Dreierlei Pak Choi

Pak Choi Variationen
Ich hab mich mal wieder beim Einkaufen hinreissen lassen etwas zu kaufen was ich garnicht kenne. Aber da ich ja neugierg bin und gerne aus- und rumprobiere landete die Packung Pack Choi in meinem Einkaufskorb. Nach längeren überlegen kam dies Rezept zustande und ich finde es ist echt lecker.

Zutaten:
300g Pak Choi
250ml Weisswein (z.b. Müller-Thurgau)
1 mittelgrosse Speisezwiebel
2 mittelgrosse Knoblauchzehen
Olivenöl
Balsamicio, schwarz
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 TL Zitronengras, gemahlen

Zubereitung:
Den Pak Choi putzen und evtl braune Teile entfernen, das Grün also die Blätter abschneiden und beiseite legen.  Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, ebenso den Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Schüssel eine Marinade herstellen aus Olivenöl, Balsamico, Zwiebel und der Hälfte des Knoblauchs das ganze mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.  Das Grün des Pak Choi dazu geben, das ganze vorsichtig miteinander vermengen und zum ziehen lassen beiseite stellen.
Die Pak Choi Knollen halbieren. Einen Topf aufsetzen und dort den Weisswein mit dem Zitronengras aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Hälfte der Knollen darin ziehen lassen bis sie noch einen leichten Biss haben.
Eine Pfanne mit Olivenöl heiss werden lassen, den übrigen Knoblauch dazugeben und braun werden lassen, danach den Knoblauch entfernen. Nun die restlichen Pak Choi Knollen mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne legen und rösten bis sie eine hell- bis dunkelbraune Farbe haben (je nach Geschmack).
Dann das ganze dekorativ auf einen Teller plazieren und servieren.

Lachs mit Spargel und Erdbeer-Hollandaise

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Und noch ein Rezept aus der Katergorie „sehr ungewöhnlich“ bin ich im Internet drüber gestolpert und da ich ja noch Erdbeeren und Spargel vom vorherigen „crazy“ Rezept über hatte, dachte ich mir probierste das auch noch aus. Also ab in die Küche und frisch ans Werk,  und ich muss sagen das Ergebnis ist überraschend lecker wird es sicher wieder geben.

Zutaten:
200g Lachsfilet, am besten Wildlachs (pro Person)
1 Bund Spargel weiss, so 10-12 Stangen
250g Erdbeeren
3 mittelgrosse Kartoffeln(pro Person)
400ml Sauce Hollandaise
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 EL Zucker

Zubereitung:
Das Lachsfilet waschen und trocken tupfen. Falls TK-Ware vorher über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Den Spargel waschen und schälen. Die Erdbeeren putzen, vierteln mit dem Zucker vermengen und beiseite stellen, pro Person eine ganze Erdbeere zurücklegen. Die Kartoffeln falls nötig waschen, dann mit Schale kochen bis sie noch Biss haben, leicht auskühlen lassen,  dann pellen und in Scheiben schneiden. Den Spargel in einer heissen Pfanne mit etwas Öl rundherum knackig anbraten. Die Erdbeeren nachdem sie gezogen haben mit dem Pürierstab zu einem feinen Brei mixen.
Wer faul ist kann auf fertige Hollandaise zurückgreifen, dann aber bitte die aus dem Tetrapack und nicht das Trockenzeug aus der Tüte. Wers lecker mag, der macht sich seine Hollandaise selber.
Den Lachs würzen und dämpfen, er sollte innen noch leicht glasig sein, das geht am besten in einem Kochtopf mit Dämpfeinsatz. Ansonsten aber auch in der Mikrowelle auf kleinster Stufe oder im Backofen eingewickelt in Backpapier.
Den Erdbeerbrei mit der Hollandaise vermischen und abschmecken.
Dann auf einen Teller die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln anrichten mit bisserl Pfeffer aus der Mühle bestreuen, das Lachfilet in der Mitte positionieen und oberhalb den Spargel, diesen dann mit der Erdbeerhollandaise übergiessen und die ganze Erdbeere auf das Lachfilet setzen.

Spargel „Cordon Bleu“

Spargel "Cordon Bleu"

Weil es so schön ist gibt es heute noch ein Spargelrezept, allerdings mal eins auf völlig andere Art als man Spargel sonst so kennt aber nicht minder lecker. Dies Rezept ist mir durch Zufall unter die „Finger“ gekommen und ich war so neugierig das ich es ausprobieren musste.  Das Ergebnis ist grandios….

Zutaten:
500g frischer grüner Spargel
200g Gouda in Scheiben
200g gekochten Schinken, größere Scheiben
2 Vollei
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Mehl
Semmelbrösel
Butter/Öl

Zubereitung:
Zur Zubereitung des Spargel gib es zwei Varianten:
zum einen die klassische als den Spargel in Wasser kochen wodurch leider sehr viel Geschmack und Inhaltsstoffe verloren gehen und der Spargel auslaugt.
zum anderen das Dämpfen was für ein wesentlich intensiveres Aroma und den Erhalt der Inhaltsstoffe sorgt. Hierfür eignet sich hervoragend, da  Spargel ja hauptsächlich aus Wasser besteht, die Mikrowelle. Auch wenn jetzt einige schreien werden, probiert es aus und seid anschliessend begeistert.
Was bei beiden Arten der Zubereitung gleich ist, der Spargel muss erst einmal geputzt werden, was bei grünen Spargel recht einfach ist, da es sich auf das abschneiden der holzigen Enden beschränkt. Wer den Spargel auf die klassische Weise zubereiten möchet der koche ihn in Salzwasser mit etwas Butter und einer Prise Zucker solange er noch gut „Biss“ hat(gart in der Pfanne nach) nehme ihn dann raus und lasse ihn abtropfen.
Wer den vollen Spargelgeschmack haben möchte dämpft ihn, siehe hierzu das Rezept „Turbo Spargel“
Verringere die Garzeit allerdings auf 3-4 Minuten, da der Spargel sonst zu weich wird.

Als nächstes baue man sich eine Panierstrecke auf, also ein Teller mit Mehl, ein Teller mit dem verquirlten Ei welches man mit Salz und Pfeffer gewürzt hat und einen Teller mit den Semmelbröseln. Lasse eine Pfanne mit Öl/Butter heiss werden.
Dann nehme nan sich eine Scheibe Gouda, lege je nach Dicke 2-3 Spargelstangen auf den Anfang der Scheibe und rolle das ganze dann auf. Nun legt man dieses Paket auf die Scheibe Kochschinken und rolle es ebenfalls auf.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte fixiere das jetzt mit einen kleine Spies/Zahnstocker. Es geht aber auch ohne wenn man die Rolle vorsichtig handhabt, deswegen sollte die Scheibe Schinken etwas größer sein damit sie überlappt. Jetzt wird die Rolle erst in dem Mehl gedreht, dann durch das Ei gezogen und anschliessend in den Semmelbröseln gewälzt bis sich eine gleichmässige Panade gebildet hat. Dann legt man sie mit der Nahtstelle nach unten in die heisse Pfanne und brät sie von allen Seiten bis sie schön goldbraun und knusprig sind.

Quelle: Chefkoch.de Das Rezept wurde leicht abgewandelt