marinierte Hähnchenunterschenkel

Hähnchenunterschenkel

Heute mal wieder ein Gericht von dem es mit Sicherheit tausende von Varianten gibt, dies ist dann meine Variante davon. Das Rezept eignet sich hervorragen für Partys, Buffet, Picknicks und sonstige Gelegenheiten wo kleine Snacks und Fingerfood bevorzugt wird. Aber auch zusammen mit einem Salat und paar Kartoffeln etc machen sich diese leckeren Dinger gut als Hauptgericht. Im Sommer schmecken sie lecker vom Grill und ansonsten genauso lecker aus dem Backofen.

Zutaten:
10 Stk Hähnchenunterschenkel
6 EL Olivenöl extra vergine
1 Schuss Reisessig, nen guten
1 TL Zitronengras, gefriergetrocknet
1 TL Thai Basilikum, gefriergetrocknet
1 Prise Ingwer, frisch gerieben
Salz und Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen

Zubereitung:
Das Olivenöl, den Reisessig und die Gewürze in einer Schüssel gründlich miteinander vermengen, es darf ruhig eine sehr kräftig schmeckende Marinade entstehen denn das Fleisch saugt viel Geschmack auf. Aus diesem Grunde sollte man auch gefriergetrocknete Kräuter, z.b. von Mei Tai nutzen, da sie wesentlich mehr Aroma haben als Pulver und im Ofen nicht so schnell verbrennen.

Die Schenkel dann in die Marinade geben und gut „durchmischen“ damit alle Schenkel auch rundherum mit der Marinade bedeckt sind und mindestens 2 Stunden marinieren lassen, wer mag kann sie auch über Nacht ziehen lassen. Zwischendurch immer mal wieder durchmischen damit alles gut mit der Marinade bedeckt ist.

Den Backofen auf 200Grad (Umluft 180) vorheizen, die Schenkel etwas abtropfen lassen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Gitterrost legen und gute 35 Minuten(bei größeren Schenkeln auch 40 Minuten) auf mittlere Höhe im Backofen lassen, zwischendurch immer mal mit der restlichen Marinade bestreichen. Danach kurz den Grill zuschalten und die Schenkel „aufknuspern“.
Wer keine Grillfunktion hat lässt die Schenkel einfach etwas länger drinnen und setzt den Rost etwas höher.

 

Hähnchengeschnetzeltes ala Cheffe

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Ich war gestern mal wieder kreativ und deswegen gibt es heute mal wieder eine Eigenkreation aus der Kategorie „wir sind kreativ“. Als ich mich so in der Küche umguckte, auf der Suche nach etwas essbaren, fand ich ein paar Sachen die so auf Anhieb nicht zusammen zu passen schienen was mich dann dazu bewog es passend zu machen 🙂
Heraus kam dabei ein sehr leckeres Gericht was auch noch schnell und einfach zu zubereiten ist, also wollte ich es euch nicht vorenthalten.

Zutaten:
500g Hähnchenbrustfilet oder Geschnetzeltes
1 Fenchelknolle, mittelgroß
2 Paprikaschoten, rot
1 Becher Schmand
1 Beutel Reis oder 150g losen Reis
2 EL Honig
2 EL Senf
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 EL Olivenöl
1 El Essig, z.b. Cranberryessig aber geht auch jeder andere je nach Geschmack
1 Prise Curry
Butterschmalz

Zubereitung:
Wenn Ihr Hähnchenbrustfilets gekauft habt so müsst ihr die nach dem waschen und trockentupfen noch in mundgerechte Streifen schneiden, wer gleich Geschnetzeltes gekauft hat erspart sich diesen Schritt.
Aus dem Essig, dem Öl zusammen mit Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen und das Fleisch gute 20 Minuten marinieren lassen. In der Zwischenzeit den Reis aufsetzen und ganz normal garen bis er noch etwas Biss hat aber nicht mehr hart ist.  Anschliessend den Fenchel und die Paprika putzen und in Würfel schneiden. Dann den Schmand mit dem Honig und den Senf verrühren und ebenfalls mit Salz und Pfeffer sowie einer Prise Curry abschmecken.

