht schon geschehen mit heissen Wasser ausspülen, bzw auskochen damit sie steril sind, ebenso die Deckel.
Die Einlegegurken gründlich waschen und abtropfen lassen, danach mit einer Gabel rundherum einpiksen.
Das Wasser, den Essig, das Salz, die Senfkörner, die Pfefferkörner und die Hälfte von den Kräutern aufkochen und im geschlossenen Topf 5 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen bis der Sud lauwarm ist, also man den Finger reinstecken kann ohne sich zu verbrennen.
Die Gläser schichtweise mit den Gurken und der anderen Hälfte der Kräuter füllen bis ca. 1cm unter dem Rand, mit den Gurken anfangen.
Dann die Gläser mit dem Sud auffüllen bis zur Oberkante des Glasses, den Deckel fest draufschrauben und für ca. 14 Tage auf der Fensterbank stehen lassen. Danach kann man die Gurken gleich vernaschen oder sie noch für ein weilchen im Kühlschrank aufbewahren.

Der Sud muss noch mindestens „Handwarm“ sein damit sich beim endgültigen Abkühlen die Luft in Glas zusammen zieht und somit den Deckel ansaugt und hermetisch abschliesst.

 

Westernpfanne nach Art des Hauses

 

mampf208-1Ich bin mal wieder fürchterlich kreativ gewesen und hab mich inspirieren lassen von dem was die Küche so hergab 🙂 Heraus gekommen ist dabei ein sehr leckeres Pfannengericht, was sich zudem auch noch schnell und einfach zubereiten lässt. Könnte man in größeren Portionen sicher auch sehr gut für Partys oder Veranstaltungen nutzen. Entweder isst man es zusammen, wie auf dem Foto zu sehen, mit Chapati, aber denke es passen auch Reis, Nudeln oder Kartoffeln dazu.

Zutaten:
250g geräucherten Bauchspeck
1 mittelgroße Speisezwiebel
1 Dose Gemüsemais (300g)
1 Dose Kidneybohnen (400g)
1 Dose Pizza Tomaten (400g)
1 Stk Japaleno grün, eingelegt
2 Stk Knoblauchzehen
300ml Tomatensaft „Scharfe Tomate“
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Eine größere Pfanne heiss werden lassen. Den Bauchspeck würfeln, die Zwiebel schälen und in gröbere Würfel schneiden.  Den Mais und die Kidneybohnen abtropfen lassen. Die Japaleno und die Koblauchzehen würfeln.
Etwas Öl in die heisse Pfanne geben und bei mittlerer Hitze den Bauchspeck auslassen und anbraten, wenn dieser grad eben Farbe bekommt die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und mit anbraten.
Wenn alles eine schöne Farbe hat den Mais, die Kidneybohnen, die Pizzatomatem und die Japaleno dazugeben. Das ganze gründlich miteinander vermengen und köchelen lassen bis der Großteil der Flüssigkeit verkocht ist. Dann den scharfen Tomatensaft (wer mag kann auch milden nehmen) hinzufügen, gut durchrühren, nochmal aufköchlen lassen und dann mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Sardinenbutter

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Sardinenbutter ist eine leckere Sache so auf frischen, kräftigen Brot als Brotaufstrich oder aber auch als Dip geeignet. Auch zum Überbacken oder Abschmecken von Soßen etc sehr lecker, wenn man einen Hauch von Fisch haben möchte ohne das es zudoll nach Fisch schmeckt. Zudem ist es eine wichtige Zutat beim Scotch Woodcock. In einen verschlossenen Gefäß gefüllt, hält sie sich eine ganze Weile im Kühlschrank.

Zutaten:
1 Dose Sardinenfilets in Öl, abgetropft (ca. 90-100g)
10 ml Zitronensaft, am besten frisch presst
50g weiche Butter oder Magarine(mit Butter schmeckt es besser)
Salz und Peffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die abgetropften Sardinenfilets zusammen mit dem Zitronensaft in einer kleinen Schüssel geben undmit einer Gabel zerdrücken und zu einer gleichmässigen Paste verarbeiten. Dann Teelöffelweise die Butter dazugeben und immer wieder gründlich mit der Paste vermengen. Das ganze zum Schluß dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank kalt stellen.  Man kann die Buttermischung auch sofort servieren, besser schmeckt sie allerdings wenn sie vorher ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen konnte. Man kann sie auch auf Vorrat machen und dann portionsweise einfrieren, sodass man immer etwas parat hat.

Eine Variante ist das man noch etwas Frischkäse unter die Masse rührt was dafür sorgt das die Mischung cremiger und streichfähiger wird, allerdings mit dem Nachteil das die Haltbarkeitsdauer reduziert wird.

Wer mag kann die Sardinen auch durch Anchovis ersetzen, dann wird das ganze einwenig salziger.

Croutons

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Croutons braucht man ja zu vielen Gelegenheiten, ob als Einlage in einer Suppe, ob zur optischen Aufwertung eines Gerichtes, gerne auch als gesunde Knabberei anstelle von Chips & Co…
Aber die gekauften Croutons sind alles andere als lecker, sie sind meistens ziemlich geschmackneutral und zerfallen binnen Sekunden in der Suppe etc.

Zutaten:
Toastbrot
Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die Penibelen können natürlich die Rinde vom Toast abschneiden, ich lasse sie dran, auch verwende ich lieber Vollkorntoast als das normale lapprige Weizentoast.
Eine beschichtete Pfanne auf dem Herd trocken heiss werden lassen. Die Toastscheiben in gefällige Würfel schneiden. Wenn man die Hand über die Pfanne hält und merkt das es warm wird dann die Toastwürfel in die Pfanne geben und trocken anrösten. Wenn sie leicht gebräunt sind, sind sie quasi schon fertig:) Ich gebe dann allerdings noch einen Schuss Olivenöl  und Salz und Pfeffer aus der Mühle dazu. Das ganze dann kräftig durchschwenken damit alle Würfel etwas abbekommen und noch solange auf dem Herd lassen bis die Würfel wieder trocken sind – Fertig