Caramel „Millionaires“ Shortbread

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Neben den klassischen Shortbread, was ja das Mitbringsel für Touristen ist, ist auch das Karamel Shortbread ein absoluter Klassiker und sehr gefragt. Es wird auch sehr oft als „Millionaires Shortbread“ bezeichnet, wahrscheinlich weil es so reichhaltig ist und doch irgendwo kleines Stück „Luxus“ im Alltag ist. Jedenfalls darf es in keinem guten schottischen Cafe auf der Speisekarte fehlen.

Zutaten:
für die Basis:
400g Mehl
300g Butter oder Margarine
150g feinen Zucker

für die Füllung:
50g Butter oder Margarine
50g braunen Zucker
450 ml Kondensmilch oder
1,5 Dosen gezuckerte Kondensmilch a 397g

für das Schokoladen Topping:
260g Vollmilchschokolade

Zubereitung:
Butter und Mehl in einer Schüssel vermischen bis man eine krümelige Masse hat.
Den Zucker dazu geben und das ganze zu einem Teig verkneten. Die Mischung nun gleichmäßig ausrollen und in eine rechteckige, gefettete Backform geben. Im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Ober- und Unterhitze) für ca. 35 Minuten
backen bis der Teig goldbraun ist. Dann abkühlen lassen bis er vollständig erkaltet ist.

Die Zutaten für die Füllung in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erhitzen (sonst wird es zu klebrig) bis es zu köcheln beginnt. Dann weiter kochen bis die Masse dicker wird, das sollte nur ein paar Minuten dauern, dabei natürlich fleißig weiterrühren.
Die Füllung dann gleichmäßig auf der Keksbasis verteilen und vollständig abkühlen lassen.

Die Schokolade im Wasserbad erhitzen und gleichmäßig in der Backform verteilen und vollständig erkalten lassen.
Wenn alles abgekühlt ist, mit einem scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden und genießen!

Am besten geht das schneiden wenn man das Messer vorher in heisses Wasser taucht, dann bricht die Schokoladenschicht nicht so leicht. Desweiteren sollte man darauf achten das man für die Zubereitung des Karamel einen Topf mit sehr guter Antihaftbeschichtung nimmt, das erspart einem hinterher viel schrubben 😉

 

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Abernethy Biscuits

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Mal wieder ein Rezept aus der schottischen Küche und was die Naschkatzen unter euch 🙂
Die Abernethy Biscuits haben ihren Namen nicht von der gleichnamigen Stadt in Perthshire, sondern von
einem gewissen Dr. Abernethy, der zum ersten Mal Kümmel und Zucker zu den normalen Keksen
hinzugefügt hatte.

Zutaten:
225 g Mehl
85 g Zucker
85 g Butter
½ TL Backpulver
½ TL Kümmelkörner
1 EL Milch
1 Ei

Zubereitung:
Das Mehl zusammen mit dem Backpulver durch ein Sieb geben, Butter dazu und alles zu einem glatten Teig kneten. Zucker, Kümmelkörner, Ei und Milch dazu geben und das Ganze zu einem festen Teig verrühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, je nachdem wie dick die Kekse sein sollen. Nun die Plätzchen ausstechen und auf ein gefettetes Backblech legen(oder Backpapier drunter). Im vorgeheizten Backofen bei 190°C für ca. 10 Minuten backen, bis die Plätzchen schön goldbraun sind.

Selkirk Bannock

 

mampf207-1Ein typisches schottisches Gebäck was zwar etwas zeitaufwendig ist in der Herstellung, dafür einen aber mit einen sehr leckeren Ergebnis belohnt. Ich würd es nicht wirklich als Kuchen bezeichnen, eher als eine Mischung aus Kuchen und Brot. Die Schotten essen es gerne mit dick Butter oder Creme drauf oder getoastet zum Frühstück. Auch wird der Selkirk Bannock gerne als Beilage zu diversen warmen Gerichten gereicht.  Bei den Schotten ist es üblich das man zu den meisten warmen Gerichten Gebäck reicht, wobei Gebäck nicht heissen muss das es süss oder kuchenähnlich ist so wie bei uns, die Schotten fassen den Begriff Gebäck weitläufiger als wir.

