Zitroneneis

Zitroneneis
Heute nochmal eine eisige 😉 Idee. Auch wenn es momentan etwas kühler ist, denke ich die Hitze ist noch nicht wirklich vorbei. Und was hilft da besser als ein wirklich leckeres und erfrischendes Eis das quasi auf der Zunge zerschmilzt.
Hier mal ein ganz simples Rezept was sich zur Not auch ohne Eismaschine im Gefrierfach machen lässt.

Zutaten:
250 g  Zucker
250ml Wasser
250ml Zitronensaft, frisch gepresst
2 Eiweiss

Zubereitung:
Aus dem Wasser und dem Zucker eine Läuterzucker herstellen, also aufkochen und 3-4 Minuten kochen bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat und dann erkalten lassen.
Die Zitronen, am besten Bio Zitronen(haben mehr Geschmack) auspressen und den Saft auffangen, wer mag kann auch noch die Schale abreiben und dazu geben das sorgt dann für noch einen intensivieren Geschmack. Wenn der Läuterzucker kalt ist ihn mit dem Zitronensaft mischen, die beidem Eiweiss steifschlagen und unter die Masse heben. Das ganze dann in die laufende Eismaschine füllen und „rotieren“ lassen bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.

Wer keine Eismaschine hat kann die Masse auch für 2-3 Stunden in das Gefrierfach stellen, sollte aber daran denken die Masse alle 15 Minuten gut durchzurühren damit sich keine großen Eiskristalle bilden und ihr nachher nicht nur einen großen Klumpen habt.

Kleiner Tip:
Auf ner Party oder einem Empfang oder so kommt es sehr gut wenn man ein Glas Sekt mit solch einer Kugel Zitroneneis als „Willkommesdrinks“ anbietet.

Werbeanzeigen

Wassermelonen Eis

mampf308

Sommer, Sonne, Sonnenschein lädt zum Eis essen ein 🙂
Und da ich seit kurzem eine Eismaschine besitze, wenn auch nur die simple Version mit dem Behälter den man in Gefrierfach kühlen muss, macht das Eis essen noch mehr Spass da man sich ja austoben kann was die Eissorten angeht. Hier also meine Version eines Meloneneises.

Zutaten:
500g Wassermelone, am besten kernlose
500ml Läuterzucker
1/2 TL gemahlene Vanille, kein Vanillin oder so
200g Sahne

Zubereitung:
Als erstes den Läuterzucker herstellen da dieser ja noch erkalten muss, dazu 250g Zucker mit 250ml Wasser aufkochen und 3-4 Minuten kochen lassen, dann beiseite stellen und erkalten lassen.
Die Wassermelone vierteln und das Fruchtfleisch von der Schale trennen, evtl. Kerne entfernen und das ganze in kleine Stücke schneiden.
Die Melone zusammen mit dem erkalteten Läuterzucker und der Vanille in ein hohes Gefäss geben und mit dem Mixstab gründlich pürieren, wer mag kann auch noch Stücke überlassen.
Die Sahne mit einer Prise Zucker anschlagen, aber nicht völlig steif schlagen und anschliessend unter die Melonenmasse heben.
Das ganze dann in die laufende Eismaschine füllen und für 20-25 Minuten „rotieren“ lassen, je nachdem wie cremig bzw fest das Eis sein soll.
Wer mag kann das Eis dann noch entsprechend dekorieren.

Kleiner Tip:
Am besten klappt es wenn die Wassermelone vorher ein paar Stunden in Kühlschrank war.src=“sommerlicheEBannerquer“ border=“0″>

Chocolate Fudges II

Chocolate Fudges

Heute gibt es mal wieder etwas für alle Naschkatzen und Schleckermäuler. Eine echte schottische Spezialität die es in sich hat, aber immer eine Sünde wert ist 😉
Ich hab vor einiger Zeit schonmal ein Fudges Rezept veröffentlicht aber dieses ist in der Zubereitung völlig anders und sollte selbst Anfängern gelingen. Dies Rezept lässt sich tausendfach abwandeln ob Schokolade pur, oder mit Nüssen oder Früchten, oder Spirituosen oder Gewürzen oder einem Mix daraus… Da ist der eigenen Kreativität kaum eine Grenze gesetzt. Die klassischen Rezepte verwenden Nüsse, Früchte oder Whisky, bzw Gin.

