Oma`s Brotsuppe

 

mampf205-1Een Rezept ut de ollen Tieden as de Lüd nie veel har toon kooken. Und auch eine Kindheitserinnerung, den selbst als es dann Lebensmittel im „Überfluss“ gab hat Oma das immer wieder mal gekocht um Brotreste zu verwerten oder um eine schnelle und sättigende Mahlzeit auf den Tisch zu „zaubern“.

Zutaten:
200g Brotreste, Rinde, alte Brötchen….
70g   Butter oder Schmalz
1 mittelgroße Speisezwiebel fein gewürfelt
1 kleine Speisezwiebel in dünne Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe ganz
4 Wacholderbeeren
1 Bund Petersielie fein gehackt
2 Eier, leicht verschlagen
1 l Wasser
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die Brotreste etc in Würfel schneiden, bzw in kleine Stücke brechen und zusammen mit der fein gewürfelten Zwiebel und der fein gehackten Petersile in einer heissen Pfanne im Fett rösten bis die Zwiebel und das Brot eine braune Farbe haben.
Das ganze dann mit dem Liter Wasser ablöschen und mit Salz und Peffer würzen. Die Knoblauchzehe, ruhig mit Schale, mit dem Messerrücken nur kurz andrücken ebenso die Wacholderbeeren und zu der Suppe hinzufügen. Das ganze köcheln lassen bis es eine sämige Konsistenz hat. Die beiden Eier leicht verschlagen und unter rühren der Suppe hinzufügen.  Kurz vor Ende dann die dünnen Zwiebelringe hinzufügen damit sie noch etwas mitgaren können, aber nicht unterrühren man sollte sie noch als solchige erkennen können.

Das Rezept eignet sich auch gut für Märkte, Lager etc. Wer es dann wirklich „A“ will lässt halt so Sachen wie Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren etc weg.

Kräuter-Käse Brötchen

 

mampf204-1Superleckeres und supereinfaches Rezept für sehr leckere Käsekräuterbrötchen, die kann man so wegmampfen ohne was drauf, die sind soo lecker besonders frisch aus dem Ofen…
Es stammt von der Seite „Mittelalterliche Rezepte“, ich hab es nur ein bisserl abgewandelt.

Zutaten:
600 g Mehl ( Typ 550)
2 Beutel Hefe (Trockenhefe)
1 TL Salz
1 Prise Zucker
350 bis 400 ml Wasser (warmes)
Kräuter nach Wahl, wer mag kann frische Kräuter nehmen und die fein hacken, ich nehme TK Kräuter „Iglo Die Feldfrischen – Kräuter der Provence“
Käse zum bestreuen (Mozarella, Gouda, Edamer je nach Geschmack)

Zubereitung:
Mehl und Hefe mischen, Salz und Zucker zufügen, Wasser und beliebige Kräuter zugeben und zu einen geschmeidigen Teig verkneten. Anschliessend 10 Minuten gehen lassen.
Dann nochmals kneten und den Teig  zu Teigbällchen formen. Auf ein Blech setzen und erneut 20 Minuten gehen lassen. Nach dem gehen mit dem Käse bestreuen und ca. 40 Minuten bei 200 Grad auf mittlerer Schiene im Backofen backen bis sie goldbraun und knusprig sind.
Man kann sie auch über dem ofenen Feuer backen, dann verlängert sich die Backzeit allerdings und man sollte sie immer im  Auge behalten damit sie nicht schwarz werden.

Bohnenfladen

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Bohnenfladen, mal ein ganz simples Rezept was ich auf einer Seite gefunden habe die sich mit Mittelalterlichen Rezepten beschäftigt die dann auch nachkochbar und geniessbar sind(für unsere heutigen Geschmacksnerven).

 

Zutaten:
900g abgetropfte weisse Bohnen
3 Eier
Mehl
Salz

 

Zubereitung:
Das Originalrezept spricht von Käferbohnen die man 24 Stunden einweichen und dann schälen soll. Ich hab mich entschieden weisse Bohnen aus dem Glas zu benutzen(spart das einweichen und schälen). Die abgetropften Bohnen in eine große Schüssel geben, die drei Eier reinschlagen und das ganze gut miteinander vermengen bis es eine homogene Masse ist. Eine Handvoll Mehl hinzufügen und das ganze verrühren, nochmals eine Handvoll Mehl hinzufügen und wieder verrühren. Das ganze macht man solange bis man eine zähflüssige, klebrige Masse hat. Dann diese Masse kräftig salzen, ruhig übersalzen weil die Masse viel Salz schluckt und beim ausbacken auch noch einiges verloren geht. Eine Pfanne heiss werden lassen, mit nassen Händen aus der Masse Kugeln formen, diese plattdrücken und in der Pfanne ausbraten bis sie fest sind und Farbe haben.

Zusammen mit einem würzigen Dip ergibt das eine leckere ‚Vorspeise oder auch Mahlzeit. Sicher eignen sich die Fladen auch als Beilage zu Fleischgerichten oder beim Grillen, denke da gibt es vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.