Frühlingsrollen mal anders

Frühlingdrollen anders

Ich bin mal wieder durchs Internet und diverse Foren gegeistert und habe dort des öftern gelesen das man Toastbrot für viel mehr Dinge nutzen kann als nur toasten und essen. Also habe ich mal angefangen zu lesen und zu experimentieren. Der erste gelungene Versuch sind Frühlingsrollen, die echt einfach zu machen sind und ausserdem noch sehr lecker.
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Scotch Woodcock

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Mal wieder ein Rezept aus der schottischen Küche, einfach gehalten und doch sehr lecker. Bei den Schotten gilt Scotch Woodcock als kleiner Snack zwischendurch oder als Vorspeise für den dann üppigeren Hauptgang.

Zutaten:
6 Scheiben Weissbrot oder Toast ohne Rinde
90g Anchovis- oder Sardinenfilets abgetropft (wer das salzige nicht mag)
10 ml Zitronensaft
60g weiche Butter
3 Eier, verquirlt
125 ml Sahne
1 EL frisch gehackte Petersilie
1 Msp Cayennepeffer

Zubereitung:
Den Backofen auf 180Grad vorheizen. Die Brotscheiben diagonal halbieren  und auf ein ungefettetes Backblech legen und  ca. 20 Minuten goldbraun und knusprig backen. Anschliessend auskühlen lassen.
Die Anchovis/Sardellen mit dem Zitronensaft zusammen in eine kleine Schüssel geben und mit einer Gabel zu einer gleichmässigen Paste zerdrücken. Die Butter bis auf einen Teelöffel  nach und nach unterheben und glattrühren. Anschliessend im Kühlschrank kalt stellen.
Die gerösteten Brotscheiben nachdem sie abgekühlt sind mit der Buttermischung bestreichen. Jeweils 3 Dreiecke auf einem Teller plazieren.
Eier, Sahne, Petersilie und Cayennepfeffer in einer Rührschüssel kräftig und gut miteinander verschlagen. Es darf ruhig Luft in die Masse kommen.
Die restliche Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Eiermischung hineingeben. Bei niedriger Hitze mit einem Holzlöffel 4-5 Minuten lang rühren bis die Masse stockt. Von der Kochstelle nehmen und mit einem Löffel über die Brotscheiben geben.

SOFORT SERVIEREN !

Kartoffeln „schwedische Art“

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Mal wieder so ein Rezept wo ich drüber gestolpert bin und mir dachte, das musst du nachkochen. Und ich muss sagen es ist echt lecker und sehr sättigend. Man kann es z.b. zusammen mit einem Salat wunderbar als Hauptgericht servieren, oder aber auch als Beilage zu Gegrillten, Braten usw.

 

Zutaten:
200g Creme Fraice
200g Sauerrahm
400ml sehr kräftige Fleischbrühe
1kg Kartoffeln (Drillinge)
50g Butter
90g Schinken, am besten Katenschinken
5 Scheiben Toast, am besten Vollkorntoast
1TL Rosmarin,  frische Nadeln fein gehackt
Peffer frisch aus der Mühle

 

Zubereitung:
Den Sauerrahm, das Crème fraîche mit der Brühe verrühren in eine große Auflaufform füllen. Mit Pfeffer aus der Mühle würzen.  Die Kartoffeln gut waschen und zu 2/3 einscheiden, nicht durchschneiden, die Kartoffel soll noch ganz bleiben. und unten zusammenhängen. Die Einschnitte sollte soweit auseinanderliegen wie beim Bratkartoffel schneiden.
Den Backofern auf 200Grad(Umluft 180) vorheizen. Die Kartoffeln mit der eingeschnittenen Seite nach oben in die Auflaufform setzen, eine neben der anderen(nicht übereinander) bis die Auflaufform gefüllt ist. Die Kartoffeln sollten ca. zur Hälfte in der Soße verschwinden.  Das ganze für ca.  40-45 Minuten in den Backofen schieben bis die Kartoffeln fast gar sind. Hierbei prüft man am besten immer mal nach wie gar die Kartoffeln mittlerweile sind damit sie nicht zu gar werden und zerfallen.
Während die Kartoffeln im Backofen sind setzt man eine Pfanne auf den Herd, lässt sich heiss werden und lässt dsnn die Butter darin aus. Den Katenschinken und das Toast würfelt man und gibt es zusammen mit dem feingehackten Rosmarin in die Pfanne, schwenkt alles gründlich durch und lässt es kurz anbraten.
Dann gibt man die Masse über die Kartoffeln in der Auflaufform, verteilt sie gleichmässig und schiebt das ganze nochmal in den Backofen bis die Toastwürfel richtig schön braun und knusprig sind.

 

Croutons

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Croutons braucht man ja zu vielen Gelegenheiten, ob als Einlage in einer Suppe, ob zur optischen Aufwertung eines Gerichtes, gerne auch als gesunde Knabberei anstelle von Chips & Co…
Aber die gekauften Croutons sind alles andere als lecker, sie sind meistens ziemlich geschmackneutral und zerfallen binnen Sekunden in der Suppe etc.

Zutaten:
Toastbrot
Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die Penibelen können natürlich die Rinde vom Toast abschneiden, ich lasse sie dran, auch verwende ich lieber Vollkorntoast als das normale lapprige Weizentoast.
Eine beschichtete Pfanne auf dem Herd trocken heiss werden lassen. Die Toastscheiben in gefällige Würfel schneiden. Wenn man die Hand über die Pfanne hält und merkt das es warm wird dann die Toastwürfel in die Pfanne geben und trocken anrösten. Wenn sie leicht gebräunt sind, sind sie quasi schon fertig:) Ich gebe dann allerdings noch einen Schuss Olivenöl  und Salz und Pfeffer aus der Mühle dazu. Das ganze dann kräftig durchschwenken damit alle Würfel etwas abbekommen und noch solange auf dem Herd lassen bis die Würfel wieder trocken sind – Fertig