Zutaten:
50g Butter (Magarine geht nicht)
400ml Kondensmilch, gezuckert (z.b. Milchmädchen oder die russische Variante)
400g Kuvertüre, am besten Zartbitter

Zubereitung:
Im Kühlschrank Platz schaffen damit eine Auflaufform bzw Backbleck in der Größe von 20x40cm in den Kühlschrank passt, diese mit Backpapier auslegen und schon einmal im Kühlschrank kaltstellen.
Die Kuvertüre mit einem großen Messer in kleine Stücke schneiden/hacken und beiseite stellen.
Die gezuckerte Kondensmilch in einen Topf geben und leicht erwärmen, dann die Butter dazu und das ganze rühren bis die Butter sich aufgelöst hat. Jetzt die kleingeschnittene Kuvertüre dazugeben und das ganze bei mittlerer Hitze solange rühren bis sich die Kuvertüre vollständig aufgelöst hat und alles eine homogene ‚Flüssigkeit ist.
Jetzt kann man beliebige Zutaten nach Wahl hinzufügen, z.b. gehackte Nüsse oder Früchte, Gewürze, Spirituosen usw. Und IMMER weiterrühren, das ist ganz wichtig sonst könnte die Masse a) anbrennen oder b) sich wieder trennen und dann kann man das ganze wegschmeissen…
Das ganze solange rühren bis die Masse von einer flüssigen Konsistenz in eine streichfähige übergeht, das passiert von einer Sekunde auf die andere, also aufpassen!!!
Den Topf dann sofort vom Herd nehmen und die Masse in die vorbereitet Form streichen, gleichmässig verteilen und glattstreichen. Die Form dann mindestens 2 Stunden besser länger im Kühlschrank lassen. Die Fudges sind fertig wenn man mit dem Finger drauf drücken kann und Wiederstand spürt, bzw die „Delle“ bleibt. Das ganze hat dann soeine Toffeeartige Konsitenz, nicht wirklich hart aber auch nicht weich…
Dann sollte man die Masse zuerst in Streifen und dann in Pralienengrosse Stücke schneiden. Dem sofortigen Verzehr steht dann nichts im Wege. Man kann sie aber auch in einer verschlossenen Schüssel im Kühlschrank einige Zeit aufbewahren, dann sollte man sie aber rechtzeitig vor dem Verzehr aus den Kühlschrank nehmen damit sie Raumtemperatur bekommen und beim Genuss quasi auf der Zunge zerschmelzen…

 

Caramel „Millionaires“ Shortbread

mampf244-1

Neben den klassischen Shortbread, was ja das Mitbringsel für Touristen ist, ist auch das Karamel Shortbread ein absoluter Klassiker und sehr gefragt. Es wird auch sehr oft als „Millionaires Shortbread“ bezeichnet, wahrscheinlich weil es so reichhaltig ist und doch irgendwo kleines Stück „Luxus“ im Alltag ist. Jedenfalls darf es in keinem guten schottischen Cafe auf der Speisekarte fehlen.

Zutaten:
für die Basis:
400g Mehl
300g Butter oder Margarine
150g feinen Zucker

für die Füllung:
50g Butter oder Margarine
50g braunen Zucker
450 ml Kondensmilch oder
1,5 Dosen gezuckerte Kondensmilch a 397g

für das Schokoladen Topping:
260g Vollmilchschokolade

Zubereitung:
Butter und Mehl in einer Schüssel vermischen bis man eine krümelige Masse hat.
Den Zucker dazu geben und das ganze zu einem Teig verkneten. Die Mischung nun gleichmäßig ausrollen und in eine rechteckige, gefettete Backform geben. Im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Ober- und Unterhitze) für ca. 35 Minuten
backen bis der Teig goldbraun ist. Dann abkühlen lassen bis er vollständig erkaltet ist.

Die Zutaten für die Füllung in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erhitzen (sonst wird es zu klebrig) bis es zu köcheln beginnt. Dann weiter kochen bis die Masse dicker wird, das sollte nur ein paar Minuten dauern, dabei natürlich fleißig weiterrühren.
Die Füllung dann gleichmäßig auf der Keksbasis verteilen und vollständig abkühlen lassen.

Die Schokolade im Wasserbad erhitzen und gleichmäßig in der Backform verteilen und vollständig erkalten lassen.
Wenn alles abgekühlt ist, mit einem scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden und genießen!

Am besten geht das schneiden wenn man das Messer vorher in heisses Wasser taucht, dann bricht die Schokoladenschicht nicht so leicht. Desweiteren sollte man darauf achten das man für die Zubereitung des Karamel einen Topf mit sehr guter Antihaftbeschichtung nimmt, das erspart einem hinterher viel schrubben 😉