Tarte de Flambe ala Cheffe

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Heute war mal wieder kreative Küche angesagt, ich hatte beim Einkaufen mal wieder Zutaten erstanden die verbraucht werden mussten wegen MHD also wurde daraus kurzerhand ein leckeres Rezept…
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gefüllte Krakauer ala Cheffe

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Manchmal lohnt es sich echt den ganzen Werbemüll den man so täglich im Briefkasten hat durch zu schauen.
Besonders die Prospekte von den großen Discountern und Supermarktketten, da findet man oftmals sehr schöne Anregungen für neue Rezepte oder bekommt sogar neue Rezeptideen frei Haus geliefert quasi 🙂
Dies Rezept ist ein solchiges, was aus einem Rezeptvorschlag im Prospekt eines großen Discounters zufinden war.
Ich hab es natürlich nach meinem Gusto abgewandelt 😀
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Fladenbrot ala Tarte de Flambe

Fladenbrot ala Flambe

Die heutige Kreation ist im Grunde genommen kein wirkliches Rezept sondern eher ein gepimptes Fladenbrot. Aber da die Idee bei meinen Kochfreunden so gut ankam das viele sie spontan nach machten dachte ich mir kann ich sie euch nicht vorenthalten. Es ist wirklich einfach und schnell gemacht und schmeckt sooowas von lecker…

Zutaten:
1 Steinofen Fladenbrot
1 Becher Kräuterschmand
200g Bacon
1 Pckg Mini Mozzarellakugeln
1 große Speisezwiebel
schwarzen Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen

Zubereitung:
Vorab sei gesagt wer bei dem türkischen Bäcker seines Vertrauens kein Steinofen Fladenbrot bekommt, der kann auch ein normales benutzen, sollte dieses aber horizontal in der Mitte durchschneiden.

Den Backofen auf 180Grad vorheizen und den Gitterrost schon einmal mit einem Bogen Backpapier belegen.
Die Zwiebel putzen und dann in gröbere Würfel schneiden, den Bacon in schmale Streifen schneiden. Die Flüssigkeit von den Mozzarellakugeln abgießen und sie ein wenig abtropfen lassen. Man kann natürlich auch einen normalen Mozzarella nehmen und den in Würfel schneiden, geschmacklich ist das völlig dasselbe. Ich hatte aber gerade eine Packung dieser Kugeln im Kühlschrank, also hab ich sie benutzt.
Als erstes verteilt man den Becher Schmand möglichst gleichmässig auf dem Fladenbrot und verteilt dann die anderen Zutaten darauf nach eigenem Gusto. zum Schluss wird das ganze noch mit grob gemahlen schwarzen Pfeffer frisch aus der Mühle gewürzt.
Dann wandert das ganze für ca. 15-18 Minuten in den Backofen bis der Käse geschmolzen ist und alles eine leichte Bräune hat. Vor dem Servieren kurz auskühlen lassen sonst verbrennt man sich an den doch sehr heissen Zutaten den Mund, dann aber noch warm und knusprig servieren.
Schmeckt übrigens auch kalt noch sehr lecker und wer kein Speck mag kann auch Schinken nehmen.

 

Schnitzelroulade ala Cheffe

Schnitzelroulade

Mal wieder etwas kreatives von mir, ich hab mir gedacht Schnitzel sind zwar eine sehr leckere Sache aber warum soll man sie immer nur braten bzw erst panieren und dann braten?
Und nach der Durchsicht des Kühlschrankes war da auch schon eine Idee vorhanden. Es ist sicher keine grandiose Neuerfindung aber es ist meine Variante einer Schnitzelroulade, dazu ein schnelles und einfach zu machendes Gericht was zudem noch sehr lecker schmeckt.

Zutaten:
4 Schweineschnitzel
1 Pckg Frühstücksspeck
8 Scheiben Bauernschinken (bei großen Scheiben reichen auch 4)
1 Glas Gemüsebrühe
1 Pckg frischen Kloßteig „Thüringer Klöße“
1 Pckg Grana Padano Flocken
Meerrettichsenf
Salz + Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen
frisch geriebenen Muskat
1 Prise Zitronengras, getrocknet
kalte Butter

Zubereitung:
Die Schnitzel evtl. von unschönen Teilen befreien und dann plattieren. Wer kein Plattiereisen hat kann auch die Bratpfanne nehmen, sollte dann aber ne Lage Frischhaltefolie über das Fleisch legen. Vom Oma`s guten alten Fleischklopfer ist abzuraten, da er eher das Fleisch „zerstört“ als flach klopft.
Auf den Fleischscheiben wird dann großzügig der Meerretichsenf verteilt, darauf kommt dann der Bauernschinken sodass dieser das Fleisch gut abdeckt. Darauf werden dann die Grana Padanoflocken verteilt und das ganze zu einer Roulade aufgerollt.
Dann legt man, je nach Breite der Roulade, 2-3 Scheiben Frühstücksspeck überlappend auf die Arbeitsfläche und wickelt die Roulade damit ein, am besten ist es wenn sich die Nahtstelle der Roulade und der Speckummantelung an derselben Stelle befinden, das erleichtert dann das Anbraten und die Roulade fällt nicht auseinander weil der Speck sich beim Braten zusammenzieht und somit die Roulade verschliesst.
In einer heissen Pfanne mit Öl werden die Rouladen dann rundherum scharf angebraten damit die Farbe und Röstaromen bekommen, dann löscht man das ganze mit der Brühe ab und lässt es zugedeckt ca. 20-25 Minuten leise köcheln(Mit nen Zahnstocher testen ob das Fleisch weich ist)

