Karamel Creme

mampf250-1
Mal wieder ein süsses Rezept das man sehr vielseitig verwenden kann, als Brotaufstrich, für Pfannkuchen, als Füllung für Torten, Kuchen, Pralinen etc. Verdünnt zum süssen von Soßen oder Gerichten und und und…

Zutaten:
500g Zucker
400ml Sahne
200g Butter

Schraubgläser zum Aufbewahren

Zubereitung:
Den Zucker in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und karamellisieren lassen.  Je dunkler der Karamell wird, desto weniger süß und desto kräftiger schmeckt die fertige Creme hinterher.  Aber aufpassen der Karamell darf nicht anbrennen, sonst schmeckt er bitter. Und aufpassen die Masse wird sehr heiss !!! Die Sahne aufkochen und leise vor sich hinköcheln lassen,  etwas Sahne in den Karamel geben und wenn es nicht mehr sodoll spritzt die Sahne nach und nach unterrühren. Das ganze sanft erwärmen damit sich der Karamel besser in der Sahne löst. Vorallen und das ist ganz wichtig STÄNDIG rühren damit nichts anbrennt. Ist die Sahne untergerührt gibt man die Butter hinzu. Nun muss man so lange unter vorsichtigem Erwärmen mit viel Geduld rühren, bis sich der Karamell vollständig gelöst hat.
Die Karamellmasse dann noch heiß in die Schraubgläser füllen. Abkühlen lassen und dann möglichst im Kühlschrank aufbewahren.

Sardinenbutter

mampf202-1

Sardinenbutter ist eine leckere Sache so auf frischen, kräftigen Brot als Brotaufstrich oder aber auch als Dip geeignet. Auch zum Überbacken oder Abschmecken von Soßen etc sehr lecker, wenn man einen Hauch von Fisch haben möchte ohne das es zudoll nach Fisch schmeckt. Zudem ist es eine wichtige Zutat beim Scotch Woodcock. In einen verschlossenen Gefäß gefüllt, hält sie sich eine ganze Weile im Kühlschrank.

Zutaten:
1 Dose Sardinenfilets in Öl, abgetropft (ca. 90-100g)
10 ml Zitronensaft, am besten frisch presst
50g weiche Butter oder Magarine(mit Butter schmeckt es besser)
Salz und Peffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die abgetropften Sardinenfilets zusammen mit dem Zitronensaft in einer kleinen Schüssel geben undmit einer Gabel zerdrücken und zu einer gleichmässigen Paste verarbeiten. Dann Teelöffelweise die Butter dazugeben und immer wieder gründlich mit der Paste vermengen. Das ganze zum Schluß dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank kalt stellen.  Man kann die Buttermischung auch sofort servieren, besser schmeckt sie allerdings wenn sie vorher ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen konnte. Man kann sie auch auf Vorrat machen und dann portionsweise einfrieren, sodass man immer etwas parat hat.

Eine Variante ist das man noch etwas Frischkäse unter die Masse rührt was dafür sorgt das die Mischung cremiger und streichfähiger wird, allerdings mit dem Nachteil das die Haltbarkeitsdauer reduziert wird.

Wer mag kann die Sardinen auch durch Anchovis ersetzen, dann wird das ganze einwenig salziger.

Croutons

mampf174-1

Croutons braucht man ja zu vielen Gelegenheiten, ob als Einlage in einer Suppe, ob zur optischen Aufwertung eines Gerichtes, gerne auch als gesunde Knabberei anstelle von Chips & Co…
Aber die gekauften Croutons sind alles andere als lecker, sie sind meistens ziemlich geschmackneutral und zerfallen binnen Sekunden in der Suppe etc.

Zutaten:
Toastbrot
Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die Penibelen können natürlich die Rinde vom Toast abschneiden, ich lasse sie dran, auch verwende ich lieber Vollkorntoast als das normale lapprige Weizentoast.
Eine beschichtete Pfanne auf dem Herd trocken heiss werden lassen. Die Toastscheiben in gefällige Würfel schneiden. Wenn man die Hand über die Pfanne hält und merkt das es warm wird dann die Toastwürfel in die Pfanne geben und trocken anrösten. Wenn sie leicht gebräunt sind, sind sie quasi schon fertig:) Ich gebe dann allerdings noch einen Schuss Olivenöl  und Salz und Pfeffer aus der Mühle dazu. Das ganze dann kräftig durchschwenken damit alle Würfel etwas abbekommen und noch solange auf dem Herd lassen bis die Würfel wieder trocken sind – Fertig

Semeldorttem

mampf180-1

Mal wieder ein mittelalterliches Rezept was mich reizte es nach zu kochen. Sehr einfach gehalten und auch die Zutaten sind schlicht, aber das Ergebnis überrascht. Es schmeckt wesentlich besser als die Zutaten es erahnen lassen wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber so als Beilage zu Suppen, Eintöpfen oder Fleischgerichten oder als Brotersatz sicher eine echte Alternative.

Zutaten:
5 Eier
250 g Semmelbrösel
250 g Mandeln (feingehackt oder gemahlen)
Salz, Pfeffer
50 g Schmalz

Zubereitung:
Die Eier verquirlen und die Semmelbrösel unterziehen. Den Teig, der geschmeidig fest sein muss, mit den Mandeln gut verkneten, mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Schmalz erwärmen, bis es flüssig ist und eine Kastenform damit ausstreichen. Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen (E: 200 Grad, G: Stufe 3, Umluft 180 Grad) ca. 40 – 45 Minuten backen.
Während der Backzeit immer wieder mit dem Schmalz einstreichen.
Kurz vor dem Herausnehmen nochmals einstreichen und mit einer Prise Salz bestreuen.

Garprobe mit einem Holzstäbchen machen, wenn es beim Herausziehen trocken ist, dann ist die Torte fertig.
In daumendicke Scheiben schneiden und als Beilage zu Braten servieren. Schmeckt aber auch einfach so, oder mit Butter und einem Belag nach Wahl.

Man brauch allerdings schon Kraft und Zeit um den Teig zu kneten da er doch ziemlich fest und kompakt ist.