Köfte

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Frikadellen, Buletten, Fleischpflanzerl, Klopse, Hackepeter, Gewolfte, Burger, Köfte, Hackbällchen, Leibchen, Bratlinge, Bremsklotz, Fleischküchle,  Faschierte und und und….
Ich glaub für keine andere Speise gibt es soviel Namen wie für diese Teile aus durchgedrehtem Fleisch. Hier nun mal die Türkische, oder besser eine türkische, Variante. Sie unterscheidet sich zu der normalen deutschen doch sehr in den benutzten Gewürzen ist aber sehr lecker.

Zutaten:
500g Hack, am besten Rind und Lamm gemischt
1 Vollei
2 EL Petersilie gehackt, glatte
3 EL Öl oder weiche Magarine/Butter
3 EL Bulgur
1 TL Salz
2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Pfeffer schwarz
1/2 TL Pul Biber, alternativ Chilliflocken
1 mittelgroße Zwiebel
1 mittelgroße Knoblauchzehe (wer mag auch mehr)

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden, den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken.  Alle ‚Zutaten in eine große Schüssel geben und gründlich miteinander vermengen bis es eine „homogene“ Masse ist.
Dann am besten für eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen damit sich die Aromen entwickeln können und der Bulgur weich wird.  Es sorgt auch dafür das die Masse fester wird und sich besser verarbeiten lässt- Aber wer nicht warten will kann die Mase auch sofort verarbeiten.
Nun werden aus der Masse je nach Zubereitung entweder kleine „Eier“ geformt und platt gedrückt (zum Braten in der Pfanne), große, flache Burger geformt (zum Grillen) oder etwas dickere Eier (zum Frittieren). Das Hackfleisch klebt nicht an den Händen, wenn man die Hände vorher mit Öl einfettet.

 

Zwiebelsuppe ala Lea Linster

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Zu dieser Jahreszeit sind Suppen ja was echt feines, hier mal eine Variante die wirklich schnell und einfach zu zubereiten ist und auch noch sehr lecker schmeckt. Das Rezept habe ich in einem Prospekt gefunden und stammt von der Spitzenköchin Lea Linster.

Zutaten:
350 Gramm Zwiebeln
3 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Mehl
1 Liter Rinderbrühe
1 Nelke
1 Lorbeerblatt
Salz aus der Mühle
100 Gramm Emmentaler
Baguette

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebelringe darin andünsten bis sie hellbraun und karanelisiert sind. Das dauert so ca. 10 Minuten bis sie die richtige Farbe haben und fast gar sind.  Die Zwiebeln dann mit dem Mehl bestäuben, gut umrühren und das Mehl für eine gute Minute mit anrösten. Die lauwarme Rinderbrühe, die Nelke und das Lorbeerblatt dazugeben, gut verrühren und mit Salz abschmecken.  Das ganze dann gute 20-30 Minuten köcheln lassen, nochmals abschmecken und fertig.
Vom Baguette etwa ein bis zwei Zentimeter dicke Scheiben abschneiden  und im Ofen bei 150 Grad kross rösten.
Die Zwiebelsuppe in vier heißen Suppentassen füllen, je eine Scheibe vom getoasteten Baguette drauflegen und großzügig mit dem Käse bestreuen.

Ich hab in diesem Falle Baguette und Käse weggelassen und dazu frische Zwiebelbrötchen gereicht, wer mag das es aber gerne den Original nachmachen.