Wirsingtorte ala Cheffe

Heute gibt es mal ein (ur)altes norddeutsches Gericht und Kindheitserinnerung in einer etwas modernisierten Form. Früher wurde das ja in einer „Groten Hans“ Form im Wasserbad gegart, aber heutzutage hat ja kaum einer noch solch eine Form geschweige den soeinen großen Topf wo dieses Form reinpasst daher hier die modernisierte Version die jeder zuhause nachkochen kann.
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Oma`s Fischfrikadellen

Fischfrikadellen

Heute gibt es mal eine lang gehegte Kindheitserinnerung, ich wusste das ich das Rezept irgendwo in Papierform hatte, hatte es aber verlegt bzw sehr gut verwahrt und nicht wiedergefunden…
Doch jetzt ist es wieder da und ich musste es sofort kochen und essen. Und weil es soooo leeeecker ist will ich es euch auch nicht vorenthalten.
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Graupensuppe nach Oma`s Art

Graupensuppe nach Omas Art

Von Sommer kann man zur Zeit ja nicht reden, da habe ich einfach mal in Kindheitserinnerungen geschwelgt und als erstes kam mir dieses Gericht in den Sinn und ich bekam sogleich Lust darauf es mal wieder zu kochen.

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Rübenmus Holsteiner Art

Röbenmoot mit Rökerennen un Kassler
Nun lässt es sich nicht mehr leugnen, der Herbst ist da….
Die Tage sind zwar noch sonnig und teilweise wirklich warm, aber gegen Abend kühlt es doch merklich ab und morgens ist die Welt in Nebel getaucht…
Also was gibt es da besseres als ein richtig schönes, deftiges Herbstessen und zugleich eine Kindheitserinnerung ?

Zutaten:
700g Kassler im Stück, geräuchert
6-8 Rökerennen, auch Mettenden oder Kohlwurst genannt
1,5 kg Steckrübe
0.5 kg Kartoffeln
0.5 kg Karotten
1 Glas Gemüsebrühe
Pfeffer aus der Mühle
etwas Butter
Wasser

Zubereitung:
Von der Steckrübe das obere und untere Ende abschneiden und anschliessend würfeln, die Karotten schraben und in Scheiben schneiden, die Kartoffeln wer mag schälen ansonsten mit Schale in Würfel schneiden.

Das Gemüse in einen großen Topf geben und obenauf den Kassler und die Rökerennen, dann soweit mit Wasser auffüllen bis alles bedeckt ist und schon mal mit etwas Brühe und Pfeffer würzen. Kurz aufkochen lassen und dann gute 1,5 Std sachte köcheln lassen, das Gemüse sollte weich sein aber nicht matschig, den Kassler und die Rökerennen raussnehmen und warm stellen. Wer mag kann den Kassler schon mal in Scheiben schneiden.

Den Sud vom Gemüse abgießen und auffangen, eignet sich hervorragend als Grundlage für Sossen oder Suppen.
Das Gemüse stampfen und soviel Sud zufügen, das dass ganze eine breiige aber nicht zu feste Konsistenz hat.
Ob ihr das Gemüse nun fein stampft das es eher ein Brei ist oder ob ihr noch Stücke drin lasst, das ist euch selber überlassen. Ich mag es lieber wenn man noch Stücke sieht.

Abschliessend ein gutes Stück Butter unterrühren und mit Pfeffer abschmecken, dann alles zusammen auf einen Teller als Portion oder in zwei Schüsseln zum selber nehmen servieren.

Oma`s Bohnensalat

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Mal wieder ein Rezept aus Oma`s alten Kochbüchlein und eine weitere Kindheitserinnerung.  Diesen Salat gab es öfters, besonders wenn grad Bohnenzeit oder wenn viel Besuch angesagt war.  Er ist einfach und sehr lecker. Dazu auch schnell vorbereitet selbt in größeren Mengen. Es ist ein typisches norddeutsches Rezept was süß, sauer und deftig miteinander vermischt.

Zutaten:
500g frische grüne Bohnen (Wachs- oder Schnippelbohnen)
2 mittelgroße Speisezwiebeln
1 mittelgroße rote Zwiebel
2 Zweige Bohnenkraut
6 EL Essig (z.b. Brandwein- oder Weinessig)
3 EL Öl (ganz normales Speiseöl, kein Olivenöl etc)
5 TL Zucker
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Kochwasser
evtl gräuchterten Bauchspeck (Varinate zwei)

Zubereitung:
Die Bohnen waschen, putzen und klein schnippeln. In kochendem Salzwasser zusammen mit dem Bohnenkraut ca. 10  Minuten kochen (die Bohnen dürfen ruhig noch ziemlich „al dente“ sein weil ziehen ja im Sud noch nach).
In der Zwischenzeit die Zwieblen schälen und in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Essig, Öl, Zucker, Salz und Peffer eine kräftig abgeschmeckte Marinade zusammenrühren.
Die Bohnen in ein Sieb geben und abtropfen lassen, das Kochwasser auffangen. Die abgetropften Bohnen dann zusammen mit der Marinade in einer großen Schüssel gründlich vermengen und soviel von dem Kochwasser auffüllen das die Bohnen bedeckt sind.  Nochmals gut durchrühren und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Bohnen-Zwiebelmischung mit einer Schaumkelle aus der Schüssel entnehmen und am besten in kleine Schälchen füllen, diese mit 1-2 TL Sud übergiessen und servieren.

Wer mag kann auch noch etwas geräuchterten Bauchspeck in feine Würfel schneiden, diesen in einer trockenen Pfanne goldbraun anrösten und über den Salat geben.

Senfeier nach Oma`s Rezept

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Senfeier oder Eier in Senfsoße ein Rezept aus meinen Kindertagen mit dem ich groß geworden bin. Ich habe es schon als Kind heiss und innig geliebt und tue es heute noch 🙂 Es ist schnell und einfach gemacht, paar Kartoffeln dazu und man hat eine wirkliche leckere und sättinge Mahlzeit.

Die Zutaten:
6 Eier
2 EL Mehl
2 EL Senf
60g Butter
Milch
Salz
Zucker
Kartoffeln

Die Zubereitung:
Die Kartoffeln ganz normal kochen. Geichzeitig die Eier hart kochen( ca. 7 Minuten) dann pellen und beiseite legen.
Nun das wichtigste, die Soße! Im grunde genommen ist es eine Mehlschwitze.
Die Butter in einem Topf schmelzen lassen bis sie leicht bruzzelt, dann das Mehl zugeben und mit einem Schneebesen kräftig und schnell rühren bis sich eine feste Masse gebildet hat. Dann einen Schluck Milch zugeben und immer kräftig rühren, nochmals einen Schluck Milch dazugeben, kräftig rühren bis die Masse glatt ist. Wieder Milch dazu…
Man merkt dann schon, wie eine Soße entsteht, die ein bisschen dickflüssig sein sollte. Wenn sie das nicht ist, nochmal Mehl dazu, und immer schön aufkochen lassen! Das ganze wiederholt man so oft bis man die gewünschte Menge an Soße und Konsistenz hat. Die Soße sollte dickflüssig aber nicht zu zähflüssig sein.
Dann gibt man zwei großzügige EL Senf dazu, ob milden mittelscharf oder scharf ist Geschmackssache, den Senf gut unterrühren bis die Soße eine gleichmässige Farbe hat.
Dann das ganze mit Zucker und Salz abschmecken. Die Eier in die Soße legen damit sie nochmal warm werden und bisserl Geschmack annehmen. Das ganze auf ganz kleiner Flamme ein paar Minuten „köcheln“ lassen. Dann servieren.