Oma`s Fischfrikadellen

Fischfrikadellen

Heute gibt es mal eine lang gehegte Kindheitserinnerung, ich wusste das ich das Rezept irgendwo in Papierform hatte, hatte es aber verlegt bzw sehr gut verwahrt und nicht wiedergefunden…
Doch jetzt ist es wieder da und ich musste es sofort kochen und essen. Und weil es soooo leeeecker ist will ich es euch auch nicht vorenthalten.
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Gröönkohlfrikadell mit seuten Kantüffeln

Gröönkohlfrikadell
Harbstied is de Tied wo dat jümmerlich koller un koller ward un wo dat Eeten umso deftiger un kräftiger ward so as utglich toon Weeder.
Hier mal eine weitere neue Kreation von mir wie man Grünkohl auch mal auf andere Art zubereiten kann. Und das schmeckt bestimmt auch denen die sonst Grünkohl verschmähen.

Zutaten:
500g Hack nach Wahl
1 größere Speisezwiebel
100g Reibekäse, ne kräftigen
Grünkohlreste vom Vortag
1 Pfund Drillinge
2-3 EL Zucker
1 Vollei

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und recht fein würfeln. Einen Topf mit Wasser aufsetzen, am besten mit Dämpfeinsatz, und die Drillinge sehr bissfest garen. In der Zwischenzeit in einer größeren Schüssel das Hack zusammen mit der Zwiebel, dem Ei,  den Grünkohl und dem Reibekäse zu einer homogenen Masse verarbeiten. Das geht am besten mit den Händen, solange kneten und walken bis das Ei völlig untergearbeitet ist .  Aus der Masse dann ca. handtellergroße Klopse formen und etwas flachdrücken, die dann in einer heissen Pfanne mit etwas Öl, am besten Olivenöl,  knusprig braun ausbraten dabei mehrmals wenden.
Die gedämpften Drillinge kurz ausdampfen lassen und dann in einer zweiten Pfanne mit ebenfalls etwas Öl rundherum braun anbraten. Haben die Drillinge die gewünschte Bräune gibt man den Zucker hinzu und lässt ihn in der Pfanne karamelisieren, schwenkt dann die Pfanne ordentlich durch damit alle Drillinge von einer Zuckerschicht überzogen werden.
Das Schälen der Drillinge ist nicht nötig, da sie mit Schale gekocht und gebraten werden übrigends im ganzen wie auf dem Bild zu sehen.

Ofen Makrele mit Gemüse

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Dies ist mal wieder ein Rezept aus der Abteilung „Wir sind kreativ“.  Ein wirklich einfaches aber dafür um so leckeres Rezept, ein wirklich guter Bekannter brachte mich auf die Idee und neugierig wie ich bin musste ich es ausprobieren. Ich kann euch sagen das ist sowas von lecker, ja fast schon göttlich…

Zutaten:
1 Makrele im ganzen, geräuchert so 300/400 Gramm
1 Pastinake
1 Speisezwiebel, mittelgross
1 Paprikaschote, mittelgross
2 Knoblauchzehen
1 Handvoll Cherrytomaten
1 Schuss Cranberry Essig
1 Schuss Cremaceto Classico (Balsamicocreme)
1 Msp Korianader, gemahlen
1 Msp Ingwer, gemahlen
1 Msp Zitronengras, gemahlen
1 Msp Chilliflocken aus der Mühle

Zubereitung:
Falls ihr eine eingeschweisste Makrele gekauft habt, befreit diese von der Folie und lasst sie auf einem Teller „atmen“
Den Backofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Den Cranberryessig, den Creamceto und die Gewürze zu einer Marinade verrühren, eine Koblauchzehe schälen, sehr fein würfeln und zu der Marinade geben.
Die Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden, ebendso die Pastinake, die Paprika und die zweite Koblauchzehe kleinschneiden und würfeln. Die Cherrytomaten je nach Grösse entweder halbieren oder vierteln. Dann das Gemüse mit der Marinade gründlich vermengen und ca. 5-7 Minuten ziehen lassen.
Eine beschichtete Pfanne heiss werden lassen, Öl hineingeben und das Gemüse anbraten, es sollte noch knackig sein und Biss haben.
Die Makrele auf einen Bogen Alufolie legen und das Gemüse darüber verteilen, ruhig den Rest der Marinade darauf verteilen und die Alufolie dann verschliessen.  Nicht ein kompaktes Paket machen sondern es sollte schon noch Luft oberhalb des Gerichtes sein. Dann das ganze für ca. 15 Minuten im Ofen garen lassen.