Chicoree überbacken mit Salat

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Die meisten werden Chicoree nur als Salat, bzw Rohkost kennen. Ich muss zugeben ich auch bis vor kurzen nur. Dabei kann Chicoree soviel mehr sein als „nur“ Salat oder Beilage, bzw Deko. Hier mal ein Rezept für Chicoree auf völlig andere Art.

Zutaten:
für den Chicoree
2 große Chicoree (ca. 400g)
200g  kräftigen Schinken in dünnen Scheiben(z.b. Schwarzwälder oder Knochenschinken)
200g Reibekäse (Gouda etc)
4 EL Brühe (am besten Gemüsebrühe)
1 Becher Schmand
Salz + Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Zucker

für den Salat
100g Rucola
100g Feldsalat
100g Speck gewürfelt
3-4 Radischen
3-4 Cocktailtomaten
Olivenöl
Balsamico dunkel
1 Msp Senf
Salz +  Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Den Backofen auf 200Grad(Umluft 180) vorheizen. Eine Auflaufform gut einfetten.
Den Chicoree waschen, evtl putzen und das meist braune Ende abschneiden. Dann den Chicoree mit dem Schinken spiralförmig umwickeln sodas er komplett umhüllt ist und in die Auflaufform legen.
Brühe, Schmand, Salz, Pfeffer und Zucker zu einer Soße verrühren und über die Chicoree geben. Anschliessend das ganze mit dem Reibekäse großzügig bestreuen.
Und für ca. 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene überbacken. In den ersten 20 Minuten sollte man den Deckel von der Auflaufform drauf lassen, danach kann man den Deckel abnehmen damit der Käse dann schön braun wird.

Für den Salat den Rucola und den Feldsalat waschen und putzen. Die Tomaten in Viertel und die Radischen in „halbe Kreise“ schneiden. Den Speck würfeln und in der Pfanne knusprig braun braten.
Aus Olivenöl, Balsamico, Senf, Salz+Pfeffer eine Vinigrette zubereiten und alle Zutaten bis auf den Speck damit vermengen.
Der Speck kommt erst ganz zum Schluss auf den Salat, kurz bevor der Teller serviert wird, damit er schön knuspert und noch warm ist.

 

schneller Nudelauflauf

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Aufläufe sind ja eine feine Sache, sie gehen schnell und sind meistens unkompliziert.  Dieser hier ist ganz einfach und dennoch raffiniert, die Zutaten dafür sollten sich eigentlich immer im Haushalt befinden. So hat man ein sehr leckerers und sättigendes Gericht wenn es mal schnell gehen muss oder überraschend Besuch kommt.

Zutaten:
400g Nudeln
1 Pckg Buttergemüse TK
1 Dose Pizzatomaten in Stücken
1 Pckg Reibekäse
500ml Milch
Salz und Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebenen Muskat

Zubereitung:
Den Backofen auf 180Grad vorheizen. Das TK  Buttergemüse evtl kurz in der Microwelle antauen damit es nicht mehr ein großer Klumpen ist, die beiliegende Butter beiseite legen. Eine Auflaufform ausbuttern, die hälfte der ungekochten Nudeln in die Auflaufform geben darüber das Buttergemüse verteilen und die restlichen Nudeln darüber geben. Die Milch kräftig würzen, ruhig bisserl überwürzen, und über die Mischung giessen. Die Masse sollte grade eben bedeckt sein. Nun kommen die Pizzatomaten als nächste Schicht drauf und werden gleichmässig verstrichen, mit frisch gemahlen Pfeffer würzen. Zum Schluss den Reibekäse drüberstreuen und die Butter aus der Buttergemüsepackung in Flocken drüber verteilen. Das ganze wandert jetzt, am besten mit Deckel, für 20-25 Minuten in den Backofen(prüfen wie gar die Nudeln sind). Dann Deckel ab und nochmals 10 Minuten bräunen lassen, wer hat kann auch den Grill dazu schalten.

Blumenkohl überbacken mit Käse

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Ein sehr leckeres, aber auch mächtiges Blumenkohlgericht. Passt aber hervorragend zur Jahreszeit wenn einen nach was deftigen ist und mal was anderes als immer nur Blumenkohl mit Soße 🙂 Auch vom Aufwand her ist es schnell gemacht.