Zutaten:
1 Päckchen Trockenhefe (7g)
1 TL Zucker
2 EL Mehl
375 ml lauwarme Vollmilch, frisch (3,5 -3,8%)
620g Mehl
1 TL Salz
125g Zucker
60g Orangeat
60g Zitronat
120g Sultaninen
100g Schweineschmalz, zerlassen
Butter, zerlassen

Zubereitung:
Ein rundes Pizzablech oder eine Springform mit glatten Boden von 28cm Durchmesser mit zerlassener Butter bestreichen. Den TL Zucker, die Hefe und die 2 EL Mehl in eine mittelgroße Schüssel geben. Nun nach und nach die Milch zufügen und zu einem glatten Teig verrühren.  Mit Plastikfolie abdecken und an einem warmen Ort  10 Minuten lang gehen lassen bis sich Blasen/Schaum bildet.
Das weitere Mehl zusammen mit dem weiteren Zucker und dem Salz in eine große Rührschüssel sieben.  Orangeat, Zitronat und Sultaninen hinzufügen und gut verrühren.  Es ist wichtig das dieses drei Zutaten gut mit dem Mehlgemisch ummantelt sind, sonst sinken sie beim Backen zu Boden. Eine Vertiefung in der Mitte des Mehlgemisches machen und dort die Hefemischung und das zerlassene Schweineschmalz hineingeben und mit einem stumpfen Messer zu einem weichen Teig verarbeiten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, 3 Minuten lang glattkneten und zu einer Kugel formen. Diese in eine mit Öl ausgestrichene Schüssel geben. Mit Folie abdecken und an einen warmen Ort  1 Stunde lanng gut aufgehen lassen.
Den Backofen auf 190Grad vorheizen. Teig nochmals 2 Minuten lang glattkneten. Dann den Teig ausrollen und auf das Blech, bzw in die Springform legen.  Mit Folie abdecken und nochmals 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Danach mit den Finger in unregelmässigen Abständen Vertiefungen in den Bannock drücken.
Ca. 40 Minuten lang backen bis er goldbraun und gar ist (Stäbchenprobe). 5 Minuten auf dem Blech/in der Form ruhen lassen und dann zum Auskühlen auf ein Kuchengitter legen.

Shortbread

Shortbread

Shortbread in Peticot Tails Format

ein absoluter Klassiker der Schottischen Küche und das am meisten gekaufteste und bekannteste Gebäck.
Für die Schotten gibt es keine Teatime ohne Shortbread, den Teatime ohne Shortbread ist keine Teatime.
Und 99% aller Touristen kaufen Shortbread als Mitbringsel für die daheim gebliebenen oder um Zuhause bei einer Tasse Tee und einem Shortbread in Erinnerung zu schwelgen.

Shortbread wird üblicherweise in drei verschiedenen Formen gebacken:
Die verbreitetste Form sind die quaderförmigen, fingerlangen „Shortbread Fingers“.
Die anderen sind die knapp 1 cm dicke „Shortbread Rounds“ von rund 5 cm Durchmesser.
Es gibt aber auch noch die Art, bei der aus dünnen Scheiben von ca. 15–20 cm Durchmesser vorgestanzte Kreissegmente, so genannte „Petticoat Tails“, herausgebrochen werden.

Hier das Rezept von dem Schotten meines Vertrauens

Die Zutaten:
250g gesalzene Butter
165g Zucker
260g Mehl (habe festgestellt 550iger eignet sich am besten, mit 405er wirds zu bröslig)
125ml (halber Becher) Reismehl
1 TL grober Zucker (Hagelzucker o.ä.)

Die Zubereitung:
Butter und Zucker mit dem Handrührgerät in einer kleinen Schüssel schaumig schlagen. Die Mischung in eine große Rührschüssel geben; gesiebtes Mehl und Reismehl hinzufügen. Mit einem stumpfen Messer zu einem weichen Teig verarbeiten und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Ca. 30-40 Sekunden glatt kneten.

Für Petticoat Tails:
Ein rundes Pizzablech (28cm Durchmesser) einfetten und mit Backpapier auslegen. Den Teig dort reinlegen und zu einem Kreis von ca. 25cm Durchmesser flachdrücken. Die Oberfläche mit einer Gabel leicht einstechen und mit einen scharfen Messer 16 Segmente einritzen. (Tortenoptik)

Für Fingers:
eiin Bacbklech oder eine rechteckige Form einfetten und mit Backpapier auslegen (sie sollte in den Kühlschrank passen!)
den Teig in die Form geben, flachdrücken bis die Form auch in den Ecken ausgefüllt ist. Den Teig erst in Streifen, dann in Rechtecke schneiden.

Für Rounds:
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1cm dick flachdrücken, mit einer Austeckform oder einem Glas Kreise von ca. 5cm Durchmesser ausstechen und auf ein gefettetes mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Den Teig dann für gut 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Butter wieder aushärten kann und das Shortbread seine Form behält.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Das Shortbread aus dem Kühlschrank holen und mit dem groben Zucker bestreuen. Auf der mittleren Einschubleiste ca. 35-40 min fest und goldbraun backen und anschliessend auskühlen lassen.

HINWEIS:
Die deutsche Butter ist selbst in der gesalzener Form süßer als die schottische Buter, also entweder nimmt man dänische gesalzene Butter (dank an Sym) oder man hilft mit einer kräftigen Prise Salz nach