Ahorn-Ingwer Kekse

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Heute gibt es mal wieder etwas süßes für die Naschkatzen unter euch, und ihr braucht auch kein schlechtes Gewissen zu haben weil es ist ein „light“ Rezept was kaum Kalorien und Fett enthält. Es schmeckt aber echt lecker und lässt sich super vorbereiten für die Kaffeetafel am Nachmittag oder als Dessert nach dem Menu am Abend, oder einfach so zum vernaschen zwischendurch.

Zutaten:
2 EL Butter weich
2 TL Ingwerpulver
1 TL Zimt
1 TL Natron oder Backpulver
1 Prise Salz
350g Vollkornmehl Typ 550
90g braunen Zucker
1 TL Vanille
150ml Ahornsirup
2 EL kaltgepresstes Öl
Mandeln zum Verzieren

Zubereitung:
Den Backofen auf 160Grad vorheizen. Die Butter, das Öl, den Sirup und die Vanille miteinander vermischen und schaumig schlagen, dann den Zucker unterrühren.
Das Mehl mit dem Natron, dem Salz und den Gewürzen gründlich vermischen und zu der Fettmasse geben und dabei gründlich unterrühren. Danach das ganze von Hand zu einem festen, geschmeidigen Teig kneten und 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Jetzt kann man den Teig entweder auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und dann nach belieben Formen seiner Wahl ausstechen oder man drückt den Teig in Förmchen seiner Wahl. Anschliessend kommen die Kekse für ca. 12-15 Minuten in den Backofen bis sie die gewünschte Bräune haben.
Wenn die Kekse abgekühlt sind bestreicht man sie entweder mit etwas in Wasser aufgelösten Puderzucker oder mit etwas von dem Ahornsirup und verziert sie mit den Mandeln.

Dann richtet man das ganze z.b. mit einer Kugel Eis und etwas Kakaopulver nett an und hat ein leckeres Dessert. Hier sind der Kreativität allerdings keine Grenzen gesetzt.

Sauerkrauteis

 

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Ein weiteres Rezept aus der kleinen Serie mit den Produkten der Firma Hengstenberg, die mir freundlicherweise Produkte zur Verfügung gestellt haben. Heute mal eine echt verrückte Kreation, nicht das es nicht verrückt genug wäre aus Sauerkraut Eis zu machen, nein wir geben dem ganzen auch noch einen Asiatischen Touch…

Zutaten:
4 grüne säuerliche Äpfel
300g Mildessa mildes Weinsauerkraut
150g Zucker
1 EL Honig
200ml Sauerkrautsaft
1 Msp Kümmel
1 Prise Zitronengras
1 Prise Thai Basilikum
1 Prise Ingwer
500ml Sahne
Frühstücksspeck
1 Pckg. Pizzateig gerollt aus der Kühltheke

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln und zusammen mit dem Sauerkraut, dem Zucker und dem Sauerkrautsaft in einen Topf geben und aufkochen lassen. Das ganze dann bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, anschliessend fein pürieren und beiseite stellen zum abkühlen.
In einen zweiten Topf die Sahne, den Honig und die Gewürze aufkochen, dann ebenfalls abkühlen lassen und zusammen mit der Sauerkrautmasse gründlich vermengen.
Das ganze dann in die Eismaschine füllen und für gut 45 Minuten dort „rotieren“ lassen, wenn nicht ganz fest etwas länger oder kurz in das Gefrierfach geben. Kommt immer auf die Eismaschine an.

In der Zwischenzeit kann man den Backofen auf 220 Grad vorheizen, ein Muffinblech schon einmal einfetten. Den fertigen Pizzateig ausrollen und entsprechend große Kreise ausstechen , diese dann in die Muffinform drücken sodaß Schälchen entstehen und ca. 10 Minuten im Backofen backen bis sie eine leicht bräunliche Färbung haben. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.
Eine Pfanne heiss werden lassen und den Frühstückspeck knusprig braun ausbraten und auf Küchenkrepp entfetten.
In die ausgekühlten Schälchchen gibt man dann jeweils 2 Kugeln Eis und einen Streifen Frühstücksspeck

Pizzaschälchen gefüllt

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Manchmal überfallen einen die Ideen so ganz spontan und hinterhältig 🙂
Dies ist so eine Idee, ich sass nichtsahnend am Computer und war dabei einigen „Papierkram“ zu erledigen als plötzlich „zackbum“ die Idee da war, ich musste dann natürlich gleich in die Küche um selbige um zu setzen…
Das Ergebnis finde ich echt gelungen, wobei es jeder ja anrichten kann wie er mag.

