Senfeier einmal anders

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Ich bin mal wieder beim Stöberen durch so diverese Rezepteseiten etc auf ein Rezept gestossen, das mich anlachte 🙂
Also habe ich es nachgekocht, es stammt von der Seite Mittelalterliche Rezepte.
Zutaten:
4 hartgekochte, wirklich hartgekochte, Eier
4 EL Senf (ich hab zwei EL Löwensenf mittelscharf und zwei EL Dortmunder Senf scharf genommen.)
4 EL Essig (ich hab zwei EL Apfelessig und zwei EL Balsamico Blanco genommen)
3 Scheiben kräftiges Brot z.b.  Krustenbrot oder so
Zucker
Butter/Öl zum braten
Kresse zur Deko
Zubereitung:
Die Eier hartkochen, und ich meine wirklich hartkochen.
Den Senf und den Essig vermischen und mit ner Prise Zucker abschmecken.
Die hartgekochten Eier etwas abkühlen lassen, pellen und in dickere Scheiben schneiden.
Eine Pfanne heiss werden lassen und die Scheiben darin in der Butter/Öl anbraten
Die Senf-Essigsoße dazugeben und zusammen mit den Eierscheiben erhitzen,  dabei in der Pfanne 2-3 mal wenden; die Eierscheiben sollten noch als solche erkennbar bleiben.
Anschliessend das ganze auf die  Brotscheiben verteilen, sofort heiss servieren und mit ein bisserl Kresse garnieren.

Fenchel Ingwer Gemüse

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eine wirklich leckere Beilage zu einem kräftigen Braten  oder Gegrillten.  Dies Rezept fand ich beim Stöbern auf Facebook. Die Seite nennt sich Mittelalterliche Rezepte und ich kann nur sagen ächt lekka und es ist super einfach zu zubereiten.

 

Zutaten:
750g Fenchelknollen
225g Zwiebeln
1 gehäufter TL Ingwerpulver
1 gestrichener TL Safranpulver
½ TL Salz
2 EL Olivenöl
150ml trockener Weißwein
150ml Wasser

Zubetreitung:
Den Fenchel putzen, den Strunk abschneiden, dann erst  in Scheiben und anschliessend in gefällige Stücke schneiden, das Grün mitverwenden weil das gibt ordentlich Geschmack. Wers nicht mag kann es ja nach dem Kochen rausnehmen.  Die Zwiebeln in dicke Scheiben schneiden. Den Fenchel und die Zwiebeln in eine breite Pfanne mit Deckel geben, darüber die Gewürze und das Salz, dann das Öl, schließlich Wasser und Wein.

Zum Kochen bringen, zudecken und ca.  20-30 min (oder bis der Fenchel gar ist) köcheln lassen dabei ein oder zweimal umrühren.

Semeldorttem

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Mal wieder ein mittelalterliches Rezept was mich reizte es nach zu kochen. Sehr einfach gehalten und auch die Zutaten sind schlicht, aber das Ergebnis überrascht. Es schmeckt wesentlich besser als die Zutaten es erahnen lassen wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber so als Beilage zu Suppen, Eintöpfen oder Fleischgerichten oder als Brotersatz sicher eine echte Alternative.

Zutaten:
5 Eier
250 g Semmelbrösel
250 g Mandeln (feingehackt oder gemahlen)
Salz, Pfeffer
50 g Schmalz

Zubereitung:
Die Eier verquirlen und die Semmelbrösel unterziehen. Den Teig, der geschmeidig fest sein muss, mit den Mandeln gut verkneten, mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Schmalz erwärmen, bis es flüssig ist und eine Kastenform damit ausstreichen. Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen (E: 200 Grad, G: Stufe 3, Umluft 180 Grad) ca. 40 – 45 Minuten backen.
Während der Backzeit immer wieder mit dem Schmalz einstreichen.
Kurz vor dem Herausnehmen nochmals einstreichen und mit einer Prise Salz bestreuen.