Eine Pfanne heiss werden und  Butterschmalz flüssig werden lassen, dann die Hähnchenstreifen darin anbraten bis sie Farbe haben. Dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Das  Gemüse in die Pfanne geben und ebenfalls knackig anbraten, es sollte noch Biss haben und nicht zuweich sein. Dann das Fleisch dazugeben und die Schmand-Honig-Senf Mischung, das ganze gut miteinander vermengen und 10 Minuten leise köcheln lassen, immer mal wieder gut umrühren zwischendurch.
Den Reis aus dem Topf nehmen, falls Tütenreis diesen abtropfen lassen und dann das ganze nett angerichtet servieren, z.b. so wie auf dem Bild.

Das mit den Reiskugeln ist übrigends ganz einfach. Man nehme eine entsprechende Tasse, spüle die mit kalten Wasser aus und gebe dann den warmen Reis rein soviel bis ein kleiner Berg da ist, dann drücke man den Reis mit einem Löffel fest in die Tasse, fülle evtl nach und stürze das ganze dann auf den Teller – voila die Reiskugel ist fertig

 

Hawaii Chicken Burger

mampf282
Nachdem ich gestern ja den Crazy Burger gebastelt habe, konnte ich heute die Finger irgendwie nicht still halten…
Und so entstand dann der Hawaii Chicken Burger. Eine sommerlich leichte und frische Variante, mit leichtem Hähnchenfleisch, Quark sowie frischen Salat und Gemüse…

Zutaten:
500g Hähnchenbrustfilet
4 Burger Brötchen XL
200g Quark
4 Blätter  Lollo Rosso
4 Scheiben Chester
1 Dose Ananas in Scheiben
4 Cherry Tomaten
4 El Olivenöl
1 TL Curry
1 TL Curcuma
1 Spritzer Cranberry Essig
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die Hähnchenbrustfilets waschen und trockentupfen, von überschüssigen Fett und evtl vorhandenen Sehnen etc befreien. Aus dem Olivenöl, dem Curry, dem Curcuma und Cranberryessig eine Marinade herstellen. Die Filets darin mehrmals wenden und für 20 Minuten abgedeckt marinieren lassen.

Den Quark mit etwas Ananassaft aus der Dose glattrühren und mit  reichlich Curry sowie Curcuma abschmecken zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Burgerbrötchen halbieren und kurz „aufknuspern“ den Salat waschen und trokenschleudern. Die Ananasscheiben abtropfen lassen.

Die marinierten Hähnchenbrustfilets in einer heissen Pfanne mit der Marinade kross anbraten, auf eine Teller mit Küchenpapier legen und kurz ruhen lassen und anschliessend in Scheiben schneiden.

Die Unterhälfte des Burgerbrötchens mit dem Quark bestreichen, darauf dann das Salatblatt. Auf diesem kommen dann die Scheiben der Hähnchenbrust, darauf die Scheibe Ananas und die Scheibe Chester.
Das gebe man für ein paar Minuten in den vorgeheitzten Backofen bis der Käse leicht geschmolzen ist.
Dann gebe man eine Cherrytomate in die Mitte der Ananasscheibe, drücke die obere Brötchenhäfte drauf und serviere den Burger.

 

Hähnchenschenkel Asia Art

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Heute mal wieder ein Rezept welches eine Eigenkreation von mir ist die mir schon lange im Kopf rumgeisterte 🙂 und sich als sehr lecker heraustellte. Es ist mal ein kleiner Ausflug in die Asiatische Küche, die ich auch sehr gerne mag. Es lässt sich schnell und einfach zubereiten auch in größeren Mengen und mit vielen Beilagen kombinieren.