Zutaten:
400g Pizzamehl
1 gehäuften TL Salz
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
300ml lauwarmes Wasser
500g Hack nach Wahl
2 mittelgroße Zwiebeln
2 mittelgroße Knoblauchzehen
frische Kräuter nach Wahl
1 großzügigen TL Meerrettich Senf
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Pul Biber
200g Reibkäse

Zubereitung:
Den Backofen auf 175Grad vorheizen. Ein Muffinblech bereit legen und einölen.
Die frische Hefe in etwas lauwarmen Wasser, ca. 90ml, auflösen, den Zucker hinzugeben, das ganze verrühren und gute 5-6Minuten gehen lassen.
Das Mehl und das Salz in eine größere Schüssel geben und gut miteinander vermischen, das restliche Wasser dazugeben, ebenso die gegangene Hefemischung. Alle Zutaten gut miteinander vermischen und kräftig durchkneten bis ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht. Die Schüssel dann abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen(der Teig sollte gut aufgegangen sein und sich mindestens verdoppelt haben, besser noch mehr)

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und würfeln, den Knoblauch ebenso, die Kräuter hacken und das ganze mit dem Hack gründlich vermengen. Den Senf, Salz&Pfeffer sowie den Pul Biber dazugeben nochmals gut durchmischen und abschmecken.
In einer heissen Pfanne dann anbraten, aber nicht durchbraten sonst wird es im Backofen zu trocken.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, je nach Muffinblech entsprechend große Kreise ausstechen, diese über die Muffinöffnungen legen und andrücken sodass Schälchen entstehen. Diese dann im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen bis sie leicht bräunliche Farbe haben und fest sind. Dann mit dem Hackgemisch füllen, den Käse drüber streuen und nochmals backen bis der Käse geschmolzen ist und der „Muffin“ eine schöne Farbe hat

 

Zitroneneis

Zitroneneis
Heute nochmal eine eisige 😉 Idee. Auch wenn es momentan etwas kühler ist, denke ich die Hitze ist noch nicht wirklich vorbei. Und was hilft da besser als ein wirklich leckeres und erfrischendes Eis das quasi auf der Zunge zerschmilzt.
Hier mal ein ganz simples Rezept was sich zur Not auch ohne Eismaschine im Gefrierfach machen lässt.

Zutaten:
250 g  Zucker
250ml Wasser
250ml Zitronensaft, frisch gepresst
2 Eiweiss

Zubereitung:
Aus dem Wasser und dem Zucker eine Läuterzucker herstellen, also aufkochen und 3-4 Minuten kochen bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat und dann erkalten lassen.
Die Zitronen, am besten Bio Zitronen(haben mehr Geschmack) auspressen und den Saft auffangen, wer mag kann auch noch die Schale abreiben und dazu geben das sorgt dann für noch einen intensivieren Geschmack. Wenn der Läuterzucker kalt ist ihn mit dem Zitronensaft mischen, die beidem Eiweiss steifschlagen und unter die Masse heben. Das ganze dann in die laufende Eismaschine füllen und „rotieren“ lassen bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.

Wer keine Eismaschine hat kann die Masse auch für 2-3 Stunden in das Gefrierfach stellen, sollte aber daran denken die Masse alle 15 Minuten gut durchzurühren damit sich keine großen Eiskristalle bilden und ihr nachher nicht nur einen großen Klumpen habt.

Kleiner Tip:
Auf ner Party oder einem Empfang oder so kommt es sehr gut wenn man ein Glas Sekt mit solch einer Kugel Zitroneneis als „Willkommesdrinks“ anbietet.

Wassermelonen Eis

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Sommer, Sonne, Sonnenschein lädt zum Eis essen ein 🙂
Und da ich seit kurzem eine Eismaschine besitze, wenn auch nur die simple Version mit dem Behälter den man in Gefrierfach kühlen muss, macht das Eis essen noch mehr Spass da man sich ja austoben kann was die Eissorten angeht. Hier also meine Version eines Meloneneises.

