Lachs Carpaccio

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Manchmal braucht man keine großen, schweren Speisen sondern viele kleine tun es auch. Zum Beispiel bei einem kalten Buffet, oder man sucht eine kleine Vorspeise oder einen Zwischengang bei einem mehrgängigen Menu.
Es gibt viele Gelegenheiten wo sich vielerlei Kleinigkeiten zu einem großen Ganzen zusammenfügen.

Zutaten:
200 g    Lachs, am besten (schottischen) Graved Lachs
1             mittelgroße rote Zwiebel
6            Champignons
2 Zweige Dill
1 Prise Zucker
1 Prise Pfeffer aus der Mühle
1 EL     Zitronensaft
3 EL     Olivenöl

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen, halbieren und in hauchdünne Scheiben schneiden.
Die Champignons mit Küchenpapier säubern, wer hat kann auch eine „Pilzbürste“ nutzen, und ebenfalls in feine Scheiben schneiden.
Ich empfehle die Stiele zu entfernen und nur die Köpfe zu nutzen, die Stiele kann man dann noch anderweitig verwerten.

Aus den Zutaten eine schmackhafte, kräftige Marinade herstellen, Es ist dabei zu beachten das der Lachs schon gesalzen ist, daher kann man im Regelfall auf selbiges verzichten.
Den Lachs am besten schon in Scheiben kaufen, oder sich ihn vom Fischdealer des Vertrauens schneiden lassen.

Große, flache Teller mit der Hälfte der Marinade bepinseln.
Darauf dann die Lachsscheiben kreis(fächer)förmig anrichten. Auf dem Fisch nun Zwiebel, Pilze und Dillspitzen verteilen. Die restliche Marinade dann darüber träufeln.

Schnell, einfach und seeehr lecker…

Dazu schmeckt am besten ein frisches, noch leicht warmes Baguette.

Irisches Omlett

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Omletts gibt es ja in hunderten, wenn nicht gar in tausenden Varianten und jedes Land hat da so seine eigenen Vorstellungen.  Dies Rezept eines Irischien Omletts hebt sich aber von allen anderen ab und das Ergebnis ist sowas von lecker und vorallen fluffig, das ist einfach der Hammer.

Zutaten:
4 große Eier, zimmerwarm und möglichst frisch
1 große Kartoffel, gekocht und zerstampft (am besten eine mehlige Sorte)
1 EL Schnittlauch, fein gehackt
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Spritzer Zitronensaft
Butter/ Öl zum Braten

Zubereitung:
Die Eier trennen, das Eigelb mit der Kartoffel, Schnittlauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer gut verrühren.
Das Eiweiß aufschlagen und vorsichtig unterheben.
Die Butter in einer großen, feuerfesten Pfanne erhitzen und die Eimasse bei mittlerer Flamme etwa 4 Minuten goldbraun braten.  Anschliessend kurz unter einem Oberhitzegrill goldbraun werden lassen.
Am besten sofort servieren, dazu passt dann einm leckerer Salat oder aber auch ein Stück Fleisch gebraten oder gegrillt.

Black Velvet

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Dieses berühmte Getränk wurde im Jahr 1861 in Brook’s Club in London erfunden. Prinz Albert war gerade gestorben und alle trauerten. Man erzählt, dass der Kellner des Clubs, überwältigt von Emotionen, veranlasste, dass sogar der Champagner trauern sollte und mischte ihn mit Guinness. Der Geschmack war so köstlich, dass Black Velvet schnell sehr beliebt wurde.

Zutaten:
Sektflöten
Guinness extra Stout
Champagner (ersatzweise guten Sekt)

Zubereitung:
Am besten die Gläser für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, geht aber auch mit „warmen“ Gläsern.
Die Gläser zur Hälfte mit dem Guinness füllen und dann vorsichtig mit dem Champagner(Sekt) auffüllen und sofort servieren.
Guinness Black Velvet sollte eine ebenmäßige dunkle Farbe und einen cremigen Schaum haben. Das mit den Schaum ist mir nicht wirklich gelungen, da muss ich wohl noch üben 😉

 

Guinness Stew

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Guinness Stew ist eine Abwandlung des bekannten Irish Stew, welches ein sehr beliebtes Eintopfgericht der Irischen Küche ist.  Guinness Stew ist fleischlastiger und ähnelt eher einem Gulasch als einem Eintopf, aber der größte Unterschied ist wohl das daß Stew anstatt in Brühe mit Guinness gekocht wird.  Es hat einen eigenen aber sehr leckeren Geschmack und die Schüssel war ratzfatz leer…

Zutaten:
500g Lamm
500g Rind
2 große Zwiebeln
4 mittelgroße Wurzeln
3 Knoblauchzehen
2 TL braunen Rohrzucker
3 EL Mehl
2 Lorbeerblätter
1 Thymianzweig
1 handvoll Walnusskerne
1 Prise Muskat
2 Flaschen Guinness extra Stout
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Zubereitung:
Wer kein Lamm mag der kann auch nur Rindfleisch nehmen.  Das Fleisch in gulaschgroße Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, mit einen Schuß Giunness übergiessen und ein paar Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Die Zwiebeln schälen fein würfeln, die Wurzeln in Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einem grösseren Topf/Bräter erhitzen und das Fleisch rundherum kross anbraten und aus dem Topf nehmen  Die Zwiebeln, den gpressten Knoblauch, die Wurzeln und 1 TL braunen Zucker hineingeben und im Bratenfett anrösten bis der Zucker sich aufgelöst hat und das Gemüse leicht Farbe hat.
Das Fleisch wieder hinzugeben und das Mehl, alles gut durchrühren.
Guinness, Lorbeerblätter, Muskat, Thymian, Salz, Pfeffer, den restlichen braunen Zucker hinzugeben, alles gründlich miteinander verrühren und aufkochen lassen. Das ganze dann bei geschlossenen Deckel gute 60-70 Minuten leise vor sich hin köcheln lassen. Die Walnusskerne mit dem Messer einwenig zerkleinern, das Original sagt man soll eingelegte Kerne verwenden, da die aber schwer zu bekommen sind kann man auch problemlos frische verwenden.
Die Walnusskerne in  den Topf/Bräter geben, das ganze einmal kräftig durchmischen und weitere gute 60 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Wer mag kann zum Schluss noch ein Schuss Sahne unterrühren, ist aber kein Muss.

Am besten passen dazu dann Kartoffeln(z.b. Stovies) oder Nudeln.

Zitronenlachs

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Ein absolut typisches Gericht der irländischen Küche. Hier verschmelzen der Fischreichtum und die deftige Küche miteinander. Ein deftiges aber dennoch leichtes Gericht was zusammen mit z.b.  Reis oder Kartoffeln eine sättigende Mahlzeit ergibt.

Zutaten:
500 g Lachsfilet (im Stück)
1 TL weiche Butter
2 unbehandelte Zitronen
100 g Crème fraîche
Pfeffer und Salz aus der Mühle

Schritt 1
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Fisch waschen, trockentupfen. In vier gleich große Streifen schneiden(ca. 125g). Salzen und Peffern. Eine flache ofenfeste Auflaufform mit der Butter auspinseln. Lachsstreifen nebeneinander hineinlegen.

Schritt 2
Zitronen heiß abwaschen und trockenreiben. 1 Zitrone längs halbieren, in Scheiben schneiden und zwischen die Fischstreifen stecken. Schale der zweiten Zitrone darüber reiben. Je 1 TL Crème fraîche auf die Streifen geben.

Schritt 3
Auf dem Rost auf der obersten Schiene ca. 20 Minuten garen.