Burger mal völlig anders

2014-10-12 16.03.20

Das leidliche Thema Burger… .alle lieben Sie und Alle wissen das sie alles andere als gesund sind und schon gar nicht satt machen….
Deswegen  hier mal eine weitere etwas „exquisitere“ Burgervariante von mir  die gesund ist und auch satt macht.

Zutaten:
4 Scheiben Vollkornbrot
Butter
1 Mozzarella, bevorzugt aus Büffelmilch
400g Lammhack
1 handvoll Cocktailtomaten
1 grüne Paprika
200g Bauchspeck
Salz und Pfeffer aus der Mühle
etwas Mehl

Zubereitung:
Das Lammhack kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und daraus 4 flache leicht ovale Scheiben formen. Diese sollten recht dünn sein da sie nur kurz in der Pfanne gebraten werden weil sie sonst zu trocken werden würden und nicht mehr schmecken.
Den  Mozzarella „entwässern“ und in gleichmässige gut fingerdicke Scheiben schneiden.
Die Cocktailtomaten falls nötig abspülen und ebenfalls in etwas dickere Scheiben schneiden.
Den Speck würfeln, die Paprika putzen und in Streifen schneiden.
Die Lammhackscheiben in einer sehr heissen Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten jeweils 1-2 Minuten braten dann herausnehmen und warm stellen. Die „Paddies“ sollten keinesfalls durchgebraten sein weil sonst sind sie „furztrocken“ und schmecken nicht wirklich.
Den Bauchspeck in der gleichen Pfanne auslassen und knusprig braten, zum binden des Fettes etwas Mehl dazugeben. Aber nicht soviel das es ne dicke Soße wird nur soon bisserl das es grad „anzieht“
Dann die Scheiben Vollkornbrot mit Butter bestreichen, darauf kommt das Lammhack dann zwei Mozzarellascheiben, 2-3 Scheiben Cocktailtomaten(je nach Größe) und zum Schluss ein guten Löffel voll von dem knusprigen Speckwürfeln.

 

Spargel „Cordon Bleu“

Spargel "Cordon Bleu"

Weil es so schön ist gibt es heute noch ein Spargelrezept, allerdings mal eins auf völlig andere Art als man Spargel sonst so kennt aber nicht minder lecker. Dies Rezept ist mir durch Zufall unter die „Finger“ gekommen und ich war so neugierig das ich es ausprobieren musste.  Das Ergebnis ist grandios….

Zutaten:
500g frischer grüner Spargel
200g Gouda in Scheiben
200g gekochten Schinken, größere Scheiben
2 Vollei
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Mehl
Semmelbrösel
Butter/Öl

Zubereitung:
Zur Zubereitung des Spargel gib es zwei Varianten:
zum einen die klassische als den Spargel in Wasser kochen wodurch leider sehr viel Geschmack und Inhaltsstoffe verloren gehen und der Spargel auslaugt.
zum anderen das Dämpfen was für ein wesentlich intensiveres Aroma und den Erhalt der Inhaltsstoffe sorgt. Hierfür eignet sich hervoragend, da  Spargel ja hauptsächlich aus Wasser besteht, die Mikrowelle. Auch wenn jetzt einige schreien werden, probiert es aus und seid anschliessend begeistert.
Was bei beiden Arten der Zubereitung gleich ist, der Spargel muss erst einmal geputzt werden, was bei grünen Spargel recht einfach ist, da es sich auf das abschneiden der holzigen Enden beschränkt. Wer den Spargel auf die klassische Weise zubereiten möchet der koche ihn in Salzwasser mit etwas Butter und einer Prise Zucker solange er noch gut „Biss“ hat(gart in der Pfanne nach) nehme ihn dann raus und lasse ihn abtropfen.
Wer den vollen Spargelgeschmack haben möchte dämpft ihn, siehe hierzu das Rezept „Turbo Spargel“
Verringere die Garzeit allerdings auf 3-4 Minuten, da der Spargel sonst zu weich wird.

