Apfelkuchen die zweite…

Apfelkuchen

Neulich gab es ja schon einmal ein Rezept für einen Apfelkuchen, aber dies ist ganz anderes denn man braucht Zeit für dieses Rezept. Der Teig muss mehrfach gehen und geknetet werden, aber das Ergebnis entschädigt einen für die Mühe und den Aufwand. Der Kuchen passt perfekt auf die nächste Kaffeetafel oder das nächste Kaffeekränzchen…

Zutaten:
500g Mehl
250ml Milch lauwarm
80g Butter weich
70g Zucker
1 Tütchen Bourbon Vanillezucker
1 Würfel Hefe frisch
1 Prise Salz
1-2 Msp Zimt
1 Spritzer Zitronensaft
3 säuerliche Äpfel mittelgroß

Puddingcreme:
1 Becher Schlagsahne
500ml Vollmilch
50g Speisestärke
40g Zucker
1 Vanilleschote

Zubereitung:
Die frische Hefe zerbröckeln und zusammen mit etwas Zucker und 2-3 EL lauwarmer Milch in einer Schüssel glattrühren, abdecken und 15-20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit das Mehl, den restlichen Zucker, den Bourbon Vanillezucker, die Prise Salz und den Zimt in einer zweiten größeren Schüssel gründlich miteinander vermengen.
Wenn die Hefe-Milchmischung schön schaumig ist und „blubbert“ in die andere Schüssel zu der Mehlmischung geben und das ganze gründlich vermengen. Die restliche Milch, die Butter, den Zitronensaft dazugeben und das ganze mit entweder der Hand oder einem Rührgerät mit Knethaken zu einem glatten und geschmeidigen Teig verarbeiten bis der Teig nicht mehr an der Schüssel klebt.
Die Schüssel mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und am einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen bis sich das Teigvolumen mindestens verdoppelt (oder mehr) hat.
Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmal von Hand durchkneten und  in zwei gleichgroße Hälften teilen.
Jede Hälfte zu einer Kugel formen und dann zu einem runden Fladen ausrollen der in eine 26iger Form passt. Dort nochmals mit einem Tuch abdecken und weitere 20-30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Puddingcreme zubereiten. Den Zucker und die Speisestärke mit paar EL Milch gründlich zu einer glatten Masse verrühren, dabei sehr sorgfältig sein damit keine Klümpchen bleiben.
Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen, beides zusammen mit der Milch in einen Topf aufkochen lassen. Wenn die Milch kocht den Topf vom Herd nehmen, beiseite stellen und das ganze ca. 10 Minuten ziehen lassen.
Während der Zeit könnt ihr schon einmal die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden.
Nach den 10 Minuten die Milch noch einmal aufwallen lassen, die Vanilleschote entfernen und die Zucker-Speisestärke Mischung einrühren bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Jetzt die Schlagsahne hinzugeben und das ganze unter ständigen Rühren köcheln lassen bis es eindickt. Dann vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

Widmen wir uns wieder dem Teig, nehmt die Formen mit dem Teig und zieht mit den Fingeren am Rand der Formen den Teig etwas hoch so das ein erhöhter Rand entsteht.
Nun verteilt ihr die Puddingsmasse auf beide Formen und verstreicht sie gleichmässig, darauf legt ihr dann die Apfelspalten und schiebt das ganze in den vorgeheizten Backofen bei 200Grad (Umluft 180)  für ca. 15-20 Minuten bis die Kuchen goldbraun sind.

Am besten schmeckt der Kuchen natürlich wenn er noch warm ist, aber auch kalt ist er ein echter Genuss. Durch das mehrmalige kneten und gehen ist der Teig wunderbar locker und feinporig.

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schneller Apfelkuchen

"Blitz" Apfelkuchen

Heute gibt es schon wieder ein Kuchenrezept, diesmal einen Apfelkuchen aber mal auf ganz andere Art zubereitet. Der Backofen streikte und da ich aber dringend einen Kuchen brauchte für die Kaffeetafel kam ich auf eine „ausgefallene“ Idee und musste die natürlich sofort ausprobieren und was soll ich euch sagen… Es funktioniert wunderbar 🙂 Man hat auf die schnelle und ohne großen Aufwand einen leckeren Kuchen parat.

