Bruschetta ala Cheffe

bruschetta

Der Sommer ist ja anscheinend doch noch nicht vorbei, auch wenn es morgens jetzt doch schon recht kühl ist.  Also nochmal ein Rezept das an Sommer, Sonne, Urlaub erinnert…
Ausserdem ist es hervorragend zur Resteverwertung geeignet.

Zutaten:
1 Meterbrot o.ä.
500g Cherryrispentomaten
2 mittelgroße Speisezwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Stangen Staudensellerie
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
Reisessig mit Zitronengras
Pyramidensalz

Zubereitung:
Den Backofen auf 170Grad Umluft vorheizen.
Man kann hierfür auch super schon etwas älteres, trockenes oder härteres Brot verwenden und muss es nicht wegschmeissen. Man kann eigentlich alles verwenden, Meterbrot, Baguette, Ciabatta usw
Das Brot in daumendicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Gitterrost legen und mit einem guten Olivenöl begiessen.
Die Tomaten von der Rispe zupfen und vierteln, die Zwiebel schälen in feine Würfel schneiden und den Staudensellelrie putzen und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen aber die Zehen ganz lassen.
Aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und Essig eine Marinade herstellen und mit dem Gemüse, ausser dem Knoblauch, gründlich vermengen und beiseite stellen. Die Brotscheiben dann in den Backofen geben und bis zur gewünschten Bräune aufbacken.
Die fertigen Brotscheiben noch heiss mit den Knoblauchzehen einreiben und dann die  Gemüsemischung darauf verteilen.
Anschliessend noch etwas frisch grob gemahlen Pfeffer sowie ein paar Flocken Pyramidensalz darüber streuen und servieren.

Ofenkartoffeln

Ofenkartoffeln

Dies ist mal ein super simples Rezept was aber sehr lecker ist und variert werden kann ohne Ende.  Die urprüngliche Idee stammt von der Maria Habermann, die das mal in einer Kochgruppe gepostet hat. Schmeckt selbst kalt noch lecker so als kleiner Snack zwischendurch.

Zutaten:
Kartoffeln, größere und festkochend
Käse (Reibekäse, Mozarella, Parmesan… je nach Geschmack)
Gewürze, diverse je nach Geschmack

Zubereitung:
Den Backofen auf 150Grad vorheizen und dem Gitterrost mit einem Bogen Backpapier auslegen.
Nun kommt die alles entscheidende Frage mag ich es lieber rustikal oder lieber etwas feiner ? Wer es rustikal mag wäscht sie Kartoffeln gründlich und verwendet sie mit Schale weiter. Die Schale kann man übrigens problemlos mit essen und ihn ihr steckt quasi das „beste“ der Kartoffel. Die anderen schälen die Kartoffeln halt.
Die Kartoffeln werden nun in ca.1,5cm dicke Scheiben geschnitten und auf dem mit Backpapier ausgelegten Rost verteilt. Jetzt kann man sie würzen mit Gewürzen seiner Wahl. Ich nehme meistens grob gemahlenes Salz, Pfeffer und Chiliflocken aus der Mühle sowie etwas frisch geriebenen Muskat.
Man kann aber auch jedes andere Gewürz nehmen wie Paprika, Curry, Ingwer, Curcuma, Zitronengras usw….
Anschliessend verteilt man den Käse großzügig über die Kartoffelscheiben, auch hier kann man kreativ sein und es mal mit Gouda, Emmentaler, Parmesan, Mozzarella usw versuchen. Ich nehme meistens einen kräftigen Gouda.
Dann schiebt man das ganze in den Backofen und lässt es solange drinnen bis die Kartoffeln knusprig und der Käse schön gebräunt ist.

Wenn man dann z.b.  dazu noch ein paar Bratpaprika dazu macht, hat man eine nette kleine Mahlzeit so für zwischendurch oder auch eine Vorspeise.

 

 

Chocolate Fudges II

Chocolate Fudges

Heute gibt es mal wieder etwas für alle Naschkatzen und Schleckermäuler. Eine echte schottische Spezialität die es in sich hat, aber immer eine Sünde wert ist 😉
Ich hab vor einiger Zeit schonmal ein Fudges Rezept veröffentlicht aber dieses ist in der Zubereitung völlig anders und sollte selbst Anfängern gelingen. Dies Rezept lässt sich tausendfach abwandeln ob Schokolade pur, oder mit Nüssen oder Früchten, oder Spirituosen oder Gewürzen oder einem Mix daraus… Da ist der eigenen Kreativität kaum eine Grenze gesetzt. Die klassischen Rezepte verwenden Nüsse, Früchte oder Whisky, bzw Gin.

Zutaten:
50g Butter (Magarine geht nicht)
400ml Kondensmilch, gezuckert (z.b. Milchmädchen oder die russische Variante)
400g Kuvertüre, am besten Zartbitter

