Low Carb Chesseburger extrem

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Ich stöber ja gerne im Internet rum und in Social Networks wie das so schön heisst.  Und an diesem Rezept ist der Martin Staudt schuld, der hat ein Bild von einen Low Carb Chesseburger gepostet und ich dachte mir das musst du nachkochen. Hier also meine Version des TBerschen Burgers.

Zutaten: (für einen Burger)
1 Camembert rund, (ich hatte einen französischen Cremiere o Dor)
100g Lammhack
1 Scheibe irischen Cheddar
2 Blätter Salanova Salat
1 Handvoll Rucola
1 Schuss Cremaceto classico (Aceto Balsamico di Modena)
1 Schuss Cranberry Essig
Olivenöl

Zubereitung:
Das Lammhack zu einen „Paddie“ sprich einer Burgerfrikadelle formen, sie sollte schön flach sein weil sie nur kurz in der Pfanne ist und sonst nicht durchgart, zulange und sie wird furztrocken.
Eine beschichtete Pfanne mit etwas Olivenöl richtig heiss werden lassen und dann das Lammhack von beiden Seiten 2-3 Minuten kräftig anbraten  und aus der Pfanne nehmen.
Den Camembert in zwei Scheiben teilen  und mit der Aussenseite in die Pfanne legen, die Hitze reduzieren und anrösten bis er aussen gebräunt ist und innen anfängt flüssig zu werden.
Dann die eine Hälfte auf einen Teller legen, darauf die Salanovablätter, das ganze mit Cremaceto classico beträufeln, dann den Paddie drauflegen und drauf die Scheibe Cheddar.
Darauf kommt dann der Rucola mit einem Schuss Cranberry Essig und oben drauf die zweite Hälfte des Camemberts.
Dann heisst es schnell sein, man sollte diesen Bürger geniessen wenn er noch warm ist und der Käse leicht flüssig….

Lammpasteten mit Pilzen

Lammpasteten

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Abteilung „Wir sind kreativ“. So Pasteten sind ja eine sehr leckere und auch praktische Sache, man kann sie warm mit Beilagen als Hauptgericht oder ohne Beilagen als Vorspeise servieren. Aber man mann sie auch kalt so als kleinen Snack reichen oder für Unterwegs beim Picknick oder Ausflug geniessen. Sie lassen sich ja mit allen möglichen füllen, ob nun mit Fleisch, Fisch oder Gemüse je nach Lust und Laune.

Zutaten:
500g Lammhack
200g Schafskäse
500g braune Champignons, ruhig grössere Köpfe
200ml Weisswein, trocken
1 Becher Saure Sahne (200g)
2 Pckg aufgerollten Blätterteig
Salz und Pfeffer aus der Mühle
2 Eier
20g kalte Butter

Zubereitung:
Den Backofen auf 180Grad vorheizen und das Backblech mit einem Bogen Backpapier auslegen.
Den Blätterteig ausrollen und beiseite stellen. Das Lammhack in eine Schüssel geben und kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken und in 8 gleichgrosse Portionen aufteilen, diese zu Bällchen formen und dann plattdrücken. Den Schafskäse in Würfel schneiden, diese sollten sogross sein das sie auf die Lamm“patties“ passen und man diese wieder zu einer Kugel formen kann. Das Hack sollte den Schafskäse dann vollständig umschliessen.
Die Eier werden getrennt in Eigelb und Eiweiss. Nun schneidet man die beiden Blätterteige in jeweils 4 gleichgroße Teile und jetzt auf jedes Teil eine Hackkugel in die Mitte. Dann bestreicht man den restlichen Teig mit dem Eiweiss, klappt die erste Ecke zur Mitte, betreicht sie wieder mit Eiweiss und macht dann mit den restlichen drei Ecken dasselbe bis man dann ein quadratisches Päckchen hat, bestreicht die Nahtstellen nochmal mit dem restlichen Eiweiss und setzt sie auf das Backblech, wenn alle 8 Stück auf  dem Backblech sind bestreicht man diese mit dem Eigelb und schiebt das Blech dann auf der mittleren Schiene in den Backofen. Die Pasteten brauchen ca. 30 Minuten bis sie schön goldbraun sind. Da muss man immer mal einen Blick in den Backofen werfen, da jeder Backofen anders heizt. Wenn die Pasteten dann schön goldbraun sind nimmt man das Blech heraus und stellt es zur Seite damit die Pasteten etwas abkühlen können.
In der Zwischenzeit während die Pasteten im Backofen sind putzt man die Pilze und schneidet sie in gefällige Scheiben. Diese werden dann in einer heissen Pfanne mit etwas Öl angebraten und anschliessend mit dem Weisswein abgelöscht. Den Weisswein lässt man etwas einreduzieren und gibt dann die Sahne dazu, verrührt das ganze gut miteinander und schmeckt es mit Salz und Pfeffer aus der Mühle ab. Kurz vor dem Servieren rührt man dann die kalte Butter unter, damit die Soße eine sämige Konsitenz bekommt, die Soße darf dann nicht mehr kochen!
Nun gibt man Pro Person zwei Pasteten auf einen Teller und ein paar Löffel von dem Pilzen. Wer mag kann zur Deko noch ein paar Kräuter über die Pilze steuen.

