Creme Dubarry

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Das ist mal eine sehr leckere Blumenkohlsuppe und sogar mit historischen Hintergrund. Zudem ist sie auch noch sehr schnell zubereitet, macht kaum Arbeit und ist auch noch preiswert. Die könnte glad auf der Speisekarte eines französischen Nobelrestaurants stehen.

Zutaten:
1 mittelgroßer Blumenkohl
1 mittelgrosse Speisezwiebel
1 guten EL Butter
2 gute EL Mehl
1/4 Liter Hühnerbrühe aus dem Glas (oder frischgekocht)
1/4 Liter Vollmilch
3 EL Sahne
Salz und Peffer aus der Mühle
frisch geriebenen Muskat
Zitronensaft, frisch gepresst
Schnittlauch

Zubereitung:
Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen zerteilen, zwei – drei größere überlassen.  Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Butter im Topf schmelzen. Die Zwiebel zugeben und darin kurz anschwitzen, dann mit dem Mehl bestäuben. Das Mehl anschwitzen, jedoch nicht bräunen lassen. Mit heißer Hühnerbrühe und Milch ablöschen. Den Blumenkohl und den Muskat zufügen. Das ganze ca. 10 Minuten kochen lassen bis der Blumenkohl weich ist.  In der Zwischenzeit die über gelassenden größeren Röschen bissfest garen, im Scheiben schneiden und in einer heissen Pfanne anbraten bis sie Farbe bekommen. Die Suppe mit  dem Mixstab pürieren.  Die Sahne hinzufügen mit Salz, Pfeffer, geriebenen Muskat und Zitronensaft abschmecken und aufschlagen bis sie schaumig ist, sprich sie Bläschen bilden.  In tiefe Teller füllen, eine Scheibe gebratenen Blumenkohl dazu geben, mit Schnittlauch und etwas geriebenen Muskat dekorieren. Heiß servieren.

Achja:
Diese Suppe heisst Créme Dubarry weil Marie-Jeanne Bécu (1743-1793) erweckte als einfaches 16jähriges Ladenmädchen die Aufmerksamkeit von König Ludwig XV. (1710-1774) und wurde von ihm an den Grafen du Barry verkuppelt. Damals war Blumenkohl eine Neuheit am Hofe, die junge Gräfin hatte eine Schwäche für Blumenkohl (und für den alternden König). Sie wurde seine Mätresse. 1793 starb sie durch eine Guillotine der französischen Revolution.

Irisches Omlett

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Omletts gibt es ja in hunderten, wenn nicht gar in tausenden Varianten und jedes Land hat da so seine eigenen Vorstellungen.  Dies Rezept eines Irischien Omletts hebt sich aber von allen anderen ab und das Ergebnis ist sowas von lecker und vorallen fluffig, das ist einfach der Hammer.

Zutaten:
4 große Eier, zimmerwarm und möglichst frisch
1 große Kartoffel, gekocht und zerstampft (am besten eine mehlige Sorte)
1 EL Schnittlauch, fein gehackt
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Spritzer Zitronensaft
Butter/ Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Eier trennen, das Eigelb mit der Kartoffel, Schnittlauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer gut verrühren.
Das Eiweiß aufschlagen und vorsichtig unterheben.
Die Butter in einer großen, feuerfesten Pfanne erhitzen und die Eimasse bei mittlerer Flamme etwa 4 Minuten goldbraun braten.  Anschliessend kurz unter einem Oberhitzegrill goldbraun werden lassen.
Am besten sofort servieren, dazu passt dann einm leckerer Salat oder aber auch ein Stück Fleisch gebraten oder gegrillt.

Holländische Bauernschüssel

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Das ist mal ein Rezept für wirklich nur echte Käseliebhaber, weil der Hauptbestandteil ist Käse 🙂
Es ist ein echt kräftig-deftig-würziges und wirklich sättigendes Hauptgericht.

 

Zutaten:
5  Eier
250 ml    Sahne
Salz
Pfeffer
100 g  Speck, geräuchertet und durchwachsen in Würfeln
1 große  Zwiebel, gewürfelt
300 g  Käse, (Gouda, mittelalt), am Stück
1 Bund  frischen Schnittlauch in Röllchen geschnitten
20 g  Butter
50 g  Paniermehl

Zubereitung:
den Backofen auf 200°C vorheizen, Umluft auf 180.
Den Speck in einer Pfanne auslassen, herausholen um im Speckfett die Zwiebelwürfel glasig zu dünsten. Speck und Zwiebeln in eine Auflaufform geben.
Den Käse in kleine Würfel schneiden und auch in die Auflaufform geben.
Die Eier mit der Sahne, und der Hälfte des  Schnittlauch und den Gewürzen verquirlen und in die Auflaufform gießen.
Die Form für ca. 8-10 Minuten in den Ofen stellen, dann Butterflöckchen darauf verteilen und mit Paniermehl bestreuen. Weitere 5 Minuten in den Ofen stellen.
Kurz vor dem Servieren den restlichen Schnittlauch drüberstreuen.

Rezept gefunden auf Kochbar.de