Zutaten:
500g Wassermelone, am besten kernlose
500ml Läuterzucker
1/2 TL gemahlene Vanille, kein Vanillin oder so
200g Sahne

Zubereitung:
Als erstes den Läuterzucker herstellen da dieser ja noch erkalten muss, dazu 250g Zucker mit 250ml Wasser aufkochen und 3-4 Minuten kochen lassen, dann beiseite stellen und erkalten lassen.
Die Wassermelone vierteln und das Fruchtfleisch von der Schale trennen, evtl. Kerne entfernen und das ganze in kleine Stücke schneiden.
Die Melone zusammen mit dem erkalteten Läuterzucker und der Vanille in ein hohes Gefäss geben und mit dem Mixstab gründlich pürieren, wer mag kann auch noch Stücke überlassen.
Die Sahne mit einer Prise Zucker anschlagen, aber nicht völlig steif schlagen und anschliessend unter die Melonenmasse heben.
Das ganze dann in die laufende Eismaschine füllen und für 20-25 Minuten „rotieren“ lassen, je nachdem wie cremig bzw fest das Eis sein soll.
Wer mag kann das Eis dann noch entsprechend dekorieren.

Kleiner Tip:
Am besten klappt es wenn die Wassermelone vorher ein paar Stunden in Kühlschrank war.src=“sommerlicheEBannerquer“ border=“0″>

Chocolate Fudges II

Chocolate Fudges

Heute gibt es mal wieder etwas für alle Naschkatzen und Schleckermäuler. Eine echte schottische Spezialität die es in sich hat, aber immer eine Sünde wert ist 😉
Ich hab vor einiger Zeit schonmal ein Fudges Rezept veröffentlicht aber dieses ist in der Zubereitung völlig anders und sollte selbst Anfängern gelingen. Dies Rezept lässt sich tausendfach abwandeln ob Schokolade pur, oder mit Nüssen oder Früchten, oder Spirituosen oder Gewürzen oder einem Mix daraus… Da ist der eigenen Kreativität kaum eine Grenze gesetzt. Die klassischen Rezepte verwenden Nüsse, Früchte oder Whisky, bzw Gin.

Zutaten:
50g Butter (Magarine geht nicht)
400ml Kondensmilch, gezuckert (z.b. Milchmädchen oder die russische Variante)
400g Kuvertüre, am besten Zartbitter

Zubereitung:
Im Kühlschrank Platz schaffen damit eine Auflaufform bzw Backbleck in der Größe von 20x40cm in den Kühlschrank passt, diese mit Backpapier auslegen und schon einmal im Kühlschrank kaltstellen.
Die Kuvertüre mit einem großen Messer in kleine Stücke schneiden/hacken und beiseite stellen.
Die gezuckerte Kondensmilch in einen Topf geben und leicht erwärmen, dann die Butter dazu und das ganze rühren bis die Butter sich aufgelöst hat. Jetzt die kleingeschnittene Kuvertüre dazugeben und das ganze bei mittlerer Hitze solange rühren bis sich die Kuvertüre vollständig aufgelöst hat und alles eine homogene ‚Flüssigkeit ist.
Jetzt kann man beliebige Zutaten nach Wahl hinzufügen, z.b. gehackte Nüsse oder Früchte, Gewürze, Spirituosen usw. Und IMMER weiterrühren, das ist ganz wichtig sonst könnte die Masse a) anbrennen oder b) sich wieder trennen und dann kann man das ganze wegschmeissen…
Das ganze solange rühren bis die Masse von einer flüssigen Konsistenz in eine streichfähige übergeht, das passiert von einer Sekunde auf die andere, also aufpassen!!!
Den Topf dann sofort vom Herd nehmen und die Masse in die vorbereitet Form streichen, gleichmässig verteilen und glattstreichen. Die Form dann mindestens 2 Stunden besser länger im Kühlschrank lassen. Die Fudges sind fertig wenn man mit dem Finger drauf drücken kann und Wiederstand spürt, bzw die „Delle“ bleibt. Das ganze hat dann soeine Toffeeartige Konsitenz, nicht wirklich hart aber auch nicht weich…
Dann sollte man die Masse zuerst in Streifen und dann in Pralienengrosse Stücke schneiden. Dem sofortigen Verzehr steht dann nichts im Wege. Man kann sie aber auch in einer verschlossenen Schüssel im Kühlschrank einige Zeit aufbewahren, dann sollte man sie aber rechtzeitig vor dem Verzehr aus den Kühlschrank nehmen damit sie Raumtemperatur bekommen und beim Genuss quasi auf der Zunge zerschmelzen…