Zutaten:
1 Blumenkohl ca. 1kg
1 Pckg Frühstücksspeck
1 Pckg Cheester Schmelzkäse
40 g Butter
30 g Mehl
400 ml Milch
100 ml Gemüsebrühe oder Weisswein (je nach Geschmack)
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:
Den Blumenkohl waschen und putzen, den Strunk soweit entfernen das der Blumenkohl glatt aufliegt. Wer mag kann den Blumenkohl auch in Röschen zerteilen und dann kochen, aber im ganzen sieht es appetittlicher aus.
Einen großen Topf mit Wasser  und einem Schuss Milch (damit der Blumenkohl nicht grau wird) zum kochen bringen, den Blumenkohl reinlegen und ca. 15-20 Minuten kochen bis er zwar weich aber noch bisfest ist.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 225 Grad vorheizen und die Soße zubereiten.
Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und das  Mehl einrühren bis man eine feste Masse hat. Dann nach und nach die Milch und zum Schluss die Brühe/Weisswein unterrühren bis man eine glatte sämige Soße hat. Die Soße sollte nicht zu dickflüssig aber auch nicht zudünn sein, kräftig mit Salz, Peffer und Muskat abschmecken.
Den bisfesten Blumenkohl aus den Wasser holen, abtropfen lassen und in eine gefettete Auflaufform setzen, die Soße über den Blumenkohl verteilen, anschliessend das ganze mit den Cheesterscheiben bedecken und auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Minuten überbacken, jenachdem wie braun die Kruste sein soll.
Kurz vor Ende eine Pfanne heiss werden lassen und die Frühstückspeckscheiben  ohne Zugabe von Öl  kross braten und dann dekorativ über den fertigen Blumenkohl verteilen.

Stovies

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Stovies, ein beliebtes schottisches Kartoffelgericht, eignet sich hervorragend als Beilage zu vielen warmen Gerichten. Man kann es wie in diesem Rezept mit Fleischresten anreichern oder es auch als Kartoffel Stovie pur zubereiten. Ebenso kann man es auch in einer Auflaufform oder einem Römertopf zubereiten, da sollte man dann allerdings die Garzeiten anpassen.

Zutaten:
50 g Schweineschmalz
2 große Zwiebeln, grob gehackt
1 kg Kartoffeln, roh in dicke Scheiben geschnitten
1 TL Salz
1/2 TL schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen aus der Mühle
250 ml Wasser
1 Becher gekochte Reste vom Lamm zerkleinert, alternativ auch Rind
1 EL Petersilie feingehackt
zusätzlich Petersilie zur Deko

Zubereitung:
Das Schweineschmalz in einem schweren Topf erhitzen. Die Zwiebeln hineingeben und bei niedriger Hitze 5 Minuten goldgelb anbraten.
Kartoffeln, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles miteinander vermengen bis die Kartoffeln gleichmässig mit den Gewürzen  überzogen sind.
Das Wasser seitlich in den Topf gießen, Deckel drauf und 35 Minuten köcheln lassen, den Topf gelegentlich rütteln damit die Kartoffeln nicht anbrennen.
Fleisch und Petersilie hinzufügen, den Topf vorsichtig schwenken und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Die Stovies auf einer Platte oder in einer Schüssel anrichten, mit dem Sud übergiessen und einwenig Petersilie als Deko oben drüber streuen.

Die Schotten servieren zu diesem Gericht oft ein Glas eiskalte Buttermilch.

 

 

Kartoffeln „schwedische Art“

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Mal wieder so ein Rezept wo ich drüber gestolpert bin und mir dachte, das musst du nachkochen. Und ich muss sagen es ist echt lecker und sehr sättigend. Man kann es z.b. zusammen mit einem Salat wunderbar als Hauptgericht servieren, oder aber auch als Beilage zu Gegrillten, Braten usw.