Zubereitung:
Im Kühlschrank Platz schaffen damit eine Auflaufform bzw Backbleck in der Größe von 20x40cm in den Kühlschrank passt, diese mit Backpapier auslegen und schon einmal im Kühlschrank kaltstellen.
Die Kuvertüre mit einem großen Messer in kleine Stücke schneiden/hacken und beiseite stellen.
Die gezuckerte Kondensmilch in einen Topf geben und leicht erwärmen, dann die Butter dazu und das ganze rühren bis die Butter sich aufgelöst hat. Jetzt die kleingeschnittene Kuvertüre dazugeben und das ganze bei mittlerer Hitze solange rühren bis sich die Kuvertüre vollständig aufgelöst hat und alles eine homogene ‚Flüssigkeit ist.
Jetzt kann man beliebige Zutaten nach Wahl hinzufügen, z.b. gehackte Nüsse oder Früchte, Gewürze, Spirituosen usw. Und IMMER weiterrühren, das ist ganz wichtig sonst könnte die Masse a) anbrennen oder b) sich wieder trennen und dann kann man das ganze wegschmeissen…
Das ganze solange rühren bis die Masse von einer flüssigen Konsistenz in eine streichfähige übergeht, das passiert von einer Sekunde auf die andere, also aufpassen!!!
Den Topf dann sofort vom Herd nehmen und die Masse in die vorbereitet Form streichen, gleichmässig verteilen und glattstreichen. Die Form dann mindestens 2 Stunden besser länger im Kühlschrank lassen. Die Fudges sind fertig wenn man mit dem Finger drauf drücken kann und Wiederstand spürt, bzw die „Delle“ bleibt. Das ganze hat dann soeine Toffeeartige Konsitenz, nicht wirklich hart aber auch nicht weich…
Dann sollte man die Masse zuerst in Streifen und dann in Pralienengrosse Stücke schneiden. Dem sofortigen Verzehr steht dann nichts im Wege. Man kann sie aber auch in einer verschlossenen Schüssel im Kühlschrank einige Zeit aufbewahren, dann sollte man sie aber rechtzeitig vor dem Verzehr aus den Kühlschrank nehmen damit sie Raumtemperatur bekommen und beim Genuss quasi auf der Zunge zerschmelzen…

 

Chocolate Fudge

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Fudge, wie auch Tablet, ist eine bekannte und sehr beliebte Süßigkeit in Schottland – und sie verkauft sich besonders gut in den Tourist Shops. Es kann viele verschiedene Geschmacksrichtungen haben, von unterschiedlichen Früchten bis hin zu Whisky. Aber aber eins haben alle Sorten gemeinsam, sie sind unwiederstehlich.
Wenn man einmal angefangen hat kann man nicht mehr aufhören und sie sind eine echte Sünde 🙂

Zutaten:
100g Frischkäse, natur
80g Schokolade, in Stücke gehackt
270g gesiebten Puderzucker
1 Päckchen (5g)  Finesse Natürliches Bourbon-Vanille Aroma
1 Prise Salz

Zubereitung:
Den Frischkäse schlagen bis dieser gleichmäßig und weich ist. Dann den gesiebten Puderzucker darunter heben. Die Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen, dann ein wenig abkühlen lassen (sie sollte trotzdem noch flüssig sein). Schokolade unter die Mischung aus Frischkäse und Zucker rühren, das Salz und Vanilleextrakt dazu geben.
Drücken Sie die Mischung auf ein gefettetes Backblech mit einem etwas höheren Rand und glätten Sie die Oberfläche. Gut kühlen, bis sich das Fudge leicht schneiden lässt. Am besten 1-2 Tage im Kühlschrank stellen. Dann in kleine Rechtecke schneiden.
Dieses Rezept hier kann man gut als Grundrezept nehmen und dann damit experimentieren um die verschiedesten Geschmackrichtungen auszuprobieren.

 

Abernethy Biscuits

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Mal wieder ein Rezept aus der schottischen Küche und was die Naschkatzen unter euch 🙂
Die Abernethy Biscuits haben ihren Namen nicht von der gleichnamigen Stadt in Perthshire, sondern von
einem gewissen Dr. Abernethy, der zum ersten Mal Kümmel und Zucker zu den normalen Keksen
hinzugefügt hatte.

Zutaten:
225 g Mehl
85 g Zucker
85 g Butter
½ TL Backpulver
½ TL Kümmelkörner
1 EL Milch
1 Ei

Zubereitung:
Das Mehl zusammen mit dem Backpulver durch ein Sieb geben, Butter dazu und alles zu einem glatten Teig kneten. Zucker, Kümmelkörner, Ei und Milch dazu geben und das Ganze zu einem festen Teig verrühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, je nachdem wie dick die Kekse sein sollen. Nun die Plätzchen ausstechen und auf ein gefettetes Backblech legen(oder Backpapier drunter). Im vorgeheizten Backofen bei 190°C für ca. 10 Minuten backen, bis die Plätzchen schön goldbraun sind.

Scones with Herbs & Chesse

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Heute mal wieder ein Rezept aus der schottischen Küche. Nette kleine Küchlein die man vielfältig verwenden kann, ob als Gebäck, als kleiner Snack für zwischendurch, als Vorspeise mit einem Dip, oder belegt als Fingerfood…
Denke da fällt jeden was ein, die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt.

Zutaten:
225 g Mehl Typ 1050
1 Msp. Salz
3 TL Backpulver
50 g  Butter
125 g Käse gerieben,  der Käse sollte schon kräftig sein im Geschmack
2 TL milden Senf
1 Bund Schnittlauch od. Petersilie (je Geschmack oder auch beides), fein gehackt
150 ml Milch

Zubereitung:
Mehl, Salz und Backpulver in eine Schüssel sieben. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben und zu einem krümeligen Teig verkneten. Geriebenen Käse, Senf und feingehackte Kräuter hinzufügen. Danach so viel Milch einrühren, dass ein glatter, nicht klebender,  Teig entsteht. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 2,5 cm dick ausrollen und zu einem Kreis formen. Die runde Teigplatte in 8 Keile – wie Kuchenstücke – schneiden oder wers einfacher mag kann auch Kreise austechen.  Den Backofen auf 210°C (Umluft 180)vorheizen. Scones auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen. Fertige Scones abkühlen lassen.

Es sei noch anzumerken das in der traditionellen Herstellung auf jegliche Hilfsmittel, wie Mixer etc verzichtet wird. Es wird ausschliesslich mit der Hand geknetet und vermengt. Flüssige Zutaten werden zuerst mit einem Holzlöffel untergerührt und dann wird in Handarbeit der Teig weiter verarbeitet.