Zutaten:
260g Zucker
330g Mehl
200ml Öl
100ml Milch oder Wasser
1 Pckg Backpulver
4 Eier
2 Pckg Vanillezucker
1 Prise Zimt
etwas Zitronensaft

Zubereitung:
Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und anschliessend in dünne Scheiben schneiden. Damit sie nicht braun werden mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und mit dem Zucker schaumig schlagen anschliessend das Öl sowie das Wasser zufügen und unterschlagen.
In eine zweite Schüssel das Mehl, das Backpulver, den Vanillezucker, den Zimt geben und alles gründlich miteinander vermischen, dann die Eimischung reinlaufen lassen und mit dem Schneebesen alles zu einen glatten Teig etwas dickflüssigen Teig verarbeiten.

Nun kommt das ungewöhnliche, man fettet 2 runde Pizzableche von 26cm Durchmesser ein und verteilt den Teig gleichmässig in den Blechen. Dann belegt man diese mit den Apfelspalten und schiebt sie in den Pizzaofen für ca. 20-25 Minuten bei ca. 190 Grad.
Immer mal nachgucken ob der Teig nicht zu braun wird, bzw die Bleche mal drehen damit der Teig gleichmässig bräunt.
Ich muss sagen der Kuchen schmeckt echt super, aussen leicht knusprig und innen saftig locker besser noch als aus dem Backofen.

Rouladen ala Cheffe

rouladen ala cheffe
Die letzte Zeit hiess es ja „Kochen mit Hengstenberg“ und deswegen gibt es heute das vorletzte Rezept mit Hengstenberg. Ich dachte mir du musst auch mal einen alten Klassiker bisserl aufpimpen. Also hab ich mich dran gemacht die allseits so beliebte Roulade mal einwenig zu aufzufrischen.

Zutaten:
3 Rinderrouladen
1 Pckg. Frühstücksspeck
1 kleine Dose Mildessa Sauerkraut
1 kleine Dose Ananas in Stücken
1/4l Rinderbrühe aus dem Glas
1 Spritzer Flying Goose
Meerrettichsenf
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Butter

Zubereitung:
Die beiden Dosen öffnen und den Inhalt jeweils in einem Sieb abtropfen lassen, bei den Ananas den Saft auffangen.
Die Rouladen der Länge nach hinlegen, evtl unschöne Teile entfernen, und dann mit dem Meerrettichsenf bestreichen, anschliessend die Scheiben mit den Frühstücksspeck belegen.
Das abgetropfte Sauerkraut darüber verteilen und zum Schluss die Ananasstücke drüber geben. Die Seiten etwas einschlagen und das ganze dann zu einer Roulade aufrollen und fixieren.
In einer heissen Pfanne mit etwas Öl rundherum braun anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Hälfte des Rinderfonds in die Pfanne geben zusammen mit dem Spritzer Flying Goose, den Bratensatz lösen und kurz aufkochen lassen. Den Rest Fond und den Ananassaft dazugeben, alles gut verrühen und die Rouladen wieder in die Pfanne legen.
Deckel drauf und gut 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Nach der Hälfte der Zeit die Rouladem einmal umdrehen. Anschliessend die Rouladen nochmals aus der Pfanne nehmen, den Sud aufkochen lassen mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit kalter Butter aufmontieren

 

Chocolate Fudge

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Fudge, wie auch Tablet, ist eine bekannte und sehr beliebte Süßigkeit in Schottland – und sie verkauft sich besonders gut in den Tourist Shops. Es kann viele verschiedene Geschmacksrichtungen haben, von unterschiedlichen Früchten bis hin zu Whisky. Aber aber eins haben alle Sorten gemeinsam, sie sind unwiederstehlich.
Wenn man einmal angefangen hat kann man nicht mehr aufhören und sie sind eine echte Sünde 🙂

Zutaten:
100g Frischkäse, natur
80g Schokolade, in Stücke gehackt
270g gesiebten Puderzucker
1 Päckchen (5g)  Finesse Natürliches Bourbon-Vanille Aroma
1 Prise Salz

Zubereitung:
Den Frischkäse schlagen bis dieser gleichmäßig und weich ist. Dann den gesiebten Puderzucker darunter heben. Die Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen, dann ein wenig abkühlen lassen (sie sollte trotzdem noch flüssig sein). Schokolade unter die Mischung aus Frischkäse und Zucker rühren, das Salz und Vanilleextrakt dazu geben.
Drücken Sie die Mischung auf ein gefettetes Backblech mit einem etwas höheren Rand und glätten Sie die Oberfläche. Gut kühlen, bis sich das Fudge leicht schneiden lässt. Am besten 1-2 Tage im Kühlschrank stellen. Dann in kleine Rechtecke schneiden.
Dieses Rezept hier kann man gut als Grundrezept nehmen und dann damit experimentieren um die verschiedesten Geschmackrichtungen auszuprobieren.