 

Zutaten:
200g Creme Fraice
200g Sauerrahm
400ml sehr kräftige Fleischbrühe
1kg Kartoffeln (Drillinge)
50g Butter
90g Schinken, am besten Katenschinken
5 Scheiben Toast, am besten Vollkorntoast
1TL Rosmarin,  frische Nadeln fein gehackt
Peffer frisch aus der Mühle

 

Zubereitung:
Den Sauerrahm, das Crème fraîche mit der Brühe verrühren in eine große Auflaufform füllen. Mit Pfeffer aus der Mühle würzen.  Die Kartoffeln gut waschen und zu 2/3 einscheiden, nicht durchschneiden, die Kartoffel soll noch ganz bleiben. und unten zusammenhängen. Die Einschnitte sollte soweit auseinanderliegen wie beim Bratkartoffel schneiden.
Den Backofern auf 200Grad(Umluft 180) vorheizen. Die Kartoffeln mit der eingeschnittenen Seite nach oben in die Auflaufform setzen, eine neben der anderen(nicht übereinander) bis die Auflaufform gefüllt ist. Die Kartoffeln sollten ca. zur Hälfte in der Soße verschwinden.  Das ganze für ca.  40-45 Minuten in den Backofen schieben bis die Kartoffeln fast gar sind. Hierbei prüft man am besten immer mal nach wie gar die Kartoffeln mittlerweile sind damit sie nicht zu gar werden und zerfallen.
Während die Kartoffeln im Backofen sind setzt man eine Pfanne auf den Herd, lässt sich heiss werden und lässt dsnn die Butter darin aus. Den Katenschinken und das Toast würfelt man und gibt es zusammen mit dem feingehackten Rosmarin in die Pfanne, schwenkt alles gründlich durch und lässt es kurz anbraten.
Dann gibt man die Masse über die Kartoffeln in der Auflaufform, verteilt sie gleichmässig und schiebt das ganze nochmal in den Backofen bis die Toastwürfel richtig schön braun und knusprig sind.

 

Nudel-Sauerkraut Auflauf

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Ein sehr leckerer und sättigender Auflauf aus den nordisch Landen 🙂  Passt hervoragend zu Fleischgerichten, kann aber auch sehr gut als mal fleischloses Hauptgericht punkten. Dazu ist er noch schnell und einfach gemacht.

Zutaten:
500g Nudeln
500g Sauerkraut (Weinsauerkraut o.ä)
1 mittelgroße Zwiebel
200g Käse gerieben zum Überbacken
1 TL Senf (Geschmack und Schärfe nach Wahl)
2 Becher Sahne
1 Becher Milch
Salz und Pfeffer
Schmalz

Zubereitung:
Den Backofen auf 180Grad Umluft vorheizen. Die Nudeln kochen, allerdings nur sehr al-dente. Das Sauerkraut in einem Sieb abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Eine Pfanne heiss werden lassen und das Schmalz erhitzen. Die Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und anbraten, dann das abgetropfte Sauerkraut dazugeben und 5-6 Minuten mit schmoren lassen, zum Schluss den Teelöffel Senf unterrühren. Die sehr al-dente gekochten Nudeln in ein Sien geben und abtropfen lassen. Die beiden Becher Sahne mit der Milch glattrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Auflaufform fetten und dann die Hälfte der Nudeln reingeben. Darüber dann die Hälfte des Sauerkrautes geben. Dann die restlichen Nudeln auf die Sauerkrautschicht und das letzte Sauerkraut auf die zweite Nudelschicht. Das ganze mit der Sahnemilchmischung übergiessen und den geriebenen Käse gleichmässig drüber verteilen.  Die Auflaufform mit Deckel drauf in den Backofen schieben und ca. 25-30 Minuten garen. Wenn man sieht das der Käse komplett geschmolzen ist und „blubbert“ den Deckel von der Auflaufform nehmen und nochmals ca. 10-12 Minuten drinnen lassen damit der Käse bräunen und „aufknuspern“ kann.

Für Leute die es gerne würzig mögen habe ich da noch eine Variante. Ich habe unter das Sauerkraut 2-3 eingelegte und in Scheiben geschnittene Japalenos gemischt. Das gibt dem ganzen dann eine leicht pikante Note.