 

Crazy Burger

Crazy Burger
Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Abteilung „wir sind kreativ“
Manchmal überkommt es mich ja und ich hab „komische“ Ideen und noch schlimmer… ich probier die dann auch noch aus…
Dieser Burger ist das Ergebnis einer solchen komischen Idee wobei ich sagen muss es war diesmal eine äussert leckere komische Idee.

Zutaten:
500g Hack
200g Kräuter Frischkäse
4 Burger Brötchen XL
1 TL Meerettich Senf
1 Vollei
1 Fenchelknolle
Knorr Burger Sauce
2 mittelgroße rote Zwiebeln
1 Handvoll braune Champignons
4 Scheiben Chester Schmelzkäse
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Dänische Remoulade
Zitronengras, gemahlen
Ingwer, gemahlen
Kreuzkümmel, gemahlen
Chilliflocken
Koriander, gemahlen

Zubereitung:
Das Hackfleisch nach Wahl (Rind, Schwein, Pute, Lamm usw) in eine Schüssel geben, das Ei zufügen ebenso wie den Frischkäse, den Senf, Salz und Pfeffer und die Gewürze, das ganze zu einer homogenen Masse verarbeiten und kräftig abschmecken. Die Ziebeln schälen und in Scheiben schneiden, ebenso die Champignons. Beim Fenchel die „Stengel“ abschneiden und die Knolle ebenfalls in Scheiben schneiden.
Aus der Hackmasse vier gleichgroße Frikadellen formen, etwas platt drücken und in einer heissen Pfanne braun und knusprig braten, auf einem Küchenkrepp etwas „entfetten“.  Den in Scheiben geschnittenen Fenchel kurz in einer sauberen  Pfanne mit etwas Öl etwas anrösten.
Die Burgerbrötchen aufschneiden und entweder im Toaster oder im Backofen „aufknuspern“  (Ich hasse so lapprige Teile), wer mag kann die Burgerbrötchen auch so nutzen.
Dann das Unterteil mit der Burgersoße bestreichen und großzügig mit den Champignons belegen, dann die Frikadelle und darauf die Scheibe Chester, die sollte aufgrund des noch warmen Fleisches leicht anschmelzen.
Darauf kommen dann die in Scheiben geschnittenen roten Zwiebeln und der angeröstete Fenchel. Obendruff noch einen ordentlichen Klacks dänische Remoulade und ein Stengel mit Grün vom Fenchel fürs Auge. Darauf die obere Brötchenhälfte.

 

Köfte

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Frikadellen, Buletten, Fleischpflanzerl, Klopse, Hackepeter, Gewolfte, Burger, Köfte, Hackbällchen, Leibchen, Bratlinge, Bremsklotz, Fleischküchle,  Faschierte und und und….
Ich glaub für keine andere Speise gibt es soviel Namen wie für diese Teile aus durchgedrehtem Fleisch. Hier nun mal die Türkische, oder besser eine türkische, Variante. Sie unterscheidet sich zu der normalen deutschen doch sehr in den benutzten Gewürzen ist aber sehr lecker.

Zutaten:
500g Hack, am besten Rind und Lamm gemischt
1 Vollei
2 EL Petersilie gehackt, glatte
3 EL Öl oder weiche Magarine/Butter
3 EL Bulgur
1 TL Salz
2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Pfeffer schwarz
1/2 TL Pul Biber, alternativ Chilliflocken
1 mittelgroße Zwiebel
1 mittelgroße Knoblauchzehe (wer mag auch mehr)

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden, den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken.  Alle ‚Zutaten in eine große Schüssel geben und gründlich miteinander vermengen bis es eine „homogene“ Masse ist.
Dann am besten für eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen damit sich die Aromen entwickeln können und der Bulgur weich wird.  Es sorgt auch dafür das die Masse fester wird und sich besser verarbeiten lässt- Aber wer nicht warten will kann die Mase auch sofort verarbeiten.
Nun werden aus der Masse je nach Zubereitung entweder kleine „Eier“ geformt und platt gedrückt (zum Braten in der Pfanne), große, flache Burger geformt (zum Grillen) oder etwas dickere Eier (zum Frittieren). Das Hackfleisch klebt nicht an den Händen, wenn man die Hände vorher mit Öl einfettet.

