Fladenbrot ala Tarte de Flambe

Fladenbrot ala Flambe

Die heutige Kreation ist im Grunde genommen kein wirkliches Rezept sondern eher ein gepimptes Fladenbrot. Aber da die Idee bei meinen Kochfreunden so gut ankam das viele sie spontan nach machten dachte ich mir kann ich sie euch nicht vorenthalten. Es ist wirklich einfach und schnell gemacht und schmeckt sooowas von lecker…

Zutaten:
1 Steinofen Fladenbrot
1 Becher Kräuterschmand
200g Bacon
1 Pckg Mini Mozzarellakugeln
1 große Speisezwiebel
schwarzen Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen

Zubereitung:
Vorab sei gesagt wer bei dem türkischen Bäcker seines Vertrauens kein Steinofen Fladenbrot bekommt, der kann auch ein normales benutzen, sollte dieses aber horizontal in der Mitte durchschneiden.

Den Backofen auf 180Grad vorheizen und den Gitterrost schon einmal mit einem Bogen Backpapier belegen.
Die Zwiebel putzen und dann in gröbere Würfel schneiden, den Bacon in schmale Streifen schneiden. Die Flüssigkeit von den Mozzarellakugeln abgießen und sie ein wenig abtropfen lassen. Man kann natürlich auch einen normalen Mozzarella nehmen und den in Würfel schneiden, geschmacklich ist das völlig dasselbe. Ich hatte aber gerade eine Packung dieser Kugeln im Kühlschrank, also hab ich sie benutzt.
Als erstes verteilt man den Becher Schmand möglichst gleichmässig auf dem Fladenbrot und verteilt dann die anderen Zutaten darauf nach eigenem Gusto. zum Schluss wird das ganze noch mit grob gemahlen schwarzen Pfeffer frisch aus der Mühle gewürzt.
Dann wandert das ganze für ca. 15-18 Minuten in den Backofen bis der Käse geschmolzen ist und alles eine leichte Bräune hat. Vor dem Servieren kurz auskühlen lassen sonst verbrennt man sich an den doch sehr heissen Zutaten den Mund, dann aber noch warm und knusprig servieren.
Schmeckt übrigens auch kalt noch sehr lecker und wer kein Speck mag kann auch Schinken nehmen.

 

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Pizzaschälchen gefüllt

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Manchmal überfallen einen die Ideen so ganz spontan und hinterhältig 🙂
Dies ist so eine Idee, ich sass nichtsahnend am Computer und war dabei einigen „Papierkram“ zu erledigen als plötzlich „zackbum“ die Idee da war, ich musste dann natürlich gleich in die Küche um selbige um zu setzen…
Das Ergebnis finde ich echt gelungen, wobei es jeder ja anrichten kann wie er mag.

Zutaten:
400g Pizzamehl
1 gehäuften TL Salz
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
300ml lauwarmes Wasser
500g Hack nach Wahl
2 mittelgroße Zwiebeln
2 mittelgroße Knoblauchzehen
frische Kräuter nach Wahl
1 großzügigen TL Meerrettich Senf
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Pul Biber
200g Reibkäse

Zubereitung:
Den Backofen auf 175Grad vorheizen. Ein Muffinblech bereit legen und einölen.
Die frische Hefe in etwas lauwarmen Wasser, ca. 90ml, auflösen, den Zucker hinzugeben, das ganze verrühren und gute 5-6Minuten gehen lassen.
Das Mehl und das Salz in eine größere Schüssel geben und gut miteinander vermischen, das restliche Wasser dazugeben, ebenso die gegangene Hefemischung. Alle Zutaten gut miteinander vermischen und kräftig durchkneten bis ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht. Die Schüssel dann abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen(der Teig sollte gut aufgegangen sein und sich mindestens verdoppelt haben, besser noch mehr)

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und würfeln, den Knoblauch ebenso, die Kräuter hacken und das ganze mit dem Hack gründlich vermengen. Den Senf, Salz&Pfeffer sowie den Pul Biber dazugeben nochmals gut durchmischen und abschmecken.
In einer heissen Pfanne dann anbraten, aber nicht durchbraten sonst wird es im Backofen zu trocken.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, je nach Muffinblech entsprechend große Kreise ausstechen, diese über die Muffinöffnungen legen und andrücken sodass Schälchen entstehen. Diese dann im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen bis sie leicht bräunliche Farbe haben und fest sind. Dann mit dem Hackgemisch füllen, den Käse drüber streuen und nochmals backen bis der Käse geschmolzen ist und der „Muffin“ eine schöne Farbe hat