Als nächstes baue man sich eine Panierstrecke auf, also ein Teller mit Mehl, ein Teller mit dem verquirlten Ei welches man mit Salz und Pfeffer gewürzt hat und einen Teller mit den Semmelbröseln. Lasse eine Pfanne mit Öl/Butter heiss werden.
Dann nehme nan sich eine Scheibe Gouda, lege je nach Dicke 2-3 Spargelstangen auf den Anfang der Scheibe und rolle das ganze dann auf. Nun legt man dieses Paket auf die Scheibe Kochschinken und rolle es ebenfalls auf.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte fixiere das jetzt mit einen kleine Spies/Zahnstocker. Es geht aber auch ohne wenn man die Rolle vorsichtig handhabt, deswegen sollte die Scheibe Schinken etwas größer sein damit sie überlappt. Jetzt wird die Rolle erst in dem Mehl gedreht, dann durch das Ei gezogen und anschliessend in den Semmelbröseln gewälzt bis sich eine gleichmässige Panade gebildet hat. Dann legt man sie mit der Nahtstelle nach unten in die heisse Pfanne und brät sie von allen Seiten bis sie schön goldbraun und knusprig sind.

Quelle: Chefkoch.de Das Rezept wurde leicht abgewandelt

Köfte

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Frikadellen, Buletten, Fleischpflanzerl, Klopse, Hackepeter, Gewolfte, Burger, Köfte, Hackbällchen, Leibchen, Bratlinge, Bremsklotz, Fleischküchle,  Faschierte und und und….
Ich glaub für keine andere Speise gibt es soviel Namen wie für diese Teile aus durchgedrehtem Fleisch. Hier nun mal die Türkische, oder besser eine türkische, Variante. Sie unterscheidet sich zu der normalen deutschen doch sehr in den benutzten Gewürzen ist aber sehr lecker.

Zutaten:
500g Hack, am besten Rind und Lamm gemischt
1 Vollei
2 EL Petersilie gehackt, glatte
3 EL Öl oder weiche Magarine/Butter
3 EL Bulgur
1 TL Salz
2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Pfeffer schwarz
1/2 TL Pul Biber, alternativ Chilliflocken
1 mittelgroße Zwiebel
1 mittelgroße Knoblauchzehe (wer mag auch mehr)

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden, den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken.  Alle ‚Zutaten in eine große Schüssel geben und gründlich miteinander vermengen bis es eine „homogene“ Masse ist.
Dann am besten für eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen damit sich die Aromen entwickeln können und der Bulgur weich wird.  Es sorgt auch dafür das die Masse fester wird und sich besser verarbeiten lässt- Aber wer nicht warten will kann die Mase auch sofort verarbeiten.
Nun werden aus der Masse je nach Zubereitung entweder kleine „Eier“ geformt und platt gedrückt (zum Braten in der Pfanne), große, flache Burger geformt (zum Grillen) oder etwas dickere Eier (zum Frittieren). Das Hackfleisch klebt nicht an den Händen, wenn man die Hände vorher mit Öl einfettet.

 

Einfacher Zwiebelkuchen

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Zwiebelkuchen gibt es in dutzende, wenn nicht gar hunderten von Varianten. Hier mal eine Version die ganz simpel und einfach ist, aber trotzdem sehr lecker ist. Zwiebelkuchen gehört ja eher zu den deftigeren Sachen und somit wäre die Bezeichung Kuchen ja eigentlich verkehrt, obwohl der ja in einer Kuchenform oder einem Blech gebacken wird.