 

Drop Scones

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Ein weiteres traditionelles schottisches Rezept welches sich lohnt auszuprobieren. Dieses ist dazu noch sehr einfach und lecker. Scones gibt es in den verschiedesten Formen und sind aus der schottischen Küche nicht wegzudenken, sie sind ein fester Bestandteil vieler Mahlzeiten. Ob süss oder herzhaft, ob dick oder dünn, ob als eine Art Pfannkuchen oder als Kuchen/Brötchen. Scones sind fast immer dabei und sind so vielfältig das einen nie die Ideen ausgehen was man mit Ihnen machen kann.

Zutaten:
225 g Mehl
1 TL Sahne
1 TL Backpulver
1 Ei
5 TL Zucker
120ml Milch
Salz

Zubereitung:
Einwenig Fett in einer großen Pfanne erhitzen.  Das Mehl, Salz, Backpulver und die Sahne zusammenmischen. In einer separaten Schüssel den Zucker, das Ei und der Milch zusammenmischen. Dann langsam unter ständigem Rühren (damit keine Klumpen entstehen) die Mehl-Mischung dazugeben. Wenn der Teig zu fest wird,  mehr Milch dazugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Der Teig sollte eine relativ zähflüssige Konsistenz haben.
Dann eine Kelle der Teigmischung in die erhitzte Pfanne geben und mit dem Schöpflöffel bisserl ausbreiten. Wenn die richtige Temperatur vorhanden ist, sollten sich nach wenigen Sekunden kleine Bläschen auf der Oberfläche bilden. Wenn die Unterseite schön braun ist und die Bläschen auf der Oberseite geplatzt sind, die Scones umdrehen und von der anderen Seite ebenfalls goldbraun braten.
Serviert werden die Drop Scones warm mit Butter, Honig oder Marmelade. Oder mit einwenig braunem Zucker in der Mitte.

Caramel „Millionaires“ Shortbread

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Neben den klassischen Shortbread, was ja das Mitbringsel für Touristen ist, ist auch das Karamel Shortbread ein absoluter Klassiker und sehr gefragt. Es wird auch sehr oft als „Millionaires Shortbread“ bezeichnet, wahrscheinlich weil es so reichhaltig ist und doch irgendwo kleines Stück „Luxus“ im Alltag ist. Jedenfalls darf es in keinem guten schottischen Cafe auf der Speisekarte fehlen.

Zutaten:
für die Basis:
400g Mehl
300g Butter oder Margarine
150g feinen Zucker

für die Füllung:
50g Butter oder Margarine
50g braunen Zucker
450 ml Kondensmilch oder
1,5 Dosen gezuckerte Kondensmilch a 397g

für das Schokoladen Topping:
260g Vollmilchschokolade

Zubereitung:
Butter und Mehl in einer Schüssel vermischen bis man eine krümelige Masse hat.
Den Zucker dazu geben und das ganze zu einem Teig verkneten. Die Mischung nun gleichmäßig ausrollen und in eine rechteckige, gefettete Backform geben. Im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Ober- und Unterhitze) für ca. 35 Minuten
backen bis der Teig goldbraun ist. Dann abkühlen lassen bis er vollständig erkaltet ist.

Die Zutaten für die Füllung in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erhitzen (sonst wird es zu klebrig) bis es zu köcheln beginnt. Dann weiter kochen bis die Masse dicker wird, das sollte nur ein paar Minuten dauern, dabei natürlich fleißig weiterrühren.
Die Füllung dann gleichmäßig auf der Keksbasis verteilen und vollständig abkühlen lassen.

Die Schokolade im Wasserbad erhitzen und gleichmäßig in der Backform verteilen und vollständig erkalten lassen.
Wenn alles abgekühlt ist, mit einem scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden und genießen!

Am besten geht das schneiden wenn man das Messer vorher in heisses Wasser taucht, dann bricht die Schokoladenschicht nicht so leicht. Desweiteren sollte man darauf achten das man für die Zubereitung des Karamel einen Topf mit sehr guter Antihaftbeschichtung nimmt, das erspart einem hinterher viel schrubben 😉