Zutaten:
Hähnchenschenkel
Koriander, gemahlen
Ingwer, gemahlen
Thai Green Gewürzmischung
Zitronengras, gemahlen
Thai Currypaste, gelb
Zimt
Olivenöl

Zubereitung:
Den Backofen auf 200Grad (Umluft 180) vorheizen.
Die Hähnchenschenkel waschen und trockentupfen, wer mag kann evtl. überschüssige Haut/Fett entfernen.
Aus den Gewürzen und dem Öl eine Marinade herstellen und die Hähnchenschenkel damit kräftig einreiben. Wer mag kann die Schenkel auch für eine Weile oder über Nacht in der Marinade liegen lassen.
Die Hähnchenschenkel auf ein Rost  legen und auf mittlere Höhe in den Backofen schieben. Unter die Hähnchenschenkel ein Backblech mit Wasser einschieben, das erspart einem zum einen das saubermachen 😉 und zum anderen bleiben die Hähnchenschenkel durch den Dampf schön saftig. Die Schenkel brauchen so 45-60 Minuten je nachdem wie dick sie sind und wie braum sie werden sollen, dabei regelmässig mit der Marinade einstreichen.

Hähnchen im Römertopf

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Hähnchen braten ist ja immer soeine Sache… mal wird es furztrocken…  mal die Haut nicht knusprig braun… Dabei ist so ein Brathähnchen doch eine echt leckere Sache. Hier nun ein Rezept wie euch das Brathähnchen garaniert gelingt, die Fleisch saftig und zart, die Haut shön braun und knusprig.

 

Die Zutaten:
1 (Brat)Hähnchen entweder frisch oder TK mit ca. 1,5-1,7kg Gewicht
4 EL natives Olivenöl
1 Stk. Knoblauchzehe, mittelgroß
2 Stk. Speisezwiebel, mittelgroß
2 Stk. Paprikas, rot mittelgroß
1 Stk. Staudensellerie
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Paprikapulver, Curry, Cayennepfeffer

 

Die Zubereitung:
Falls das Brathähnen tiefgefroren ist, am besten am Tag zuvor im Kühlschrank auftauen lassen. Die Auftauflüssigkeit weggiessen.
Frisches oder tiefgefrorenes Hähnchen innen und außen waschen und trocken tupfen.
In einer kleinen Schüssel das Öl mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Curry und Cayennepfeffer verrühren und das Hähnchen innen und außen mit der Ölmischung einpinseln. Ca. 1 TL zurückhalten.
Mindestens 30 Minuten ruhen lassen, dabei wenden.

In der Zeit Ober- und Unterseite des Römertopfs mindestens 30 min vollständig bedeckt wässern.
Die Zwiebeln schälen, die eine in grobe Stücke schneiden und auf den Boden des Römertopfes legen, die andere in Würfel schneiden. 1 Stange von dem Staudensellerie in kleine Stücke schneiden, die Knoblauchzehe schälen und würfeln. Die klein geschnittene Zwiebel, den kleingeschnittenen Staudensellerie und die Knoblauchzehe miteinander vermengen und in das Hähnchen füllen. Den restlichen Staudensellerie sowie die Paprikas in grobe Stücke schneiden und auf dem Boden des Römertopfes verteilen.  Das Hähnchen mit der Brustseite nach unten darauf legen, den Deckel aufsetzen und in den kalten Ofen auf die mittlere Schiene schieben.
Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze einstellen. Nach ca. 60-70 min (je nach Größe des Hähnchens) den Deckel abnehmen, das restliche Öl auf dem Hähnchen verteilen, das Rost auf eine höhere Stufe schieben und weitere 30-40 min backen. Je nachdem wie braun und knusprig die Haut werden soll. Wer einen Backofen mit Grill hat kann auch diesen zuschalten, dann bräunt das Hähnchen schneller, da sollte man dann aber öfter mal nachgucken nicht das es zu dunkel wird 😉

Eine Flüssigkeitszugabe ist nicht nötig, der gewässerte Topf gibt genügend Flüssigkeit ab, so dass das Hähnchen wunderbar zart wird. Durch das erneute Einpinseln und die letzte Zeit ohne Deckel wird die Haut wunderbar knusprig.
Der Ofen bleibt sauber, das Hähnchen trocknet nicht aus, sondern wird absolut saftig mit würzig-knuspriger Haut.
Das Gemüse kann man mit einer Mehlschwitze leicht andicken und zu dem Hähnchen reichen. Dazu passen Kartoffeln jeglicher Art oder einfach auch nur ein frisches Baguette.

Eventuelle Reste kann man am nächsten Tag sehr lecker als Bratenaufschnitt genießen.