 

Ofenkartoffel gefüllt

ofenkartoffel
Heute mal eine sehr leckere Sache die sich sehr vielfältig verwenden lässt. Man kann es so als kleine Vorspeise reichen, oder als Teil eines größeren Buffets aber auch als Beilage für diverse Gerichte. Auch als kleiner Snack zwischendurch oder beim Picknick macht dieses Gericht eine gute Figur.

Zutaten:
große Kartoffeln (Menge je nach Personenzahl)
Grana Padano Flakes
etwas Olivenöl
bunten Salat zur Deko

Zubereitung:
Den Backofen auf 180Grad Umluft vorheizen, die Kartoffeln wenn nötig waschen und trockentupfen. Dann mit einem scharfen Messer die Kartoffeln im Abstand von 1-2cm zu 2/3 tief einschneiden.
Die Einschnitte vorsichtig etwas aufbiegen und die Grana Padano Flakes dort reinstecken, so das der Spalt gut gefüllt ist. Die so vorbereiteten Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Gitterrost legen und mit dem Olivenöl beträufeln. Anschliessend schiebt man den Gitterrost auf mittlerer Höhe in den Backofen, je nach Größe der Kartoffeln und der gewünschten Bräune brauchen die Kartoffeln so 20-40 Minuten. Man sollte öfters mal in den Backofen gucken und prüfen ob die Kartoffeln den gewünschten Gargrad schon erreicht haben.
Dann nimmt man einen passenden Teller, richtet darauf ein Salatbett an und setzt die Kartoffel oben drauf. Entweder serviert man die Kartoffel dann so, oder reicht noch einen Dip dazu.

Paprikas mal anders gefüllt

Paprikas mal andersManchmal kommen einen so Ideen wenn man durch die Küche streift und guckt was man aus den Sachen die noch vorhanden sind denn so „zaubern“ kann.
Dies ist so ein Rezept und ich muss sagen es ist echt verdammt lecker…

Zutaten:
6 mittelgrosse Paprikas
4 mittelgroße Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 große Speisezwiebel
3 Knoblauchzehen
1 EL Senf
1 Schuss Olivenöl
1 Schuss Wasser
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Pul Biber
Reibekäse, einen kräftigen

Zubereitung:
Den Backofen auf 200Grad vorheizen und eine Auflaufform mit Deckel schonmal gründlich einfetten.
Von den Paprikas so knapp wie möglich den Deckel abschneiden, die Kerne und die weissen Teile entfernen. Die Zwiebel schälen und in gefällige Würfel schneiden, ebendso die Kartoffeln. Den Knoblauch auch schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Etwas Öl in eine Pfanne geben, dies erhitzen,  die Kartoffel- und Zwiebelwürfel zugeben und scharf anbraten damit sie Farbe bekommen. Den Knoblauch zugeben und das ganze mit Salz, Pfeffer und Pul Biber kräftig abschmecken, dann 5-6 Minuten auf mittlerer Hitze leicht köcheln lassen damit sich die Aromen verbinden können, immer mal umrühren zwischendurch.

Dem Senf (Schärfe je nach Geschmack), das Olivenöl und das Wasser gründlich miteinander vermengen und beiseite stellen.

Ca. 1EL Wasser in die Auflaufform geben und die Paprikas reinsetzen, diese dann mit der Mischung aus der Pfanne füllen, dann die  Öl-Wasser-Senf Mischung darüber verteilen.
Den Deckel auf die Auflaufform setzen und gute 30-40 Minuten im Backofen lassen je nachdem wie weich die Paprikas sein sollen, dann den Deckel abnehmen und die Paprikas mit den Reibekäse bedecken. Nochmals solange, ohne Deckel, in den Ofen schieben bis der Käse die gewünschte Farbe hat.

