Pikanter Schmorkohl ala Cheffe

Schmorkohl ist ja ein echter Klassiker in der Küche und gehört in der Winterzeit auf jeden Tisch. Ich habe mir die Freiheit herausgenommen Omas klassisches Rezept ein bissel zu pimpen 😉
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Wirsingtorte ala Cheffe

Heute gibt es mal ein (ur)altes norddeutsches Gericht und Kindheitserinnerung in einer etwas modernisierten Form. Früher wurde das ja in einer „Groten Hans“ Form im Wasserbad gegart, aber heutzutage hat ja kaum einer noch solch eine Form geschweige den soeinen großen Topf wo dieses Form reinpasst daher hier die modernisierte Version die jeder zuhause nachkochen kann.
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Abernethy Biscuits

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Mal wieder ein Rezept aus der schottischen Küche und was die Naschkatzen unter euch 🙂
Die Abernethy Biscuits haben ihren Namen nicht von der gleichnamigen Stadt in Perthshire, sondern von
einem gewissen Dr. Abernethy, der zum ersten Mal Kümmel und Zucker zu den normalen Keksen
hinzugefügt hatte.

Zutaten:
225 g Mehl
85 g Zucker
85 g Butter
½ TL Backpulver
½ TL Kümmelkörner
1 EL Milch
1 Ei

Zubereitung:
Das Mehl zusammen mit dem Backpulver durch ein Sieb geben, Butter dazu und alles zu einem glatten Teig kneten. Zucker, Kümmelkörner, Ei und Milch dazu geben und das Ganze zu einem festen Teig verrühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, je nachdem wie dick die Kekse sein sollen. Nun die Plätzchen ausstechen und auf ein gefettetes Backblech legen(oder Backpapier drunter). Im vorgeheizten Backofen bei 190°C für ca. 10 Minuten backen, bis die Plätzchen schön goldbraun sind.

Obazda

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Als eingefleischtes altes Nordlicht wage ich mich heute mal an ein zutiefst urbayrisches Gericht, den Obazda. Auch Obatzter  oder Obatzda genannt. Und ich muss gestehen es schmeckt wirklich lecker und man kann es super als Brotaufstrich oder als Dip nutzen.

Zutaten:
200g Camenbert (möglichst reifen)
2 EL weiche Butter (ca. 60-65g)
2 EL Bier, herb
1 mittelgroße Speisezwiebel, in feine Würfel geschnitten
1 TL Kümmel, grob zerstoßen
1 TL Paprikapulver edelsüß
3 TL Frischkäse

Zubereitung:
Den Camembert zusammen mit der Butter und dem Frischkäse mit einer Gabel zerdrücken. Das Bier dazugeben und die Masse verrühren bis es eine homogene Masse ist, es dürfen ruhig noch Stücke zu sehen sein. Wer mag kann die Masse aber auch glatt rühren. Mit Pfeffer und Salz kräftig abschmecken.
Die Zwiebel schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Diese zusammen mit dem Paprikapulver und dem Kümmel unter den Käse mischen und gut vermengen.
Dann entweder auf Tellern oder in Schüsseln anrichten mit ein bisserl Grün bestreuen und servieren.

Kohlpudding

Ein altes, traditionelles norddeutsches Gericht was im Normalfall immer im Herbst/Winter gegessen wurde wenn der Kohl frisch vom Feld kam und so richtig lecker schmeckte.

Zutaten für 4 Portionen

1 großen Weißkohl/Wirsingkohl
1000 g Hackfleisch, gemischt
1/4l Brühe Gemüse/Rind
Salz, Peffer, Muskat, Kümmel
Semmelbrösel, Butter

Traditionell wird dieses Gericht in einer „Groten Hans“ Form zubereitet und im Wasserbad gegart.

Zubereitung

Vom Kohl braucht man nicht alles, aber er darf trotzdem nicht zu klein sein, denn sonst ist es schwer, die Blätter zu lösen und sie sind auch zu klein.
Vom Kohlkopf vorsichtig die äußersten Blätter entfernen. Die nächste Schicht Kohlblätter möglichst am Stück ablösen, ganz dicke Strünke entfernen oder zumindest einschneiden. Es müssen genug Blätter sein, um die Form von innen komplett auszulegen, also so ca. 7-8 Stücke.

Nun die Kohlblätter in kochendem Wasser so lange blanchieren, bis sie weich und geschmeidig sind.

In der Zwischenzeit das Hack mit Salz, Peffer, Muskat kräftig würzen(der Kohl schluckt viel Geschmack).
Die Form fetten, mit Semmelbrösel ausstreuen und mit den Kohlblättern auslegen. Es sollte alles bedeckt sein (auch der mittlere „Dorn“), denn das Hackfleisch klebt sonst an der Form. Am oberen Rand ca 3-4 cm Kohl überstehen lassen.

Nun abwechselnd Hack und Kohl einschichten, mit Hack anfangen und auch aufhören.
Jede Schicht gut festdrücken, damit die Masse zusammenhält und die Form lückenlos ausfüllt.
Bei den Kohlschichten immer bisserl Kümmel zugeben(der Bekömmlichkeit wegen).
Nun das ganze mit der Brühe aufgiessen, die überstehenden Kohlblätter über dem Hack zusammenschlagen und die Form gut verschliessen.

Das ganze dann ca. 1 – 1 1/2 Stunden im Wasserbad garen.
Dan Deckel von der Form, Teller drauf und den Sud abgiessen daraus eine leckere Soße machen.
Nun die Form abheben und den Kohlpudding servieren. Am Tisch dann Scheiben herausschneiden und mit der Soße napieren.
Dazu passen hervorragend Salzkartoffeln, aber auch ohne ist es eine vollwertige, sättigende Mahlzeit.