Guinness Stew

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Guinness Stew ist eine Abwandlung des bekannten Irish Stew, welches ein sehr beliebtes Eintopfgericht der Irischen Küche ist.  Guinness Stew ist fleischlastiger und ähnelt eher einem Gulasch als einem Eintopf, aber der größte Unterschied ist wohl das daß Stew anstatt in Brühe mit Guinness gekocht wird.  Es hat einen eigenen aber sehr leckeren Geschmack und die Schüssel war ratzfatz leer…

Zutaten:
500g Lamm
500g Rind
2 große Zwiebeln
4 mittelgroße Wurzeln
3 Knoblauchzehen
2 TL braunen Rohrzucker
3 EL Mehl
2 Lorbeerblätter
1 Thymianzweig
1 handvoll Walnusskerne
1 Prise Muskat
2 Flaschen Guinness extra Stout
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Zubereitung:
Wer kein Lamm mag der kann auch nur Rindfleisch nehmen.  Das Fleisch in gulaschgroße Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, mit einen Schuß Giunness übergiessen und ein paar Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Die Zwiebeln schälen fein würfeln, die Wurzeln in Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einem grösseren Topf/Bräter erhitzen und das Fleisch rundherum kross anbraten und aus dem Topf nehmen  Die Zwiebeln, den gpressten Knoblauch, die Wurzeln und 1 TL braunen Zucker hineingeben und im Bratenfett anrösten bis der Zucker sich aufgelöst hat und das Gemüse leicht Farbe hat.
Das Fleisch wieder hinzugeben und das Mehl, alles gut durchrühren.
Guinness, Lorbeerblätter, Muskat, Thymian, Salz, Pfeffer, den restlichen braunen Zucker hinzugeben, alles gründlich miteinander verrühren und aufkochen lassen. Das ganze dann bei geschlossenen Deckel gute 60-70 Minuten leise vor sich hin köcheln lassen. Die Walnusskerne mit dem Messer einwenig zerkleinern, das Original sagt man soll eingelegte Kerne verwenden, da die aber schwer zu bekommen sind kann man auch problemlos frische verwenden.
Die Walnusskerne in  den Topf/Bräter geben, das ganze einmal kräftig durchmischen und weitere gute 60 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Wer mag kann zum Schluss noch ein Schuss Sahne unterrühren, ist aber kein Muss.

Am besten passen dazu dann Kartoffeln(z.b. Stovies) oder Nudeln.

Obazda

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Als eingefleischtes altes Nordlicht wage ich mich heute mal an ein zutiefst urbayrisches Gericht, den Obazda. Auch Obatzter  oder Obatzda genannt. Und ich muss gestehen es schmeckt wirklich lecker und man kann es super als Brotaufstrich oder als Dip nutzen.

Zutaten:
200g Camenbert (möglichst reifen)
2 EL weiche Butter (ca. 60-65g)
2 EL Bier, herb
1 mittelgroße Speisezwiebel, in feine Würfel geschnitten
1 TL Kümmel, grob zerstoßen
1 TL Paprikapulver edelsüß
3 TL Frischkäse

Zubereitung:
Den Camembert zusammen mit der Butter und dem Frischkäse mit einer Gabel zerdrücken. Das Bier dazugeben und die Masse verrühren bis es eine homogene Masse ist, es dürfen ruhig noch Stücke zu sehen sein. Wer mag kann die Masse aber auch glatt rühren. Mit Pfeffer und Salz kräftig abschmecken.
Die Zwiebel schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Diese zusammen mit dem Paprikapulver und dem Kümmel unter den Käse mischen und gut vermengen.
Dann entweder auf Tellern oder in Schüsseln anrichten mit ein bisserl Grün bestreuen und servieren.

Ofenkassler mit Zwiebeln

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Ofenkassler mit Zwiebeln ist ein schnellgemachtes und sehr leckeres Gericht für alle die eine deftige Küche lieben.  Es lässt sich auch prima vorbereiten und dann am Abend wenn die Gäste kommen kurz im Backofen fertiggaren bzw. warm machen und dann servieren. Auch lässt es sich einfach an eine beliebige Personenanzahl anpassen und ist somit auch für größere Gruppen/Feste bestens geeignet. Ebenso passt eine vielzahl an Beilagen dazu, je nach Anlass.

Zutaten:
Kasslernacken, geräuchert
mittelgroße Speisezwieblen
Bier oder Brühe (je nach Geschmack)
Senf (Schärfe je nach Geschmack)
Salz + Pfeffer
Mehl evtl zum Andicken

Zubereitung:
Die Mengenverhältnisse der Zutaten richten sich nach der Anzahl der Personen die satt werden sollen. Als Faustregel kann man mit ca. 300g Fleisch pro Person rechnen.  Ich hatte ein 600g großes Stück, 4 mittelgroße Zwiebeln und 250ml Flüssigkeit. Sofern der Kassler eingeschweisst war sollte man ihn kurz abspülen und gut trockentupfen. Den Backofen auf 140Grad(Umluft auf 115) vorheizen. Eine Auflaufform gut einfetten. Den Kassler rundherum mit Senf nach Wahl einreiben, sodas er rundherum mit Senf bedeckt ist. Die Zwieblen schälen und in gleichmässige Ringe schneiden. Nun die eine Hälfte der Zwiebelringe auf dem Boden der Auflaufform verteilen und dann den Kassler mittig daraufsetzen. Die restlichen Zwiebelringe auf und um den Kassler verteilen, sodass er mit Zwiebeln bedeckt ist. Den Deckel drauf und ab in den Backofen für gute 60Minuten(kommt auf die Größe drauf an). Rausholen und das ganze mit der Flüssigkeit übergiessen, wieder Deckel druff und weitere 20 Minuten garen lassen. Dann die Temperatur auf 180(Umluft 160)Grad erhöhen, wenn vorhanden den Grill zu schalten, den Deckel von der Aufflaufform nehmen und den Kassler so weitere 40 Minuten „backen“ lassen. Wenn die gewünschte Bräune erreicht ist das ganze aus den Ofen nehmen, den Kassler aus der Form nehmen und warmstellen. Die Zwieblen und den Sud aufkochen mit Salz+Pfeffer abschmecken und wenn zu flüssig mit einwenig Mehl andicken.
Dann den Kassler aufschneiden, je 2 Scheiben auf den Teller legen und die Zwiebeln entweder darauf oder daneben verteilen.  Dazu passt wie auf dem Foto zusehen ein bunter Gemüsereis, aber auch kräftige Bratkartoffeln oder sonstige Kartoffelprodukte oder auch ein deftiges Sauerkraut