 

gefülltes Ufo ;)

2014-08-27 11.40.58Da das Wetter ja wieder ungemütlicher wird und wir uns so langsam Richtung Herbst bewegen, hier mal ein wunderschönes Kürbisrezept mit einen vom Aussehen her doch recht ungewöhnlichen Kürbis, dem Patisson, auch Ufo Kürbis genannt.
Wie auch beim Hokkaido Kürbis kam man diesen komplett essen also inclusive der Schale, nur den Strunk den sollte man besser nicht essen 😉

Zutaten:
1 Patissonkürbis, mittelgross
250g Hack nach Wahl
2 Speisezwiebeln, mittelgroß
2 Knoblauchzehen, mittelgroß
1 Paprikaschote, mittelgroß
1 Prise Chiliflocken
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Kürbisfleisch
Reibekäse (ruhig einen kräftigen)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170Grad Umluft vorheizen. Das Gitterrost schon einmal mit einem Bogen Backpapier auslegen.
Vom Patisson einen Deckel abschneiden und selbigen dann mit einem Teelöffel oder einem Ausstecher aushölen, dabei aufpassen das man die Aussenhaut nicht beschädigt und noch genug „Fleisch“ stehen lässt damit der Kürbis nicht zusammenfällt.
Den Kürbis von innen kräftig mit Salz und Peffer einreiben.
Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln, den Koblauch feiner als die Zwiebeln.  Die Paprika putzen und ebenfalls würfeln. Das ausgehölte Kürbisfleisch von den Kernen befreien und kleinhacken.
Dann alles zusammen mit dem Hack zu einen homogenen Masse vermengen und mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken kräftig abschmecken.
Wenn nötig etwas Ölivenöl zugeben damit eine geschmeidige Masse entsteht, diese dann in den Kürbis füllen und gut reindrücken das der Kürbis auch ganz gefüllt ist und es keine Luftlöcher mehr gibt.
Die Hackmasse glatt streichen sodass sie mit dem Kürbisrand abschliesst und den Kürbis auf das Gitterrost setzen.
Das Gitterrost auf mittlerer Höhe in den Backofen schieben  und den Kürbis für gute 35 Minuten garen lassen, wenn die Schale relativ weich ist (drauf drücken) dann das ganze mit dem Reibekäse bestreuen und im Ofen lassen bis dieser die gewünschte Bräune hat.
Dann auf einem Teller servieren und am Tisch anschneiden.

Ofenkartoffeln

Ofenkartoffeln

Dies ist mal ein super simples Rezept was aber sehr lecker ist und variert werden kann ohne Ende.  Die urprüngliche Idee stammt von der Maria Habermann, die das mal in einer Kochgruppe gepostet hat. Schmeckt selbst kalt noch lecker so als kleiner Snack zwischendurch.

Zutaten:
Kartoffeln, größere und festkochend
Käse (Reibekäse, Mozarella, Parmesan… je nach Geschmack)
Gewürze, diverse je nach Geschmack

Zubereitung:
Den Backofen auf 150Grad vorheizen und dem Gitterrost mit einem Bogen Backpapier auslegen.
Nun kommt die alles entscheidende Frage mag ich es lieber rustikal oder lieber etwas feiner ? Wer es rustikal mag wäscht sie Kartoffeln gründlich und verwendet sie mit Schale weiter. Die Schale kann man übrigens problemlos mit essen und ihn ihr steckt quasi das „beste“ der Kartoffel. Die anderen schälen die Kartoffeln halt.
Die Kartoffeln werden nun in ca.1,5cm dicke Scheiben geschnitten und auf dem mit Backpapier ausgelegten Rost verteilt. Jetzt kann man sie würzen mit Gewürzen seiner Wahl. Ich nehme meistens grob gemahlenes Salz, Pfeffer und Chiliflocken aus der Mühle sowie etwas frisch geriebenen Muskat.
Man kann aber auch jedes andere Gewürz nehmen wie Paprika, Curry, Ingwer, Curcuma, Zitronengras usw….
Anschliessend verteilt man den Käse großzügig über die Kartoffelscheiben, auch hier kann man kreativ sein und es mal mit Gouda, Emmentaler, Parmesan, Mozzarella usw versuchen. Ich nehme meistens einen kräftigen Gouda.
Dann schiebt man das ganze in den Backofen und lässt es solange drinnen bis die Kartoffeln knusprig und der Käse schön gebräunt ist.

Wenn man dann z.b.  dazu noch ein paar Bratpaprika dazu macht, hat man eine nette kleine Mahlzeit so für zwischendurch oder auch eine Vorspeise.