gefülltes Ufo ;)

2014-08-27 11.40.58Da das Wetter ja wieder ungemütlicher wird und wir uns so langsam Richtung Herbst bewegen, hier mal ein wunderschönes Kürbisrezept mit einen vom Aussehen her doch recht ungewöhnlichen Kürbis, dem Patisson, auch Ufo Kürbis genannt.
Wie auch beim Hokkaido Kürbis kam man diesen komplett essen also inclusive der Schale, nur den Strunk den sollte man besser nicht essen 😉

Zutaten:
1 Patissonkürbis, mittelgross
250g Hack nach Wahl
2 Speisezwiebeln, mittelgroß
2 Knoblauchzehen, mittelgroß
1 Paprikaschote, mittelgroß
1 Prise Chiliflocken
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Kürbisfleisch
Reibekäse (ruhig einen kräftigen)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170Grad Umluft vorheizen. Das Gitterrost schon einmal mit einem Bogen Backpapier auslegen.
Vom Patisson einen Deckel abschneiden und selbigen dann mit einem Teelöffel oder einem Ausstecher aushölen, dabei aufpassen das man die Aussenhaut nicht beschädigt und noch genug „Fleisch“ stehen lässt damit der Kürbis nicht zusammenfällt.
Den Kürbis von innen kräftig mit Salz und Peffer einreiben.
Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln, den Koblauch feiner als die Zwiebeln.  Die Paprika putzen und ebenfalls würfeln. Das ausgehölte Kürbisfleisch von den Kernen befreien und kleinhacken.
Dann alles zusammen mit dem Hack zu einen homogenen Masse vermengen und mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken kräftig abschmecken.
Wenn nötig etwas Ölivenöl zugeben damit eine geschmeidige Masse entsteht, diese dann in den Kürbis füllen und gut reindrücken das der Kürbis auch ganz gefüllt ist und es keine Luftlöcher mehr gibt.
Die Hackmasse glatt streichen sodass sie mit dem Kürbisrand abschliesst und den Kürbis auf das Gitterrost setzen.
Das Gitterrost auf mittlerer Höhe in den Backofen schieben  und den Kürbis für gute 35 Minuten garen lassen, wenn die Schale relativ weich ist (drauf drücken) dann das ganze mit dem Reibekäse bestreuen und im Ofen lassen bis dieser die gewünschte Bräune hat.
Dann auf einem Teller servieren und am Tisch anschneiden.

Kürbiskerne geröstet

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Oft enstehen beim Kochen „Abfälle“  die man leichtsinnigerweise wegschmeisst, weil was soll man damit?
Mir fiel das besonders beim Kürbis auf. In den Geschäften kann man geröstete Kürbiskerne für teuer Geld kaufen und bei der Zubereitung von Kürbis werfen wir die Kerne achtlos weg. Dabei ist das kein Aufwand daraus eine leckere und gesunde Knabberei zu machen. Bei der Zubereitung von Kürbissen für Chutneys, Suppen usw. bleiben die Kerne übrig. Es wäre schade, diese wegzuwerfen, da sie reich an ungesättigten Fettsäuren (Omega-3-Gruppe), Eisen, Zink, Phosphor und Vitamin A sind.

Zutaten:
frische Kürbiskerne von jeglicher Art Kürbis
Salz
Olivenöl
Wasser
Gewürze

Zubereitung:
Die Kürbiskerne wrden von den restlichen Kürbisfleischresten befreit und für 12 Stunden in einer Lake aus Wasser und Salz eingelegt. Danach lässt man sie abtropfen und heizt den Backofen bei Ober/Unterhitze auf 200Grad, bei Umluft auf 170Grad vor.  Die abgetropften Kürbiskerne werden auf einem Gitterrost auf dem ein Backpapier liegt ausgebreitet sodass sie sie sich nicht überlagern.  Dann werden sie mit OIivenöl , z.b. Bertoli Olivenöl Spray, eingesprüht. Danach kam sie je nach Gusto würzen mit Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker, Zimt……
Die Kerne brauchen so jenachdem ob Umluft, Ober/Unterhitze etc so 15-30 Minuten. Man sollte am Backofen stehen bleiben und das ganze beobachten, da die Kerne schnell zu braun werden und dann nicht mehr schmecken. Auch sollte man sie mindestens einmal wenden damit sie gleichmässig braun werden.
Warm aus dem Ofen geholt probiert man sie und würzt evtl noch nach…

Hokkaido gefüllt

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Normalerweise isst man Kürbis ja nur im Herbst oder Winter, jedenfalls die Kürbissorten die man hier so kennt. Beim Hokkaido ist das allerdings anders den kann man das ganze Jahr über essen. Er schmeckt eher nussig(so ähnlich wie Maroni) und im Gegebsatz zu den anderen Kürbissen kann man seine Schale problemlos mitessen da sie weich wird und einen angenehmen Geschmack hat. Das Interessante ist, obwohl der Kürbis ja einen japanisch klingenden Namen hat stammt er garnicht aus Japan, in Gegenteil amerikanische Agrarberater brachten den Kürbis 1878 nach Japan mit …

 

Zutaten:
1 Hokkaido Kürbis von 600-700g (oder mehrere kleine)
300g Hack (je nach Geschmack Schwein, Rind, Pute, Lamm, gemischt)
2 mittelgroße Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Becher Schmand
200g Fetakäse (am besten aus 100% Schafs/Ziegenmilch)
1 mittelgroße Zwiebel
1 mittelgroße Fenchelknolle
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Cayennepfeffer
1 Prise Curcuma

 

Zubereitung:
Einen Deckel von dem Kürbis abschneiden und die Kerne und Fasern mit einem Löffel entfernen. (Die Kerne nicht wegschmeissen).  Den ausgehöhlten Kürbis mit Deckel für 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen stellen. In der Zwischenzeit die Tomaten, die Knoblauchzehen, die Zwiebel, die Fenchelknolle und den Feta in mittlere Würfel schneiden. Das Hack in Öl kurz anbraten, das Gemüse hinzugeben, sowie die Hälfte des Feta`s und mit garen. Dann das ganze mit dem Schmand ablöschen und kräftig mit Salz, Pfeffer, Cayenne und Curcuma würzen(Der Kürbis schluckt viel Geschmack). Den Kürbis aus dem Ofen holen, die Masse in den Kürbis füllen und den restlichen Feta als oberste Schicht einfüllen, nochmals kräftig würzen, den Deckel wieder aufsetzen und für weitere 20-25 Minuten im Ofen garen.
Der gare Kürbis kann denn entweder als ganzes serviert werden und am Tisch in Scheiben geschnitten werden, oder schon vorher portioniert werden.