Oma`s Fischfrikadellen

Fischfrikadellen

Heute gibt es mal eine lang gehegte Kindheitserinnerung, ich wusste das ich das Rezept irgendwo in Papierform hatte, hatte es aber verlegt bzw sehr gut verwahrt und nicht wiedergefunden…
Doch jetzt ist es wieder da und ich musste es sofort kochen und essen. Und weil es soooo leeeecker ist will ich es euch auch nicht vorenthalten.
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Speckkartoffelsalat ala Cheffe

speckkartoffelsalat
Die letzten Tage war es ja richtig knackig kalt hier und ich war stöbern in alten Rezepten die ich mir so im Laufe der Jahre in mein Büchlein geschrieben hatte und bin bei diesem hängengeblieben 🙂
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Graupensuppe nach Oma`s Art

Graupensuppe nach Omas Art

Von Sommer kann man zur Zeit ja nicht reden, da habe ich einfach mal in Kindheitserinnerungen geschwelgt und als erstes kam mir dieses Gericht in den Sinn und ich bekam sogleich Lust darauf es mal wieder zu kochen.

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Eyn gout kräfftig Süpplin

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Suppen sind ja zu dieser Jahreszeit etwas feines. Sie sind kräftig, deftig,lecker und wärmen dabei Körper und Seele.
Und es gibt fast nichts was man in eine Suppe nicht hereintun könnte, so findet jeder die Suppe die nach seinem Geschmack ist. Für nich gehört neben dem Gemüse auch eine ordentliche Portion Fleisch in die Suppe.

Zutaten:
2 Liter Brühe, am besten selbstgekochte
400g Kassler, geräuchert
400g Leberkäs
1 Staudensellerie, klein
1 Stange Poree, mitteldick
1 Bund Möhren
2 Paprikaschoten
1 Zwiebel, mittelgroß

Zubereitung:
Die Brühe in einem Topf erwärmen. Den Kassler und den Leberkäs in mundgerechte Würfel schneiden, die Zwiebel schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.  Den Staudensellerie incl Grün,den Porree und die Möhren in Ringe schneiden. Die Paprikas in Spalten schneiden und je nach Größe die Spalten evtl halbieren.
Alle Zutaten in die Brühe geben und für ca. 30-40 Minuten köcheln lassen, das Gemüse sollte noch einen leichten Biss haben und nicht verkocht sein, weil man möcht ja noch was zum kauen haben 🙂
Wer mag kann noch mit Pfeffer und Salz nachwürzen, aber die Suppe hat so schon reichlich Geschmack.

Brühe aus Knochen

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Eine alte Tradition die leider in der Zeit der Tüten und Pulver sogut wie untergegangen ist. Dabei ist eine Brühe hergestellt aus Knochen und Gemüse die beste Grundlage die es für eine Suppe gibt oder für einen Fond denn man später zum Würzen etc nimmt.

Zutaten:
2 Liter Wasser
600g grob zerkleinerte Knochen,  z.b. Rinderknochen
1 Bund Suppengemüse (Sellerie, Wurzel, Lauch, Petersilie….)
das Grün von 2 Stengeln Staudensellerie, kleingehackt
2 Knoblauchzehen, angedrückt, von frischen Knoblauch
1 Zwiebel
1 Speckschwarte

Zubereitung:
Die Knochen und die Speckschwarte mit den kalten Wasser in einen Topf aufsetzen und zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und das ganze zwei Stunden köcheln lassen.
Nach den zwei Stunden das in grobe Stücke geschnittene Suppengemüse sowie das grob gehackte Grün des Staudenselleriers dazugeben, ebensi die angedrückten Knoblauchzehen.
Die Zwiebel NICHT schälen sondern mit Schale halbieren und in einer heissen Pfanne die Schnittflächen bräunen – aber nicht schwarz werden lassen. Die Zwiebeln incl. Schale zu der Suppe geben und das ganze noch weitere 60-90 Minuten köcheln lassen.
Durch ein Haarsieb filtern in Flaschen abfüllen und man hat lecker Fond auf Vorrat, oder man nutzt es nächsten Tag als Grundlage für eine Suppe….

Oma`s Bohnensalat

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Mal wieder ein Rezept aus Oma`s alten Kochbüchlein und eine weitere Kindheitserinnerung.  Diesen Salat gab es öfters, besonders wenn grad Bohnenzeit oder wenn viel Besuch angesagt war.  Er ist einfach und sehr lecker. Dazu auch schnell vorbereitet selbt in größeren Mengen. Es ist ein typisches norddeutsches Rezept was süß, sauer und deftig miteinander vermischt.

Zutaten:
500g frische grüne Bohnen (Wachs- oder Schnippelbohnen)
2 mittelgroße Speisezwiebeln
1 mittelgroße rote Zwiebel
2 Zweige Bohnenkraut
6 EL Essig (z.b. Brandwein- oder Weinessig)
3 EL Öl (ganz normales Speiseöl, kein Olivenöl etc)
5 TL Zucker
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Kochwasser
evtl gräuchterten Bauchspeck (Varinate zwei)

Zubereitung:
Die Bohnen waschen, putzen und klein schnippeln. In kochendem Salzwasser zusammen mit dem Bohnenkraut ca. 10  Minuten kochen (die Bohnen dürfen ruhig noch ziemlich „al dente“ sein weil ziehen ja im Sud noch nach).
In der Zwischenzeit die Zwieblen schälen und in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Essig, Öl, Zucker, Salz und Peffer eine kräftig abgeschmeckte Marinade zusammenrühren.
Die Bohnen in ein Sieb geben und abtropfen lassen, das Kochwasser auffangen. Die abgetropften Bohnen dann zusammen mit der Marinade in einer großen Schüssel gründlich vermengen und soviel von dem Kochwasser auffüllen das die Bohnen bedeckt sind.  Nochmals gut durchrühren und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Bohnen-Zwiebelmischung mit einer Schaumkelle aus der Schüssel entnehmen und am besten in kleine Schälchen füllen, diese mit 1-2 TL Sud übergiessen und servieren.

Wer mag kann auch noch etwas geräuchterten Bauchspeck in feine Würfel schneiden, diesen in einer trockenen Pfanne goldbraun anrösten und über den Salat geben.