Garprobe mit einem Holzstäbchen machen, wenn es beim Herausziehen trocken ist, dann ist die Torte fertig.
In daumendicke Scheiben schneiden und als Beilage zu Braten servieren. Schmeckt aber auch einfach so, oder mit Butter und einem Belag nach Wahl.

Man brauch allerdings schon Kraft und Zeit um den Teig zu kneten da er doch ziemlich fest und kompakt ist.

Kalte Gurkensuppe

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Hier ein weiteres mal ein ganz simples Rezept was ich auf einer Seite gefunden habe die sich mit Mittelalterlichen Rezepten beschäftigt die dann auch nachkochbar und geniessbar sind(für unsere heutigen Geschmacksnerven). Eine kalte Gurkensuppe. Sehr erfrischend und lecker, besonders dann wenn draussen die Sonne es gerade mal wieder sehr gut meint.

Zutaten:
2 Stk. Salatgurken
1 Becher  süße Sahne
1 Becher Schmand
1 Bund frischen Dill
1-2 Knoblauchzehen(wer mag darf auch mehr nehmen)
1-2 Scheiben frischen Toast
Salz und Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung:
Die beiden Gurken waschen und dünn schälen(am besten mit einem Sparschäler). Ein Stück Gurke von ca. 5cm von einer Gurke abschneiden und beiseite legen. Dann die eine Gurke grob und die andere Gurke fein raspeln. Den Knoblauch schälen und entweder ganz fein hacken oder pressen und zu den Gurken geben. Den frischen Dill kleinhacken und dazu geben, einen kleine Portion beiseite legen.  Den Becher süße Sahne mit dem Becher Schmand verrühren und zu dem Rest geben. Das ganze dann kurz mit dem Mixstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Den Toast in Würfel schneiden und in einer heissen Pfanne mit ein bisserl Öl zu Croutons verarbeiten. Das Stück gewürfelte Gurke wieder unter die Masse heben, alles in Schüsseln füllen und mit den Croutons und den restlichen Dill garnieren.

Am besten schmeckt die Suppe wenn man sie vorher ein paar Stunden im Kühlschrank hatte, sodass sie richtig kalt ist, aber auch frisch zubereitet ist sie lecker.

Bohnenfladen

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Bohnenfladen, mal ein ganz simples Rezept was ich auf einer Seite gefunden habe die sich mit Mittelalterlichen Rezepten beschäftigt die dann auch nachkochbar und geniessbar sind(für unsere heutigen Geschmacksnerven).

 

Zutaten:
900g abgetropfte weisse Bohnen
3 Eier
Mehl
Salz

 

Zubereitung:
Das Originalrezept spricht von Käferbohnen die man 24 Stunden einweichen und dann schälen soll. Ich hab mich entschieden weisse Bohnen aus dem Glas zu benutzen(spart das einweichen und schälen). Die abgetropften Bohnen in eine große Schüssel geben, die drei Eier reinschlagen und das ganze gut miteinander vermengen bis es eine homogene Masse ist. Eine Handvoll Mehl hinzufügen und das ganze verrühren, nochmals eine Handvoll Mehl hinzufügen und wieder verrühren. Das ganze macht man solange bis man eine zähflüssige, klebrige Masse hat. Dann diese Masse kräftig salzen, ruhig übersalzen weil die Masse viel Salz schluckt und beim ausbacken auch noch einiges verloren geht. Eine Pfanne heiss werden lassen, mit nassen Händen aus der Masse Kugeln formen, diese plattdrücken und in der Pfanne ausbraten bis sie fest sind und Farbe haben.

Zusammen mit einem würzigen Dip ergibt das eine leckere ‚Vorspeise oder auch Mahlzeit. Sicher eignen sich die Fladen auch als Beilage zu Fleischgerichten oder beim Grillen, denke da gibt es vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.