Fladenbrot ala Tarte de Flambe

Fladenbrot ala Flambe

Die heutige Kreation ist im Grunde genommen kein wirkliches Rezept sondern eher ein gepimptes Fladenbrot. Aber da die Idee bei meinen Kochfreunden so gut ankam das viele sie spontan nach machten dachte ich mir kann ich sie euch nicht vorenthalten. Es ist wirklich einfach und schnell gemacht und schmeckt sooowas von lecker…

Zutaten:
1 Steinofen Fladenbrot
1 Becher Kräuterschmand
200g Bacon
1 Pckg Mini Mozzarellakugeln
1 große Speisezwiebel
schwarzen Pfeffer aus der Mühle, grob gemahlen

Zubereitung:
Vorab sei gesagt wer bei dem türkischen Bäcker seines Vertrauens kein Steinofen Fladenbrot bekommt, der kann auch ein normales benutzen, sollte dieses aber horizontal in der Mitte durchschneiden.

Den Backofen auf 180Grad vorheizen und den Gitterrost schon einmal mit einem Bogen Backpapier belegen.
Die Zwiebel putzen und dann in gröbere Würfel schneiden, den Bacon in schmale Streifen schneiden. Die Flüssigkeit von den Mozzarellakugeln abgießen und sie ein wenig abtropfen lassen. Man kann natürlich auch einen normalen Mozzarella nehmen und den in Würfel schneiden, geschmacklich ist das völlig dasselbe. Ich hatte aber gerade eine Packung dieser Kugeln im Kühlschrank, also hab ich sie benutzt.
Als erstes verteilt man den Becher Schmand möglichst gleichmässig auf dem Fladenbrot und verteilt dann die anderen Zutaten darauf nach eigenem Gusto. zum Schluss wird das ganze noch mit grob gemahlen schwarzen Pfeffer frisch aus der Mühle gewürzt.
Dann wandert das ganze für ca. 15-18 Minuten in den Backofen bis der Käse geschmolzen ist und alles eine leichte Bräune hat. Vor dem Servieren kurz auskühlen lassen sonst verbrennt man sich an den doch sehr heissen Zutaten den Mund, dann aber noch warm und knusprig servieren.
Schmeckt übrigens auch kalt noch sehr lecker und wer kein Speck mag kann auch Schinken nehmen.

 

Tarte de Flambe

2014-10-23 20.55.39
Tarte de Flambe – Flammkuchen – Elsäsicher Art – Badischer Art usw….
Ich glaub für Flammkuchen gibt es hunderte wenn nicht tausende Rezepte. Man sagt das Elsässer Rezept sei das Original, aber wer weiss es schon genau….
Hier auf jeden Fall mal meine Version der Tarte de Flambe…

Zutaten:
1 Pckg Tante Fanny`s Flammkuchenteig aus der Kühltheke
2 Becher Schmand
1 große Speisezwiebel
1 große rote Zwiebel
300g Bauchspeck, geräuchert
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Pul Biber

Zubereitung:
Den Backofen auf 220 Grad Ober/Unterhitze bzw. 200 Grad Umluft vorheizen.
Den Flammenkuchenteig aus der Verpackung nehmen, auf einem Gitterrost ausrollen und „warm“ werden lassen.
Die Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden in gefälliger Dicke.  Den geräucherten Bauchspeck in gefällige Streifen schneiden. Die beiden Becher Schmand am besten mit einer Palette gleichmässig auf dem Teig verteilen, darauf dann die Zwiebeln und den Bauchspeck. Das ganze wird dann mit Pfeffer und Salz aus der Mühle kräftig gewürzt und zum Schluss kommt ne gute Prise Pul Biber darüber (Menge je nach Geschmack).
Dann wandert das ganze in den Backofen und bleibt dort für ca. 15-20 Minuten je nach gewünschter Bräune.
Am besten serviert man die Tarte de Flambe stilecht auf einem Holzbrett und reicht dazu einen Federweißen oder einen Wein.

Ach ja, wer kein Speck mag der kann auch Schinken nehmen

Einfacher Zwiebelkuchen

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Zwiebelkuchen gibt es in dutzende, wenn nicht gar hunderten von Varianten. Hier mal eine Version die ganz simpel und einfach ist, aber trotzdem sehr lecker ist. Zwiebelkuchen gehört ja eher zu den deftigeren Sachen und somit wäre die Bezeichung Kuchen ja eigentlich verkehrt, obwohl der ja in einer Kuchenform oder einem Blech gebacken wird.

Zutaten:
225g Mehl
110 ml Wasser
30g Butter
1/2 Päcken Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Prise Zucker

400g Zwiebeln
150g geräucherten Speck
2 EL Öl
2 Eier
200ml Sahne
200ml Milch
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:
Den Backofen auf 220Grad Ober/Unterhitze (Umlauft 200grad) vorheizen.
Mehl, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und gründlich miteinander vermengen. In der Mitte eine Mulde formen und das Wasser hineingeben, dann die weiche Butter zufügen und das ganze zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung Ei, Milch und Sahne verquirlen und mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in grobe Würfel schneiden. Den Speck ebenfalls würfeln. Beides in einer Pfanne mit der Butter Farbe nehmen lassen. Die Pfanne  vom Herd nehmen, die Eiermasse zufügen und unterrühren. Das Ganze abschmecken und gegebenenfalls noch einmal nachwürzen.

Eine Springform einfetten oder mit Backpapier  auslegen. Den Teig ausrollen und in die Springform legen sodass ein ca. 2cm hoher Rand vorhanden ist. Die Füllung auf den Teig geben und gleichmässig verteilen.
Das ganze für ca. 30-35 Minuten im Backofen backen lassen, je nach gewünschter Bräune und Festigkeit der Masse.

Flammkuchen Variation

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Hier mal eine schnelle Variation für den original Elsäsischen Flammenkuchen. In Grunde ist dieser Flammkuchen genauso wie das Original, bloß das man sich die Arbeit den Teig herzustellen erspart 🙂 Er schmeckt aber trotzdem genauso lecker wie das Original.

Zutaten:
1 Pck Blätterteig aus der Kühltheke
1 Becher Saure Sahne oder Schmand (je nach Geschmack)
1 mittelgroße Speisezwiebel
250g Speck oder Schinken
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Den Blätterteig auspacken und auf einem Gitterrost ausrollen. Den Backofen auf 220Grad vorheizen(Umluft 200Grad). Die Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Den Speck/Schinken in Würfel schneiden. Die Saure Sahne/den Schmand auf dem Blätterteig gleichmässig verteilen und mit Salz, Pfeffer und Muskat(frisch gerieben) kräftig würzen. Dann die Zwiebel und den Schinken/Speck darauf verteilen. Das ganze dann für ca. 15 Minuten in den Backofen schieben und am besten heiss servieren mit einem Glas Wein 😉

Ich persönlich mische immer Speck und Schinken, als nicht nur Speck oder Schinken sondern 125g Speck und 125g Schinken. Aber das ist jedem selber überlassen.