Gelber Kimchi ala Cheffe


Manchmal bekommt man Ideen oder Anregungen von Freunden, Bekannten oder Personen die einen Nahe stehen.
So wie in diesem Fall, ich kannte mich mit Kimchi und Co nun wirklich nicht aus…
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Pikanter Schmorkohl ala Cheffe

Schmorkohl ist ja ein echter Klassiker in der Küche und gehört in der Winterzeit auf jeden Tisch. Ich habe mir die Freiheit herausgenommen Omas klassisches Rezept ein bissel zu pimpen 😉
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Wirsingtorte ala Cheffe

Heute gibt es mal ein (ur)altes norddeutsches Gericht und Kindheitserinnerung in einer etwas modernisierten Form. Früher wurde das ja in einer „Groten Hans“ Form im Wasserbad gegart, aber heutzutage hat ja kaum einer noch solch eine Form geschweige den soeinen großen Topf wo dieses Form reinpasst daher hier die modernisierte Version die jeder zuhause nachkochen kann.
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Gröönkohlfrikadell mit seuten Kantüffeln

Gröönkohlfrikadell
Harbstied is de Tied wo dat jümmerlich koller un koller ward un wo dat Eeten umso deftiger un kräftiger ward so as utglich toon Weeder.
Hier mal eine weitere neue Kreation von mir wie man Grünkohl auch mal auf andere Art zubereiten kann. Und das schmeckt bestimmt auch denen die sonst Grünkohl verschmähen.

Zutaten:
500g Hack nach Wahl
1 größere Speisezwiebel
100g Reibekäse, ne kräftigen
Grünkohlreste vom Vortag
1 Pfund Drillinge
2-3 EL Zucker
1 Vollei

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und recht fein würfeln. Einen Topf mit Wasser aufsetzen, am besten mit Dämpfeinsatz, und die Drillinge sehr bissfest garen. In der Zwischenzeit in einer größeren Schüssel das Hack zusammen mit der Zwiebel, dem Ei,  den Grünkohl und dem Reibekäse zu einer homogenen Masse verarbeiten. Das geht am besten mit den Händen, solange kneten und walken bis das Ei völlig untergearbeitet ist .  Aus der Masse dann ca. handtellergroße Klopse formen und etwas flachdrücken, die dann in einer heissen Pfanne mit etwas Öl, am besten Olivenöl,  knusprig braun ausbraten dabei mehrmals wenden.
Die gedämpften Drillinge kurz ausdampfen lassen und dann in einer zweiten Pfanne mit ebenfalls etwas Öl rundherum braun anbraten. Haben die Drillinge die gewünschte Bräune gibt man den Zucker hinzu und lässt ihn in der Pfanne karamelisieren, schwenkt dann die Pfanne ordentlich durch damit alle Drillinge von einer Zuckerschicht überzogen werden.
Das Schälen der Drillinge ist nicht nötig, da sie mit Schale gekocht und gebraten werden übrigends im ganzen wie auf dem Bild zu sehen.

Blumenkohl überbacken mit Käse

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Ein sehr leckeres, aber auch mächtiges Blumenkohlgericht. Passt aber hervorragend zur Jahreszeit wenn einen nach was deftigen ist und mal was anderes als immer nur Blumenkohl mit Soße 🙂 Auch vom Aufwand her ist es schnell gemacht.

Zutaten:
1 Blumenkohl ca. 1kg
1 Pckg Frühstücksspeck
1 Pckg Cheester Schmelzkäse
40 g Butter
30 g Mehl
400 ml Milch
100 ml Gemüsebrühe oder Weisswein (je nach Geschmack)
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:
Den Blumenkohl waschen und putzen, den Strunk soweit entfernen das der Blumenkohl glatt aufliegt. Wer mag kann den Blumenkohl auch in Röschen zerteilen und dann kochen, aber im ganzen sieht es appetittlicher aus.
Einen großen Topf mit Wasser  und einem Schuss Milch (damit der Blumenkohl nicht grau wird) zum kochen bringen, den Blumenkohl reinlegen und ca. 15-20 Minuten kochen bis er zwar weich aber noch bisfest ist.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 225 Grad vorheizen und die Soße zubereiten.
Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und das  Mehl einrühren bis man eine feste Masse hat. Dann nach und nach die Milch und zum Schluss die Brühe/Weisswein unterrühren bis man eine glatte sämige Soße hat. Die Soße sollte nicht zu dickflüssig aber auch nicht zudünn sein, kräftig mit Salz, Peffer und Muskat abschmecken.
Den bisfesten Blumenkohl aus den Wasser holen, abtropfen lassen und in eine gefettete Auflaufform setzen, die Soße über den Blumenkohl verteilen, anschliessend das ganze mit den Cheesterscheiben bedecken und auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Minuten überbacken, jenachdem wie braun die Kruste sein soll.
Kurz vor Ende eine Pfanne heiss werden lassen und die Frühstückspeckscheiben  ohne Zugabe von Öl  kross braten und dann dekorativ über den fertigen Blumenkohl verteilen.

Creme Dubarry

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Das ist mal eine sehr leckere Blumenkohlsuppe und sogar mit historischen Hintergrund. Zudem ist sie auch noch sehr schnell zubereitet, macht kaum Arbeit und ist auch noch preiswert. Die könnte glad auf der Speisekarte eines französischen Nobelrestaurants stehen.

Zutaten:
1 mittelgroßer Blumenkohl
1 mittelgrosse Speisezwiebel
1 guten EL Butter
2 gute EL Mehl
1/4 Liter Hühnerbrühe aus dem Glas (oder frischgekocht)
1/4 Liter Vollmilch
3 EL Sahne
Salz und Peffer aus der Mühle
frisch geriebenen Muskat
Zitronensaft, frisch gepresst
Schnittlauch

Zubereitung:
Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen zerteilen, zwei – drei größere überlassen.  Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Butter im Topf schmelzen. Die Zwiebel zugeben und darin kurz anschwitzen, dann mit dem Mehl bestäuben. Das Mehl anschwitzen, jedoch nicht bräunen lassen. Mit heißer Hühnerbrühe und Milch ablöschen. Den Blumenkohl und den Muskat zufügen. Das ganze ca. 10 Minuten kochen lassen bis der Blumenkohl weich ist.  In der Zwischenzeit die über gelassenden größeren Röschen bissfest garen, im Scheiben schneiden und in einer heissen Pfanne anbraten bis sie Farbe bekommen. Die Suppe mit  dem Mixstab pürieren.  Die Sahne hinzufügen mit Salz, Pfeffer, geriebenen Muskat und Zitronensaft abschmecken und aufschlagen bis sie schaumig ist, sprich sie Bläschen bilden.  In tiefe Teller füllen, eine Scheibe gebratenen Blumenkohl dazu geben, mit Schnittlauch und etwas geriebenen Muskat dekorieren. Heiß servieren.

Achja:
Diese Suppe heisst Créme Dubarry weil Marie-Jeanne Bécu (1743-1793) erweckte als einfaches 16jähriges Ladenmädchen die Aufmerksamkeit von König Ludwig XV. (1710-1774) und wurde von ihm an den Grafen du Barry verkuppelt. Damals war Blumenkohl eine Neuheit am Hofe, die junge Gräfin hatte eine Schwäche für Blumenkohl (und für den alternden König). Sie wurde seine Mätresse. 1793 starb sie durch eine Guillotine der französischen Revolution.