Stovies

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Stovies, ein beliebtes schottisches Kartoffelgericht, eignet sich hervorragend als Beilage zu vielen warmen Gerichten. Man kann es wie in diesem Rezept mit Fleischresten anreichern oder es auch als Kartoffel Stovie pur zubereiten. Ebenso kann man es auch in einer Auflaufform oder einem Römertopf zubereiten, da sollte man dann allerdings die Garzeiten anpassen.

Zutaten:
50 g Schweineschmalz
2 große Zwiebeln, grob gehackt
1 kg Kartoffeln, roh in dicke Scheiben geschnitten
1 TL Salz
1/2 TL schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen aus der Mühle
250 ml Wasser
1 Becher gekochte Reste vom Lamm zerkleinert, alternativ auch Rind
1 EL Petersilie feingehackt
zusätzlich Petersilie zur Deko

Zubereitung:
Das Schweineschmalz in einem schweren Topf erhitzen. Die Zwiebeln hineingeben und bei niedriger Hitze 5 Minuten goldgelb anbraten.
Kartoffeln, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles miteinander vermengen bis die Kartoffeln gleichmässig mit den Gewürzen  überzogen sind.
Das Wasser seitlich in den Topf gießen, Deckel drauf und 35 Minuten köcheln lassen, den Topf gelegentlich rütteln damit die Kartoffeln nicht anbrennen.
Fleisch und Petersilie hinzufügen, den Topf vorsichtig schwenken und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Die Stovies auf einer Platte oder in einer Schüssel anrichten, mit dem Sud übergiessen und einwenig Petersilie als Deko oben drüber streuen.

Die Schotten servieren zu diesem Gericht oft ein Glas eiskalte Buttermilch.

 

 

schneller Nudelsalat

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Gerade im Sommer sind Salate etwas feines, ob nun als Beilage zum Grillen oder Essen, als kleiner Snack so zwischendurch, als komplettes Hauptgericht, beim Picknick….
Dieser Nudelsalat ist schnell gemacht und lässt sich vielfältig ergänzen und ist dazu noch echt lecker.

Zutaten:
500g Nudeln
200g Räucherschmelzkäse im Stück
200g Leberkäse
1 Dose Mais  (330g)
1 Dose Erbsen (400g)
1 EL Olivenöl (Variante 1)
1 Schuss Balsamico blanco (Variante 1)
1 Becher  Creme fraiche Kräuter 200g (Variante 2)
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
Die Nudeln nach Anweisung kochen, sie sollten allerdings maximal Al-Dente sein weil sie ja noch im Salat nachgaren. Den Räucherschmelzkäse und den Leberkäse in gefällige Würfel schneiden. Den Mais und die Erben abtropfen lassen. Wenn einem das Creme fraiche zu dick ist kann man es mit einen Schuß Milch glattrühren.  Die Nudeln nach dem Kochen in ein Sieb geben zum Abgiessen und etwas abkühlen lassen.

Variante 1:
Die Nudeln und die anderen festen Zutaten in eine große Schüssel geben. Das Olivenöl mit dem Balsamico verühren und gut unter die festen Zutaten untermengen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Eine sehr leckere und leichte Variante.

Variante 2:
Die Nudeln und die anderen festen Zutaten in eine große Schüssel geben, das evtl glattgerührte Creme Fraiche dazugeben und gut unterrühen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Eine ebenfalls leckere Varianate, wenn auch nicht ganz so leicht 😉

Hähnchen im Römertopf

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Hähnchen braten ist ja immer soeine Sache… mal wird es furztrocken…  mal die Haut nicht knusprig braun… Dabei ist so ein Brathähnchen doch eine echt leckere Sache. Hier nun ein Rezept wie euch das Brathähnchen garaniert gelingt, die Fleisch saftig und zart, die Haut shön braun und knusprig.

 

Die Zutaten:
1 (Brat)Hähnchen entweder frisch oder TK mit ca. 1,5-1,7kg Gewicht
4 EL natives Olivenöl
1 Stk. Knoblauchzehe, mittelgroß
2 Stk. Speisezwiebel, mittelgroß
2 Stk. Paprikas, rot mittelgroß
1 Stk. Staudensellerie
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Paprikapulver, Curry, Cayennepfeffer

 

Die Zubereitung:
Falls das Brathähnen tiefgefroren ist, am besten am Tag zuvor im Kühlschrank auftauen lassen. Die Auftauflüssigkeit weggiessen.
Frisches oder tiefgefrorenes Hähnchen innen und außen waschen und trocken tupfen.
In einer kleinen Schüssel das Öl mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Curry und Cayennepfeffer verrühren und das Hähnchen innen und außen mit der Ölmischung einpinseln. Ca. 1 TL zurückhalten.
Mindestens 30 Minuten ruhen lassen, dabei wenden.

In der Zeit Ober- und Unterseite des Römertopfs mindestens 30 min vollständig bedeckt wässern.
Die Zwiebeln schälen, die eine in grobe Stücke schneiden und auf den Boden des Römertopfes legen, die andere in Würfel schneiden. 1 Stange von dem Staudensellerie in kleine Stücke schneiden, die Knoblauchzehe schälen und würfeln. Die klein geschnittene Zwiebel, den kleingeschnittenen Staudensellerie und die Knoblauchzehe miteinander vermengen und in das Hähnchen füllen. Den restlichen Staudensellerie sowie die Paprikas in grobe Stücke schneiden und auf dem Boden des Römertopfes verteilen.  Das Hähnchen mit der Brustseite nach unten darauf legen, den Deckel aufsetzen und in den kalten Ofen auf die mittlere Schiene schieben.
Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze einstellen. Nach ca. 60-70 min (je nach Größe des Hähnchens) den Deckel abnehmen, das restliche Öl auf dem Hähnchen verteilen, das Rost auf eine höhere Stufe schieben und weitere 30-40 min backen. Je nachdem wie braun und knusprig die Haut werden soll. Wer einen Backofen mit Grill hat kann auch diesen zuschalten, dann bräunt das Hähnchen schneller, da sollte man dann aber öfter mal nachgucken nicht das es zu dunkel wird 😉

Eine Flüssigkeitszugabe ist nicht nötig, der gewässerte Topf gibt genügend Flüssigkeit ab, so dass das Hähnchen wunderbar zart wird. Durch das erneute Einpinseln und die letzte Zeit ohne Deckel wird die Haut wunderbar knusprig.
Der Ofen bleibt sauber, das Hähnchen trocknet nicht aus, sondern wird absolut saftig mit würzig-knuspriger Haut.
Das Gemüse kann man mit einer Mehlschwitze leicht andicken und zu dem Hähnchen reichen. Dazu passen Kartoffeln jeglicher Art oder einfach auch nur ein frisches Baguette.

Eventuelle Reste kann man am nächsten Tag sehr lecker als Bratenaufschnitt genießen.