Zutaten:
225g Mehl
110 ml Wasser
30g Butter
1/2 Päcken Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Prise Zucker

400g Zwiebeln
150g geräucherten Speck
2 EL Öl
2 Eier
200ml Sahne
200ml Milch
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:
Den Backofen auf 220Grad Ober/Unterhitze (Umlauft 200grad) vorheizen.
Mehl, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und gründlich miteinander vermengen. In der Mitte eine Mulde formen und das Wasser hineingeben, dann die weiche Butter zufügen und das ganze zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung Ei, Milch und Sahne verquirlen und mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in grobe Würfel schneiden. Den Speck ebenfalls würfeln. Beides in einer Pfanne mit der Butter Farbe nehmen lassen. Die Pfanne  vom Herd nehmen, die Eiermasse zufügen und unterrühren. Das Ganze abschmecken und gegebenenfalls noch einmal nachwürzen.

Eine Springform einfetten oder mit Backpapier  auslegen. Den Teig ausrollen und in die Springform legen sodass ein ca. 2cm hoher Rand vorhanden ist. Die Füllung auf den Teig geben und gleichmässig verteilen.
Das ganze für ca. 30-35 Minuten im Backofen backen lassen, je nach gewünschter Bräune und Festigkeit der Masse.

Pfannen Scones

mampf210-1 Mal eine schnelle und trotzdem leckere Variante der in Schottland so beliebten Scones. Sie eignen sich hervorragend als Beilage, kleiner Snack oder als Fingerfood. Man kann sie pur essen oder belegt mit süssen, sauren, herzhaften, oder einfach nur mit Butter…

Zutaten:
100g Mehl
1 Tüte Backpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz
2 Vollei, verquirlt
175ml Milch
25g Butter, zerlassen

Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz in eine Rührschüssel sieben. Die Eier, Milch und die Butter miteinander vermischen und in die Mitte einer Vertiefung geben.
Die Flüssigkeit mit einem Holzlöffel nach und nach unterheben und zu einem glatten Teig verrühren, aber nicht zulange rühren!
Eine große, flache Pfanne bei niedriger Temperatur ca. 5 Minuten lang erhitzen. Dann im Abstand von ca. 2-3cm jweils einen EL Teig in die Pfanne geben.
Bei niedriger Hitze 3 Minuten lang braten bis die Oberfläche Blasen bildet und die Unterseite goldbraun ist. Die Scones wenden und auf der anderen Seite weitere 30-40 Sekunden braten.
Aus der Pfanne nehmen und den Vorgang wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist.

Chapati

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Hier nun mal eine ganz simples Rezept für einen Fladen der sich als Beilage oder Besteckersatz eignet. In Indien ist es gang und gebe Chapatis als Besteckersatz zu nutzen und damit die Speisen zu sich zu nehmen. Hat einen großen Vorteil, es muss hinterher keiner abwaschen 😉 Ausserdem fördert es die Geselligkeit und den Genuß am Essen, den was ist sinnlicher als mit den Fingern zu essen?

Zutaten:500g (Chapati) Mehl
2 TL Öl oder Ghee
130ml Wasser
1 Prise Salz

Zubereitung:
In Indien verwendet man Chapatimehl (eine Vollkornmischung aus Gerste, Hirse und Weizen), da dieses aber hierzulande relativ schwer zu bekommen ist kann man auch normales Weizen- oder Vollkornmehl nehmen.
Das Mehl und Salz in eine Schüssel geben und vermengen. Dann das Öl und etwas Wasser dazugeben und durchrühren. Nach und nach mehr Wasser dazugeben und immer wieder kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Mit einem Handtuch abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.
Eine Antihaftbeschichte Pfanne trocken sehr heiss werden lassen, man könnte auch einen Pizzastein nehmen.
Nach dem Ruhen den Teig nochmal durchkneten und in 12 gleichgroße Stücke teilen.  Jedes mit Mehl bestäuben und zu einer Kugel formen.
Wers traditionell mag formt mit dem Handballen aus den Kugeln ca. 8cm große dünne Kreise, wers einfach mag nimmt ein Nudelholz 🙂
Die Chapatis dann ca. 1- 1,5 Minuten von jeder Seite in der Pfanne trocken braten, rausnehmen mit Butter oder Öl bestreichen, auf einen Teller stapeln und mit einen sauberen Tuch abdecken bis zum Verzehr.