In der Zwischenzeit knetet man den Knödelteig einmal durch und würzt ihn mit einer Prise frisch geriebenen Muskat und formt kleine „Bällchen“ daraus, so in der Größe von kleinen Hackbällchen.
Diese gibt man zu den Rouladen in die Pfanne und lässt sie dort gar ziehen.
Anschliessend nimmt man die Rouladen und Knödel aus der Pfanne und stellt sie warm. Den Sud in der Pfanne würzt man mit Salz, Pfeffer und dem Zitronengras und lässt ihn reduzieren. Ganz zum Schluss montiert man etwas kalte Butter unter um der Soße eine Bindung zu geben.

Schnüsch

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Heute mal wieder ein Rezept aus der Norddeustchen Küche, ein Klassiker den man auch in vielen Restaurants serviert bekommt wenn man Ihn dann bestellt 😉
Es sieht auf den ersten Blick ungewöhnlich aus, aber spätestens der Geschmack überzeugt dann..

Zutaten:
200g neue Kartoffeln in der Schale gekocht
200g Karotten
200g frische Erbsen
0,5 l Milch
20g Butter
25g Mehl
Salz, Pfeffer, Zucker
1 Bund gehackte Petersilie
30g Butter
200g Schinken, am besten Katenschinken ansonsten geht auch Kern- oder Ostseeschinken

Zubereitung:
Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, ausdämpfen lassen und dann pellen, in Scheiben schneiden und warm stellen.
Die Karotten schaben und in Scheiben schneiden, die Erbsen pulen und beides bissfest kochen.
Das Kochwasser abgiessen aber ca. 1/4 davon aufheben.
Nun die 20g Butter in dem Topf schmelzen, das Mehl hinzufügen und mit etwas Fond und der Milch auffüllen. Das ganze aufkochen lassen und dann nochmal das ganze Gemüse hineingeben.  Kurz aufkochen lassen, dann warm stellen und mit den Butterflocken verfeinern.

WICHTIG Drauf achten das dass Schnüsch nicht zu dickflüssig wird, es soll eher die Konsistenz einer Suppe haben.
Das Schnüsch entweder in tiefe Teller oder Suppentassen füllen und mit der gehackten Petersilie bestreuen.
Der Schinken wird auf einem Holzbrett angerichtet und dann dazu gereicht.

Schmachtlappen die zweite

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Ich hatte ja vor einem weilchen mal meine Variante der auf Mittelalter Märkten so beliebten „Schmachtlappen“ gepostet, auch in einigen Kochgruppen. Ich bekam dann ein Kommentar von der Claudia Hoedt das sie eine ganz andere Variante kenne und diese zudem noch superschnell zu zubereiten wäre, also hab ich Ihr Rezept ausprobiert und muss sagen seeehr lecker. Ich freue mich mit Ihrer Genehmigung euch das Rezept präsentieren zu dürfen, es ist wirklich superlecker und sehr schnell gemacht da es völlig ohne Hefe auskommt.

Zutaten:
150g Quark (kein Magerquark)
6 EL Milch 3,5%
6 EL Öl (am besten Olivenöl)
300g Mehl
1 Tütchen Backpulver
1/2 TL Salz
1 Becher Creme Fraiche
1 Pckg Schinkenwürfel oder gewürfelten Speck
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Pckg geriebenen Käse
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Das Mehl zusammen mit dem Backpulver und dem Salz in eine Schüssel geben und gründlich vermischen.  Dann den Quark, die Milch und das Öl zugeben und das ganze zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und diesen dann 10 Minuten stehen lassen.
Den Backofen auf 170Grad Umluft vorheizen und das Blech schonmal mit einem Bogen Backpapier auslegen.  Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und erst einmal beiseite stellen.
Den Teig dann in gleichmässig große Stücke teilen und entweder  zu Fladen ausrollen, oder mit der Hand plattdrücken und ausformen, es sollten schon dünne Fladen sein.  Diese dann auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen mit Creme Fraiche bestreichen und leicht pfeffern. Anschliessend werden die Schinken(Speck)würfel auf den Fladen verteilt und mit dem Reibekäse bestreut.
Das ganze kommt dann in den Backofen für ca. 15-20 Minuten je nach gewünschter Bräune, allerdings sollte man schon drauf achten das der Käse geschmolzen und die Fladen leicht gebräunt sind.
Kurz vor dem Servieren werden die Fladen dann mit den Frühlinngszwiebelringen bestreut.