 

Rahmgeschnetzeltes ala Cheffe

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Geschnetzeltes, also in Streifen/Stücke  geschnittenes Fleisch findet man in jeder Küche wieder. Egal welches Land, egal welche Religion, egal welcher Glauben….
Und zurecht, denn es ist ein sehr schmackhaftes, variantenreiches und sättigendes Gericht was zudem auch noch kostengünstig ist.

Zutaten:
1 Pckg Eierspätzle (500g)
500g Geschnetzeltes nach Wahl (Schwein, Rind, Pute, Lamm, Ziege, Hirsch ……….)
2 EL ÖL
1 mittelgroße Zwiebel
250g Champignons, weiss oder braun je nach Geschmack
125ml Sahne
250ml Fleischbrühe, frische oder aus dem Glas
2 TL Creme fraiche
1 Paprikaschote
3 Cornichons „würzig-pikant“
1 Schuss Flüssigkeit von den Cornichons
Mehl, Salz, Pfeffer
Schnittlauch gehackt zur Deko

Zubereitung:
Fleisch trocken tupfen und in erhitztem Öl kross anbraten, herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Zwiebel abziehen und in feine Ringe schneiden, Champignons evtl. waschen, putzen und in Scheiben schneiden, Paprika würfeln, Cornichons in Scheiben schneiden.   Zwiebel, Paprika, Cornichons und Champignons in das verbliebene Bratfett geben und ebenfalls anbraten.
Sahne, Brühe, Mehl und Crème fraîche zufügen und aufkochen. Fleisch wieder dazugeben und nochmal  kurz mit erhitzen.
Das ganze mit Salz, Peffer und einen Schuss Cornichonsflüssigjkeit abschmecken, evtl nen Löffel Zucker falls zu kräftig.
Spätzle nach Anweisung kochen und anschliessend in erhitzter Butter braten und zu dem Geschnetzelten servieren.

Guinness Stew

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Guinness Stew ist eine Abwandlung des bekannten Irish Stew, welches ein sehr beliebtes Eintopfgericht der Irischen Küche ist.  Guinness Stew ist fleischlastiger und ähnelt eher einem Gulasch als einem Eintopf, aber der größte Unterschied ist wohl das daß Stew anstatt in Brühe mit Guinness gekocht wird.  Es hat einen eigenen aber sehr leckeren Geschmack und die Schüssel war ratzfatz leer…

Zutaten:
500g Lamm
500g Rind
2 große Zwiebeln
4 mittelgroße Wurzeln
3 Knoblauchzehen
2 TL braunen Rohrzucker
3 EL Mehl
2 Lorbeerblätter
1 Thymianzweig
1 handvoll Walnusskerne
1 Prise Muskat
2 Flaschen Guinness extra Stout
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Zubereitung:
Wer kein Lamm mag der kann auch nur Rindfleisch nehmen.  Das Fleisch in gulaschgroße Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, mit einen Schuß Giunness übergiessen und ein paar Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Die Zwiebeln schälen fein würfeln, die Wurzeln in Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einem grösseren Topf/Bräter erhitzen und das Fleisch rundherum kross anbraten und aus dem Topf nehmen  Die Zwiebeln, den gpressten Knoblauch, die Wurzeln und 1 TL braunen Zucker hineingeben und im Bratenfett anrösten bis der Zucker sich aufgelöst hat und das Gemüse leicht Farbe hat.
Das Fleisch wieder hinzugeben und das Mehl, alles gut durchrühren.
Guinness, Lorbeerblätter, Muskat, Thymian, Salz, Pfeffer, den restlichen braunen Zucker hinzugeben, alles gründlich miteinander verrühren und aufkochen lassen. Das ganze dann bei geschlossenen Deckel gute 60-70 Minuten leise vor sich hin köcheln lassen. Die Walnusskerne mit dem Messer einwenig zerkleinern, das Original sagt man soll eingelegte Kerne verwenden, da die aber schwer zu bekommen sind kann man auch problemlos frische verwenden.
Die Walnusskerne in  den Topf/Bräter geben, das ganze einmal kräftig durchmischen und weitere gute 60 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Wer mag kann zum Schluss noch ein Schuss Sahne unterrühren, ist aber kein Muss.

Am besten passen dazu dann Kartoffeln(z.b. Stovies) oder Nudeln.