Matjes Happen

Matjes Happen

Früher als ich noch Kind war, da gab das so Tage an dennen gab es immer ein bestimmtes Essen. So gab es z.b. Freitags Fisch, Samstags Reis, meist Milchreis mit Zimt und Zucker…
Deswegen gibt es heute am Freitag der Tradition folgend ein fischiges Rezept was sich sehr gut so als kleiner Snack zwischendurch eignet, aber auch so auf einer Party als Fingerfood oder fürs Buffet.

Zutaten:
1 Ciabattabrot, alternativ Meterbrot/Baguette
Matjesfilets, eingelegte
2 Speisezwiebeln, mittelgross
1 Glas Gewürzgurken in Scheiben (Sandwichsgurken)
1 Eisbergsalat, klein
Olivenöl
Butter

Zubereitung:
Das Brot in gut daumenbreite Scheiben schneiden, in einer Pfanne das Olivenöl heiss werden lassen und die Brotscheiben darin von beiden Seiten goldbraun ausbraten.  Die Brotscheiben herausnehmen und auf einem Bogen Küchenkrepp abtropfen lassen.  Die Zwiebeln schälen und gefällige Scheiben schneiden, diese dann in derselben Pfanne anbraten bis sie Farbe haben und ebenfalls auf einem Bogen Küchenkrepp abtropfen lassen.
Die Matjesfilet aus der Packung  nehmen und am besten in einem Sieb abtropfen lassen. Besser noch wären frische vom Fischdealer des Vertrauens wer die kriegen kann.
Die Brotscheiben dann ruhig grosszügig mit der Butter bestreichen und passendes Stück Eisbergsalat darauf legen. Darauf kommt die eine Hälfte des Matjes, dann die Zwiebelscheibe und nund wird die zweite Hälfte des Matjes über die Zwiebelscheibe geklappt. Darüber kommt dann eine Scheibe von den Gewürzgurken. Das ganze bisserl nett anrichten und servieren.

 

Zwiebelsuppe ala Lea Linster

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Zu dieser Jahreszeit sind Suppen ja was echt feines, hier mal eine Variante die wirklich schnell und einfach zu zubereiten ist und auch noch sehr lecker schmeckt. Das Rezept habe ich in einem Prospekt gefunden und stammt von der Spitzenköchin Lea Linster.

Zutaten:
350 Gramm Zwiebeln
3 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Mehl
1 Liter Rinderbrühe
1 Nelke
1 Lorbeerblatt
Salz aus der Mühle
100 Gramm Emmentaler
Baguette

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebelringe darin andünsten bis sie hellbraun und karanelisiert sind. Das dauert so ca. 10 Minuten bis sie die richtige Farbe haben und fast gar sind.  Die Zwiebeln dann mit dem Mehl bestäuben, gut umrühren und das Mehl für eine gute Minute mit anrösten. Die lauwarme Rinderbrühe, die Nelke und das Lorbeerblatt dazugeben, gut verrühren und mit Salz abschmecken.  Das ganze dann gute 20-30 Minuten köcheln lassen, nochmals abschmecken und fertig.
Vom Baguette etwa ein bis zwei Zentimeter dicke Scheiben abschneiden  und im Ofen bei 150 Grad kross rösten.
Die Zwiebelsuppe in vier heißen Suppentassen füllen, je eine Scheibe vom getoasteten Baguette drauflegen und großzügig mit dem Käse bestreuen.

Ich hab in diesem Falle Baguette und Käse weggelassen und dazu frische Zwiebelbrötchen gereicht, wer mag das es aber gerne den Original nachmachen.

Parmesan Spargel

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Ein sehr leckeres Rezept welches ich beim durchstöbern in einer Werbebeilage des örtlichen Supermarktes gefunden habe und gleich ausprobieren musste 🙂
Das panieren des Spargels is ein bisserl „matschkram“ aber das Ergebnis entlohnt einen dafür reichlich.

Zutaten:
100g Parmesan, gerieben
100g Paniermehl oder Semmelbrösel
1kg Spargel
2 Eier
4 EL Milch
Mehl
Olivenöl

Zubereitung:
Den Parmesan mit den Paniermehl gründlich vermischen und in eine flache Schale geben. Die Eier und die Milch miteinander verquirlen und ebenfalls in eine flache Schale geben. Den Spargel schälen. Mehl in eine flache Schale geben. Eine Pfanne mit O’livenöl heiss werden lassen. Den Spargel erst in dem Mehl wälzen, dann in der Eiermilch und anschliessend in der Paniermehl-Parmesan Panade. Dann den Spargel in der heissen Pfanne 6-8 Minuten braten, vorsichtig wenden damit die Panade nicht beschädigt wird und er von allen Seiten gebräunt wird. Am besten warm servieren.

Dazu passt hervoragend ein frisches Baguette und  eine Crostinocreme(siehe Foto), ein Pesto oder aber auch eine Vinigrette